Kein anderer europäischer Fluss verbindet so viele Völker, Länder und Kulturen wie die Donau. Der Fluss war seit der Antike Mittler und Grenze zugleich zwischen Römern und Barbaren, Christen und Muslimen, Katholiken und Orthodoxen. Auf 2250 Flusskilometern zwischen Passau und dem Schwarzen Meer berührt die Donau Kulturlandschaften wie die Wachau, ausgedehnte Tiefebenen wie die Puszta und Mittelgebirge wie am Donauknie und am Eisernen Tor. Passau, Melk, Wien, Bratislava, Pécs, Novi Sad, Budapest, Belgrad, die alte bulgarische Hauptstadt Veliko Tarnovo , Bukarest, Constanta und andere mehr laden zu eindrucksvollen Ausflügen ein. Spätestens flussabwärts von Belgrad ist der Strom unserem Kulturkreis nicht mehr so vertraut, er führt uns in immer fernere und auch fremdere Kulturen und Landschaften. Anmeldung erforderlich!
Großvenediger, Großglockner, Ortler und die Drei Zinnen. Schauplätze des Eroberungsalpinismus im 19.Jahrhundert, später Spielplatz für waghalsige Expeditionen in die Vertikale. Steffen Hoppe folgt den Spuren der Erstbesteiger bis hinauf auf die Gipfel, erzählt ihre Geschichten über Tragödien und Erfolge - vieles liegt im Bergsteigen nahe beieinander.
Nairobis Skyline lässt an eine moderne Kapitale denken, die Stadt selbst ist eher von einer ökonomischen Dauerkrise geprägt, Tanja Blixen würde ihr koloniales Nairobi nicht wieder erkennen. Über die ehemalige deutsche Garnisonsstadt Arusha in Tansania geht es an den Fuß des Kilimandscharo. Seine Besteigung ist weniger bedächtiges Höhenbergsteigen als ein bergsteigerischer Gewaltakt: 4000 Höhenmeter in vier Tagen. Nicht jeder meistert den langen Marsch durch spektakuläre Landschaften vom tropischen Bergwald über Heide- und Moorland, Wüste bis zu den Gletschern am Kraterrand. Vom Schnee am Kibo führt die Reise durch sonnendurchglühte ausgetrocknete Hochebenen Tansanias zum Nationalpark „Lake Manyara“ mit der größten Elefantendichte Afrikas. Der Vortrag endet am steilen ostafrikanischen Graben.
Vom ostafrikanischen Graben führt der Vortrag durch gewaltige Landschaften, vorbei am Grab Bernhard Grzimek, einst charismatischer Zoodirektor in Frankfurt, in den weltbekannten tansanischen Nationalpark Serengeti und in den benachbarten Ngorogoro Krater. Nicht nur für Grzimek gab und gibt es in Größe und Schönheit nichts Vergleichbares zum Ngorogoro Krater, einem Wunder dieser Welt mit einem einmaligen Querschnitt durch die artenreiche typische Tierwelt ostafrikanischer Savannen. In der Olduvay‑Schlucht sehen namhafte Wissenschaftler die Wiege der Menschheit. Durch den Tsavo-Nationalpark geht es an den Indischen Ozean. Das kenianische Mombasa hat eine lange Geschichte. Nostalgischer Ausklang der Reise ist die lange Fahrt auf der ehemaligen englischen Ugandabahn von Mombasa bis ins mehr als 2000 m höher gelegene Nairobi.