Gemeinsam die Welt neu entdecken
Die vhs Aschaffenburg arbeitet politisch und konfessionell unabhängig. Dabei kommt ihr die Rolle einer "Moderatorin" in gesellschaftlichen und politisch relevanten Fragestellungen zu. Wir versuchen mit unseren Angeboten Zusammenhänge zu erklären und eigene Handlungsmöglichkeiten für das gesellschaftliche und politische Handeln aufzuzeigen. Wir fördern den demokratischen und interkulturellen Dialog im gleichberechtigten Miteinander.
Kurse nach Themen
Das Projekt "Stolpersteine in Aschaffenburg - Die Menschen hinter den Steinen" soll es Menschen ermöglichen, mehr Hintergrundinformationen zu den "Stolpersteinen" via Smartphone zu erhalten. Seit 2014 suchen in jedem Schuljahr 15 Schülerinnen und Schüler des Projektseminars Geschichte der 11. und 12. Jahrgangsstufe des Karl-Theodor-v.-Dalberg-Gymnasiums im Stadt- und Stiftsarschiv Aschaffenburg biographische Informationen über die jüdischen Bürger, denen in den vergangenen Jahren in Aschaffenburg "Stolpersteine" gewidmet wurden. Diese werden von den Schülerinnen und Schülern dem Rabin-Gymnasium in Kfar-Saba (Israel) in Zusammenarbeit mit Holocaust-Überlebenden ins Hebräische übersetzt und durch Archivarbeit in Israel vervollständigt. Das Projekt geschieht auf Anregung und in Zusammenarbeit mit dem Aschaffenburger Oded Zingher (Verein Jüdisches Unterfranken e.V.), der eine Datenbank und Smartphone-App zu diesem Zweck programmiert hat. In diese App werden die Informationen aus der Archivarbeit eingearbeitet. Ziel der App ist es, interessierten Bürgern und Besuchern zu ermöglichen, bei einem Rundgang durch die Stadt an jedem Stolperstein passgenaue Informationen über die Menschen zu erhalten, die dort einmal gewohnt haben. Damit soll die Erinnerung an den Holocaust am Leben gehalten werden, gerade für die Zeit, in der es keine überlebenden Zeitzeugen mehr geben wird. Ziel des Projekts ist es aber auch, im Rahmen der Projektarbeit Jugendliche aus Israel und Deutschland in Kontakt zu bringen, gegenseitiges Verständnis zu fördern und über die gemeinsame Geschichte eine Basis für Toleranz und Freundschaft zu schaffen. Daher treffen sich seit 2016 die jeweils an dem Projekt arbeitenden Schülergruppen aus Deutschland und Israel in beiden Ländern jedes Jahr zu mehrtägigen Begegnungen. An dem Abend stellen Schüler*innen des Dalberg-Gymnasiums die Biografien einzelner Menschen hinter den Stolpersteinen vor. Oded Zingher und Stefanie Goethals präsentieren die Arbeit an der Datenbank. Anschließend können Zuhörer*innen mit den Akteuren über die Möglichkeiten und Ziele der Erinnerungsarbeit ins Gespräch kommen. Die Veranstaltung in Kooperation mit dem Stadtarchiv Aschaffenburg findet statt am bundesweiten Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Der Eintritt ist frei. Das Stolperstein- und Datenbank-Projekt freut sich über Spenden.
Zu Gast bei vhs.wissen live sind SZ JournalistInnen die zu aktuellen Themen berichten und mit Ihnen diskutieren. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.
Kennen Sie das? Sie waren mit Ihrem Hund in der Hundeschule, und jetzt möchten Sie das Gelernte gerne vorzeigen. Sie freuen sich schon auf die erstaunten und anerkennenden Blicke, aber Ihr Hund versteht gerade mal wieder Bahnhof. Nein, nicht weil er Sie ärgern möchte, er begreift es wirklich nicht. In dieser kurzweiligen Veranstaltung werden wir gemeinsam erörtern, weshalb das so ist, und wie Sie damit umgehen. Ebenso besprechen wir weitere interessante Themen und teilen neueste Erkenntnisse aus dem Bereich Hundeverhalten und Kognition.
Gebäudebrüter - Hilfe für Spatz, Mauersegler, Schwalben und Co. Ausstellung In den meisten bayerischen Städten ist ein starkes Siedlungswachstum zu verzeichnen. Unsere Städte werden größer, immer mehr Fläche wird bebaut. Damit die Stadtnatur dabei nicht auf der Strecke bleibt, müssen auch Wildtiere und ihre Lebensräume vorausschauend in die Stadtplanung integriert werden. Vor allem Kulturfolger wie gebäudebrütende Vogelarten sind dabei besonders auf unsere Hilfe angewiesen. Sie leiden nicht nur unter Nahrungsmangel, der durch Flächenversiegelung entsteht. Auch der Rückgang von Brutmöglichkeiten an Gebäuden - bedingt durch moderne, energetische Bauweisen - führt dazu, dass viele dieser für Städte und Siedlungen typischen Vogelarten seit Jahren im Bestand abnehmen. So stehen zum Beispiel Mauersegler und Mehlschwalbe in Bayern inzwischen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Um die Bevölkerung für die schwierige Situation der Gebäudebrüter zu sensibilisieren und Schutzmöglichkeiten für Stadtvogelarten aufzuzeigen, zeigt die vhs Aschaffenburg die vom Landesbund für Vogelschutz gestaltete Wanderausstellung zum Thema Stadtnatur und Gebäudebrüter. Die Ausstellung wird im Rahmen des Projektes "Der Spatz als Botschafter der Stadtnatur", das vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert wird, bayernweit verliehen. Vom 07.02.2022 bis 18.02.2022 kann die Gebäudebrüter-Ausstellung im Foyer der vhs Aschaffenburg täglich zu den Öffnungszeiten der vhs besichtigt werden.
In den meisten bayerischen Städten ist ein starkes Siedlungswachstum zu verzeichnen. Unsere Städte werden größer, immer mehr Fläche wird bebaut. Damit die Stadtnatur dabei nicht auf der Strecke bleibt, müssen auch Wildtiere und ihre Lebensräume vorausschauend in die Stadtplanung integriert werden. Vor allem Kulturfolger wie gebäudebrütende Vogelarten sind dabei besonders auf unsere Hilfe angewiesen. Sie leiden nicht nur unter Nahrungsmangel, der durch Flächenversiegelung entsteht. Auch der Rückgang von Brutmöglichkeiten an Gebäuden – bedingt durch moderne, energetische Bauweisen – führt dazu, dass viele dieser für Städte und Siedlungen typischen Vogelarten seit Jahren im Bestand abnehmen. So stehen zum Beispiel Mauersegler und Mehlschwalbe in Bayern inzwischen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Um die Bevölkerung für die schwierige Situation der Gebäudebrüter zu sensibilisieren und Schutzmöglichkeiten für Stadtvogelarten aufzuzeigen, zeigt die VHS Aschaffenburg die vom Landesbund für Vogelschutz gestaltete Wanderausstellung zum Thema Stadtnatur und Gebäudebrüter. Die Ausstellung wird im Rahmen des Projektes „Der Spatz als Botschafter der Stadtnatur“, das vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert wird, bayernweit verliehen. Zur Eröffnung der Ausstellung stellt Dr. Klaus Heller vom LBV das Aschaffenburger Gebäudebrüterprojekt vor. Schon seit 2017 kartiert ein Team aus engagierten Ehrenamtlichen systematisch die Gebäudebrüter in und um Aschaffenburg. Dr. Heller stellt die aktuellen und durchaus überraschenden Kartierungs-Ergebnisse vor und erklärt, warum der Gebäudebrüterschutz so wichtig ist und wie ihnen eine Unterkunft am Haus erhalten oder geschaffen werden kann. Anschließend kann die Ausstellung besichtigt werden und es gibt die Möglichkeit zum Austausch und zu Gesprächen. Kooperation LBV und vhs Aschaffenburg.
Internetplattformen wie Facebook spielen in der heutigen politischen Auseinandersetzung eine zentrale Rolle. Die damit einhergehende Markt- und Machtposition gerät dabei zunehmend in die Kritik: Wie können Internetkonzerne dazu verpflichtet werden, Hassrede und demokratiegefährdende Inhalte auf ihren Plattformen zeitnah zu löschen? Ist die bisherige Funktionsweise (politischer) Werbung eine Gefahr für die Privatsphäre und den demokratischen Diskurs? Braucht es größere Transparenz über die Algorithmen anhand derer Nutzern Inhalte auf den Plattformen empfohlen werden? Unter anderem mit dem Digitale-Dienste-Gesetz (Digital Services Act) hat die EU-Kommission ein breites Paket an Maßnahmen zur Regulierung großer Online-Plattformen vorgelegt. Wir möchten mit Ihnen und unseren Expert*innen über die geplanten Regeln für die Plattformanbieter diskutieren. In Kooperation mit der bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit veranstaltet der der Bayerische Volkshochschulverband einmal im Monat die digitale Veranstaltung Demokratie im Gespräch. An jedem 2. Mittwoch im Monat präsentieren Expert*innen sachkundig und unterhaltsam einen aktuellen Aspekt des Megathemas der Digitalisierung und diskutieren mit dem Publikum. Eine Kooperation der Volkshochschulen in Bayern mit der Bayerischen Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit und der Akademie für Politische Bildung in Tutzing. Expertinnen und Experten referieren zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung. Diskutieren Sie mit! Die Veranstaltung findet als Zoom-Webinar statt, d.h. Sie werden nicht gesehen und gehört in der Veranstaltung und können sich über den Chat beteiligen. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Die Veranstaltung ist gebührenfrei.
Ostdeutsche stilisieren sich im öffentlichen Diskurs gern als Opfer der deutschen Einheit. Tatsächlich haben sie sich aber von der friedlichen Revolution bis heute als mächtiger politischer Akteur erwiesen. So ging im revolutionären Umbruch von 1989 die Dynamik nicht von der kleinen Schar der Bürgerrechtler und Bürgerrechtlerinnen aus, sondern von der Bevölkerung. Und heute beherrscht die ostdeutsche Bevölkerung durch ihr Wahlverhalten und nicht zuletzt durch ihren Opferdiskurs die öffentlichen Debatten. Am ostdeutschen Protestverhalten lässt sich begreifen, wie sich eine Bevölkerung zum Volk konstituiert - unter den Bedingungen einer Diktatur - und wie in der Demokratie die kollektive Selbstermächtigung zum Ressentiment verkommt. Detlef Pollack zählt zu den führenden Religions- und Kultursoziologen. Er hatte Professuren in Leipzig, Frankfurt/Oder und New York inne. Derzeit lehrt er in Münster. Stefan Locke wurde 1974 in Bautzen geboren. Er studierte in Dresden und Portland und arbeitete anschließend für die „Dresdner Morgenpost“. Seit September 2016 ist er politischer Korrespondent für Sachsen und Thüringen mit Sitz in Dresden. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.
Jeden zweiten Montag im Monat zeigt die vhs in Zusammenarbeit mit dem Landesmediendienst Bayern einen "Seniorenfilm". Jede Generation hat ihre Themen, ihre Filme, ihre Vorlieben - und so hat der Landesmediendienst viele Filme aus den Bereichen Unterhaltung, Bildung, Erinnerung und Filmkunst zusammengestellt. Zu jedem Film gibt es eine kurze Einführung. Neugierig geworden? Kommen Sie einfach vorbei! Mo 14.02.22, Mo 14.03.221, Mo 9.05.22, Mo 13.06.22, Mo 11.07.22. jeweils 15:00 - 17:00 Uhr Nur mit Anmeldung!
Nach seiner Transafrika Tour „Deutschland – Kapstadt“ 20161 ist Dieter Schneider mit seinem Motorrad einmal um die Welt gefahren. Fast zwei Jahre, über 100.000 Kilometer und unzählige Begegnungen mit interessanten Menschen, Kulturen und Landschaften. Er hat der Tour den Namen „Fellows Ride“ gegeben, weil er sich einerseits auf das Kennenlernen von Fellows, Mates, Companeros, Buddys und Freunden freut. Auf der anderen Seite steht Fellows Ride auch für seine Mission: Aufmerksamkeit für Depressionshilfe zu schaffen. „Wenn deine Seele Fernweh hat, setz` dich aufs Motorrad und fahr los“, heißt meine Devise. Die Bilder, die er zeigt, die Geschichten, die er erzählen kann und die Erfahrungen, die er auf seiner spektakulären Weltreise gemacht hat, erzeugen Gänsehaut. Mit der Formel „Fahr` niemals schneller als dein Schutzengel fliegen kann“, hat er so manche gefährliche Situation auf und neben der Straße gemeistert. Einmal um die ganze Welt. „Niemals ankommen“ – war sein Ziel. Dieter Schneider ist Vorstandsmitglied des Unibundes Würzburg. Kooperation Unibund Würzburg und vhs Aschaffenburg. Anmeldung erforderlich!
Ein Eldorado für Pflanzenfreunde ist allein schon das 4-Sterne-Hotel Quinta Splendid, inmitten eines 3 ha großen botanischen Gartens mit über 1000 verschiedenen Pflanzenarten. Auf verschiedenen Ausflügen begegnen Sie der Vielfalt Madeiras: die quirlige Hauptstadt Funchal, herrliche Küsten, das Hochgebirge, typische Levadas, die zu kleinen Wanderungen einladen, uralte Lorbeerwälder und feudale Herrenhäuser mit farbenfrohen Gartenanlagen. Neben ganzjährig blühenden Strelitzien, Hibisken, Bougainvilleen, Orchideen und Anthurien erfreuen im zeitigen Frühling besonders Azaleen und zahlreiche Kamelienarten das Auge. Reiseorganisation- und -begleitung: Gabriele Bokr Reisepreis im DZ pro Person: 1.495,00 Euro EZ-Zuschlag: 290,00 Euro Anmeldeschluss: 15.11.2021 Zeit: Dienstag 15.02. bis Dienstag 22.02.2022 Veranstalter: Ehrlich Reisen Miltenberg 09371/7377
Schon in der Antike haben Menschen andere als Barbaren abgewertet, um sich selbst aufzuwerten. Der Barbar war in der Regel der negative Gegenentwurf zum zivilisierten und kultivierten Hellenen oder Römer. Die sogenannten Barbaren waren in ihren Augen all das, was sie selbst in ihrer Eigenwahrnehmung nicht waren: wild, grausam, gesetzlos, verschlagen, maßlos, triebhaft, dumm usw. Nur in wenigen Fällen wurde der Barbar als Folie für Idealisierungen verwendet, beispielsweise um dekadente Tendenzen in der eigenen Gesellschaft zu markieren. Dann war der Barbar genügsam, einfach, unverdorben, gerecht, ehrlich oder fromm. Diese Zuschreibungen erinnern an das Bild des "edlen Wilden", das sich auch später in der Zeit von Sklaverei und Kolonialismus wiederfinden sollte. Und auch heute funktionieren diese Mechanismen bei der Zuschreibung von Eigen- und Fremdidentitäten. Der Althistoriker Mischa Meier und der Schriftsteller Durs Grünbein werden in einem Gespräch in der Villa Vigoni diskutieren, wie Identitätskonzepte wie das des Barbaren historisch entstanden sind, wozu sie mit welchen Folgen für die Betroffenen eingesetzt und wie diese Konzepte weitergeführt wurden. Wer sind heute die Barbaren und wer bestimmt das und welche Rolle spielt dabei Sprache und Dichtung? Mischa Meier lehrt als Professor für Alte Geschichte an der Universität Tübingen. Sein Werk Geschichte der Völkerwanderung (C.H. Beck) wurde mit dem WISSEN!-Sachbuchpreis ausgezeichnet. Durs Grünbein ist ein vielfach ausgezeichneter Lyriker, Essayist. Er ist Professor für Poetik an der Kunstakademie Düsseldorf und hat antike Klassiker aus dem Lateinischen und Griechischen ins Deutsche übersetzt. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Deutsch-Italienischen Zentrum Villa Vigoni und der Gerda Henkel Stiftung statt. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.
Zuwanderinnen und Zuwanderer erzählen auf dem Podium des Martinushauses von ihrem Weg nach Aschaffenburg, dem ihrer Familien und dem Ankommen und Heimischwerden in der Region. Von den Startschwierigkeiten, den Begegnungen mit den Menschen hier und ihrem Leben heute in Aschaffenburg, der bunten Stadt am Main. Die Veranstaltungsreihe eröffnen Menschen, die in den vergangenen Jahrzehnten aus Italien zu uns gekommen sind. Der Abend wird moderiert von Claudia Schoeppl, der Gesamtleiterin der vhs Aschaffenburg. Kooperation von vhs Aschaffenburg mit dem Martinusforum Aschaffenburg
Perspektiven mittelalterlicher Frömmigkeit: Die deutsche Mystik und ihre Bedeutung für das ausgehende Mittelalter Religion lebt - trotz ihrer Formalisierung, die sich in Dogmen verschiedenster Art niederschlägt - letztlich durch Veränderung und Unmittelbarkeit. Und während die Scholastik als gewissermaßen dogmatisches 'Ultimo' des zentraleuropäischen mittelalterlichen Christentums angesehen werden kann, ist die Mystik als eine Art Gegenbewegung im weitesten Sinne zu sehen, die mitunter gefühlsmäßig beladen, mitunter aber auch nachgerade spekulativ-philosophisch war. Hier sind es Meister Eckhart und seine 'Schüler', die als Vertreter einer deutschen Strömung der Mystik in den Blick genommen werden sollen. Anmeldung erforderlich!
Sie sind überall und nirgends, sie umgeben und durchdringen uns. Sie breiten sich aus im Medium wie im Nichts und transportieren dabei Energie, Information und manchmal sogar Materie. Wellen. Ihr harmonisches Auf und Ab versetzt die Welt in Schwingung und bewirkt eine Vielzahl physikalischer Prozesse von der Mechanik und Optik bis hinein in die Quantenwelt. Wir tauchen ein in die geheimnisvolle Physik der Wellen und zeigen, wie sie unser alltägliches Leben bestimmen." Dr. Simon Moser arbeitet am Lehrstuhl für Experimentelle Physik IV an der Universität Würzburg. Kooperation von Unibund Würzburg und vhs Aschaffenburg. Anmeldung erforderlich!
Großvenediger, Großglockner, Ortler und die Drei Zinnen. Schauplätze des Eroberungsalpinismus im 19.Jahrhundert, später Spielplatz für waghalsige Expeditionen in die Vertikale. Steffen Hoppe folgt den Spuren der Erstbesteiger bis hinauf auf die Gipfel, erzählt ihre Geschichten über Tragödien und Erfolge - vieles liegt im Bergsteigen nahe beieinander.
Unser Thema in diesem Semester sind die ärmeren Entwicklungsländer. Zunächst fragen wir nach den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. Die ärmsten Länder werden von der Pandemie nicht nur wirtschaftlich hart getroffen, sondern Experten sprechen von der dort schwersten humanitären Krise seit dem 2. Weltkrieg. In den beiden folgenden Veranstaltungen analysieren wir, welche Entwicklung diese Länder bisher genommen haben und wie ihre zukünftigen Perspektiven zu bewerten sind. Wir werden sehen, dass es in den letzten Jahrzehnten in den ärmsten Ländern zwar durchaus Entwicklungsfortschritte gab, dass diese aber nicht ausreichten, um alle Menschen aus der Armut herauszuführen. Immerhin muss jedoch Armut kein unabänderliches Schicksal sein. So werden wir Ansätze diskutieren, wie ärmere Entwicklungsländer durch Reformen die dortigen Lebensbedingungen deutlich verbessern können. Fortsetzung des Kurses mit neuen Themen, ein Einstieg ist auch für neue Interessenten:innen problemlos möglich. Dieser Kurs findet in den Räumen der vhs statt. Sollte dies aufgrund der aktuellen Situation (Corona) nicht möglich sein, wird er online stattfinden.
Nachdem vor erst kurzer Zeit der vielleicht berühmteste Physiker mit dem größten Einfluss und den so tiefen Gedanken verstorben ist, ist es an der Zeit, sich mit seinem Leben, aber auch mit seinem Denken. dies in Bezug zur Philosophie, auseinanderzusetzen. Was kann uns die Physik sagen, was wir mit der Sprache der Philosophie mitdenken können? Hier ergibt sich auch die Möglichkeit Naturwissenschaft und Philosophie fruchtbringend zusammenzuführen. Ein spannende Reise in das Leben und Denken des Stephen Hawking, mit dem Denken der Philosophie. Dieser Vortrag findet in den Räumen der vhs statt. Sollte dies aufgrund der aktuellen Situation (Corona) nicht möglich sein, wird er online stattfinden. Anmeldung erforderlich.
Die Himmelsscheibe von Nebra zählt als älteste bekannte konkrete Himmelsdarstellung der Welt zu den wichtigsten archäologischen Funden des letzten Jahrhunderts. Vor etwa 3600 Jahren am Mittelberg bei Nebra im südlichen Sachsen-Anhalt vergraben, erlebte sie zuvor mehrere Veränderungen ihres Bildprogramms und ihrer Bedeutung. Ihre Erforschung ermöglicht uns viele Erkenntnisse über die religiösen Vorstellungen, aber auch die politische Organisation in der frühen Bronzezeit. Nicht zuletzt verweist sie auf die intensive Vernetzung der frühbronzezeitlichen Eliten in Europa und bis in den Vorderen Orient. Harald Meller, provinzialrömischer Archäologe, Prähistoriker und Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt, ist Direktor des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt/Landesmuseum für Vorgeschichte. Unter seiner Führung wurde das Landesmuseum in Halle zu einem der wichtigsten Ausstellungshäuser für Prähistorische Archäologie in Europa. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.
In diesem Kurs wird der Weg der Philosophiegeschichte von der Spätantike zur Scholastik und weiter bis zur Renaissance aufgezeigt. Wie verändert sich das Denken im Vergleich zur Antike? Welche Ideen sind nun neu und Wegweisend? Wie haben wir die sogenannten "Gottesbeweise" zu verstehen? Und warum spielt Aristoteles und die "Arabische Philosophie" so eine große Rolle? Viele große Persönlichkeiten werden uns begegnen. Es wartet eine spannende Denkreise! Dieser Kurs findet in den Räumen der vhs statt. Sollte dies aufgrund der aktuellen Situation (Corona) nicht möglich sein, wird er online stattfinden.