Kultur macht stark
Lernen Sie Ihre kreative Ader kennen und entwickeln Sie Kreativität, Flexibilität, Improvisationsbereitschaft und Teamfähigkeit spielerisch und mit Mitteln der Kunst! Nutzen Sie die Kunst- und Kreativkurse der vhs, um Ihre Lern- und Erfahrungsräume zu erweitern - egal, ob aus persönlichen oder beruflichen Interessen.
Kurse nach Themen
Der Wochenendkurs findet an einem besonderen Ort statt, der hoch über der Aschaffenburger Fußgängerzone liegt. Der Blik aus dem Fenster, Interieurs und Stilleben sind Thema dieses Workshops. Über den Dächern der Stadt halten wir mit Stift und Skizzenbuch Stimmungen fest. Ungeübte und erfahrene Zeichner sind eingeladen, den Blick zu schärfen für die kleinen Dinge. Sollten wieder Pandemiebeschränkungen gelten, weichen wir aus ins Café Krem und die zugehörigen Galerieräume. Hier sind Interieurs, Stilleben und Ausblicke in die Fußgängerzone unsere Themen. Ungeübte und erfahrene Zeichner sind eingeladen, den Blick zu schärfen für die kleinen Dinge.
Die Schwertformen (Kata), mit denen allein oder in Partnerarbeit geübt wird, sind seit 600 Jahren überliefert. Das (Holz-) Schwert nicht als Waffe, sondern als Übungsmittel auf dem Weg. Am Ende geht es weniger um das Festhalten, das feste Zugreifen als um das Loslassen. Nicht um Härte, sondern weiches Fließen.
Die Vorführung möchte Anleitung zu Haltung, Handhabung der Teegegenstände und Miteinander beim Tee geben, sowie auf das japanische Schönheitsempfinden und den Ausdruck der Jahreszeiten beim Tee eingehen. Der bei der Zubereitung verwendete Tee ist Pulvertee/Matcha. Dieser Weg lässt sich bis ins 16. Jh. zurückverfolgen. (Materialkosten: 5 Euro)
Das No-Theater hat eine Geschichte von ca. 600 Jahren. Minimalisierung, Zurückhaltung, Stille prägen den Ausdruck der Tänze. Der Tänzer versucht nicht, in der Bewegung nach oben die Schwerkraft zu überwinden, sondern sucht die Verwurzelung, die Verhaftung am Boden. Wir üben den spezifischen Gleitschritt des No-Tanzes und die Handhabung des Fächers, bevor wir einen einfachen Tanz einstudieren.
Selfie-Maschine oder fotografisches Notizbuch? Die Kamera in einem Smartphone kann durchaus zu mehr und sehr kreativ genutzt werden. Welche Möglichkeiten das Smartphone hierzu technisch und fotografisch bietet, lernen Sie mit Übungen und in einer kleinen Fotoexkursion.
Van Goghs Weg zur Malerei war weit. Erst mit 27 Jahren begann sein mühevoller Weg als Autodidakt. Ein Parisaufenthalt lenkte seine Malerei in neue Bahnen. In Arles, wo er die leuchtenden Farben der südfranzösischen Landschaft in seinen Bildern festhielt, entwickelte er seinen ureigenen Stil. Er hinterließ ein grandioses Werk, das die Malerei grundlegend veränderte und der Moderne den Weg bereitete. Bitte melden Sie sich für den Vortrag an! Eine Anmeldung garantiert die Teilnahme bei hohem Interesse und eine Information über Ausfall/Verschiebung. Die Teilnehmerzahl ist auf Grund der derzeit gesetzlich vorgeschriebenen Schutz- und Hygienemaßnahgmen auf 20 begrenzt.
Unsichtbares Kunststopfen und peinliche Aufbügelflicken sind von gestern. Heute ist das Stopfen von Kleidung sichtbar, bunt, laut und macht Spaß. Die Fast Fashion Industrie ist Umweltsünder Nummer 2 in der Welt und jedes Teil, das repariert statt weggeworfen wird, schont die Umwelt und trägt zu einer besseren Zukunft bei. Was Sie in diesem Kurs lernen: - extern und intern aufgebrachte Flicken - Säume ausbessern - Bündchen reparieren - Jeans mit durchgescheuertem Schritt reparieren - Boro-Style - Was tun bei Mottenlöchern in Strickpullis? Sie können von zuhause mehrere auszubessernde Teile mitbringen und vor Ort überlegen und sich beraten lassen, welche Technik Sie auf welches Teil anwenden möchten. Schnellere Teilnehmer schaffen vielleicht 2 - 3 Teile, langsamere weniger. Genäht wird von Hand.
Sigrid Nunez, 1951 geboren, ist in Amerika sehr bekannt. Für den Roman "Der Freund" erhielt sie 2018 den National Book Award und erreichte endlich auch das deutsche Lesepublikum. Wunderbar miteinander verwoben sind in diesem Werk die Trauergefühle um den Verlust eines geliebten Freunds, die neugewonnene Zuneigung zu einer Dänischen Dogge - er war der Hund des Verstorbenen - und viel Interessantes, Tiefsinniges und Heiteres über Schreibkurse sowie das Entstehen von Literatur. All dies wird im Erzählfluss noch eingebettet im normalen Leben, wie es aus Begegnungen und Konflikten besteht.
In diesem Kurs setzen Sie frei gewählte oder vorgegebene Motive vorrangig gegenständlich um. Anfänger sowie Fortgeschrittene sind willkommen. Die Dozentin geht auf verschiedene Techniken ein und zeigt, wie man von der Vorlage zum Bild kommt. Alle Bilder werden zunächst auf Basis von Acrylfarbe aufgebaut. Interessierte haben die Möglichkeit in späteren Stadien des Bildes einzelne oder alle Stellen mit Ölfarbe zu überarbeiten und zu optimieren. Mehr Infos zur Dozentin finden Sie unter www.jennymaus-kunst.de
Novalis, eigentlich: Georg Philipp Friedrich von Hardenberg (02.05.1772 - 25.03.1801), wird in eine spannende Zeit hineingeboren. Goethe, Schiller aber auch Kant und so viele Persönlichkeiten mehr waren seine Zeitgenossen. Es ist die Zeit der Romantik. Novalis, der sehr jung starb, tut sich recht schnell als begabter Dichter und Denker, als "innig-"fühlender Dichter heraus. Wer war dieser so junge Mann? Welche Pläne, Ziele Hoffnungen begleiteten seine kurzen Lebensjahre und welche Gedanken können wir heute mit ihm gemeinsam durchdenken? In diesem Vortrag wird es um Novalis, seine Zeit und seine Weggefährten gehen. Seine Epoche besser zu verstehen, soll das Ziel des Vortrages sein. Dieser Vortrag findet in den Räumen der vhs statt. Sollte dies aufgrund der aktuellen Situation (Corona) nicht möglich sein, wird er online stattfinden. Anmeldung erforderlich!
In diesem Jahr feiern wir den 250. Geburtstag eines außergewöhnlichen Menschen: Georg Philipp Friedrich von Hardenberg, genannt Novalis, wurde am 2. Mai 1772 geboren und starb sehr früh am 25.3.1801. Er war Naturwissenschaftler, Philosoph und Dichter, einer der schillerndsten Gestalten der Jenaer Frühromantik, der damaligen Avantgarde. Sein Denken und Wirken, seine Zeit, seine Lebensverhältnisse und seine Zeitgenossen stehen im Zentrum dieses Seminars mit viel Raum zur Diskussion. Woher kommt sein Denken und wo wird es hingehen? Wo können wir noch Spuren seiner Gedanken bis heute erkennen und was waren die Einflüsse, denen er sich ausgesetzt wusste? Eine spannende Reise zu einem sehr jungen Menschen, seinen Hoffnungen und Wünschen und somit eine Reise zu uns selbst, ergänzt und abgerundet mit der Lesung einzelner Texte.
Fotokurs für alle Kompakt-, Digital- und Systemkameras Dieser Kurs ist für alle, die sich für Fotografie interessieren und keine Lust haben, ein Handbuch zu lesen, - und für alle, die beim Fotografieren Spaß haben wollen. Es werden neue Perspektiven eröffnet, selbst wenn damit vermeintliche Grundregeln durchbrochen werden. Wir experimentieren mit ISO, Blende, Zeit, Bewegungsschärfe, Makro, Porträt, Architektur, Landschaft, sowie Vorder- und Hintergrund. Zur Orientierung werden Bildbeispiele gezeigt und besprochen. Nach den praktischen Übungen erfolgt eine gemeinsame ausführliche Bildbesprechung mit vielen wertvollen fotografischen Tipps.
Wer seine Liebsten, Freunde, Freundinnen oder Kolleg*innen fotografiert, von dem wird beim Bildergebnis viel erwartet. Man will ja auf dem Foto gut aussehen! In diesem Kurs erfahren Sie wie People-Fotografie bei verschiedenen Gelegenheiten auf dem Laien gelingt. Die Teilnehmenden sollten sichere Grundkenntnisse in der Kameranutzung besitzen. Ideal geeignet für den Kurs ist eine Kamera mit Wechselobjektiven. Bringen Sie, falls vorhanden, ein Blitzgerät und/oder einen Aufheller mit.
Der Kurs gibt Anleitungen und Erläuterungen zum künstlerischen Umgang mit Pastellkreiden. Bereits seit dem späten 15. Jahrhundert war das Arbeiten mit Pastellkreiden im Schülerkreis von Leonardo da Vinci bekannt. Da Pastellkreiden fast nur aus Pigmentenkonzentrat bestehen, sind sie von einer großen Farbintensität und vor allem langlebig. Mit Pastellkreiden sind sowohl Farbübergänge als auch detaillierte Feinarbeiten möglich. Sie erlauben unter anderem das direkte Malen mit den Fingern oder Wischtechnik und erzielen so eine einzigartige Farbatmosphäre. Nach einer Einführung in die Grundlagen und Materialien werden Sie unter Anleitung des Dozenten Schritt für Schritt Ihre persönlichen Motive malerisch ausarbeiten. Der Kurs ist geeignet für Anfänger und für Wiedereinsteiger.
Jeden zweiten Montag im Monat zeigt die vhs in Zusammenarbeit mit dem Landesmediendienst Bayern einen "Seniorenfilm". Jede Generation hat ihre Themen, ihre Filme, ihre Vorlieben - und so hat der Landesmediendienst viele Filme aus den Bereichen Unterhaltung, Bildung, Erinnerung und Filmkunst zusammengestellt. Zu jedem Film gibt es eine kurze Einführung. Neugierig geworden? Kommen Sie einfach vorbei! Mo 14.02.22, Mo 14.03.221, Mo 9.05.22, Mo 13.06.22, Mo 11.07.22. jeweils 15:00 - 17:00 Uhr Nur mit Anmeldung!
Raku ist der Name einer alten japanischen Keramiktradition, deren Technik wegen des direkt erfahr- und erlebbaren Zusammenspiels der Elemente Erde, Feuer, Wasser, Luft und wegen seiner besonderen Gestaltungsmöglichkeiten bei Keramikern großes Interesse findet. Die verschiedenen Entstehungsphasen lassen Raku zu einem spannenden Erlebnis werden. Die rotglühende Keramik wird mit Zangen aus dem heißen Ofen genommen, durch den Temperaturschock craquelliert die Glasur. Anschließend wird die Keramik zum Einräuchern in ein Bett aus Sägemehl gelegt und erhält dort ihr Rakuschwarz. Die Erfahrung zeigt: Einfache und schlichte Formen bringen die schönsten Ergebnisse hervor. Die Objekte müssen gut mit der Zange greifbar sein, die Größe und das Gewicht des Objektes sind begrenzt. Für Experimentierfreudige gibt es folgende Möglichkeiten zur normalen Raku Brenntechnik in: - Naked Raku - einbrennen von Pferdehaaren und - ganz NEU: Drahtgitter Keramik
Fotos sind oft nicht gleichmäßig ausreichend dunkel oder hell. So ist z.B. der Himmel zu blau, die Wiese zu dunkel und die Menschen zu blass. In diesem Kurs lernen Sie, Bilder in Ebenen zu zerlegen, einzeln zu bearbeiten oder Teile völlig zu ersetzen. Sie lernen unter anderem, Gegenstände oder Menschen in andere Umgebungen zu stellen. Voraussetzung für die Kursteilnahme ist die vorherige Teilnahme am Kurs Gimp, Teil 1 bzw. der wirklich geübte Umgang mit den Werkzeugen.
Es geht vor allem um die umfangreichen Funktionen der Kameratechnik und um die Bemühung, bessere, kreative Bilder bewusst zu fotografieren. Damit wir uns nicht auf die Vollautomatik verlassen müssen, üben und lernen wir den Zusammenhang von ISO, Blende, Verschlusszeit, Tiefenschärfe, Weißabgleich und verschiedene Brennweiten, Weitwinkel, Normal- oder Teleobjektiv kennen. Wir werden die Theorie mit praktischen Übungsaufgaben vertiefen und viel Spaß am Fotografieren haben. Ziel ist es, interessante und ideenreiche Bildmotive zu fotografieren, diese in den richtigen Bildausschnitt zu setzen und optimal zu belichten. Zur Orientierung werden Bildbeispiele gezeigt und besprochen. Nach den praktischen Übungen erfolgt eine gemeinsame ausführliche Bildbesprechung mit vielen wertvollen fotografischen Tipps.
Achim Fischer liest aus seinen Büchern einige skurrile Erzählungen. Er nimmt Sie zu einem Ballettabend nach St. Petersburg mit oder lässt Sie an einem Waldsaunaerlebnis in der "Höllmühle" teilnehmen. Vielleicht geht es aber auch um seinen Bruder "Rohspeck". Sie werden sehen - und es hören. Bitte melden Sie sich für den Vortrag an! Eine Anmeldung garantiert die Teilnahme bei hohem Interesse und eine Information über Ausfall/Verschiebung. Die Teilnehmerzahl ist auf Grund der derzeit gesetzlich vorgeschriebenen Schutz- und Hygienemaßnahmen auf 20 begrenzt.
Kinder singen und tanzen, sie malen Bilder und erzählen Geschichten – und sie tun dies freiwillig, mit großer Ernsthaftigkeit und mit Freude. Als Erwachsene führen sie ihre Spiele dann oft fort. Und wenn sie einem Publikum gefallen und vor der Kritik bestehen, nennen wir sie Kunst. All dies ist so vertraut, dass man leicht übersieht, wie ungewöhnlich dieses Verhalten aus biologischer Sicht ist. Wann und warum sind die künstlerischen Talente und Interessen in der Evolution entstanden? Haben sie einen direkten Nutzen für das Überleben oder entstanden sie als entbehrlicher Nebeneffekt? Sind es kulturelle Erfindungen oder reine Lusttechnologien? Und was bedeutet dies für die Zukunft der Kunst? Denn Evolution ist Wandel: Verhaltensweisen entstehen, verändern sich und können wieder verschwinden. Der Vortrag wird schildern, was sich aus Sicht der Evolutionsbiologie zur Entstehung der Kunst sagen lässt und eine mögliche Erklärung vorstellen. Thomas Junker lehrt Geschichte der Biowissenschaften an der Universität Tübingen. Von 1992-1995 war er Mitherausgeber von Charles Darwins Briefwechsel in Cambridge (England) und Post-doc am Department of the History of Science der Harvard University. Er hat zahlreiche Bücher und Artikel zur Geschichte und Theorie der Evolutionsbiologie und Anthropologie veröffentlicht. Aktuelle Publikation: Die Evolution der Phantasie: Wie der Mensch zum Künstler wurde (Stuttgart: S. Hirzel, 2013), Die verborgene Natur der Liebe: Sex und Leidenschaft und wie wir die Richtigen finden (München: C. H. Beck, 2016). Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.