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(vom 17.06.2021)

Die Stadtwerke sind Mitglied im H2 Bündnis Bayern und haben einen Förderantrag zu wasserstoffbasiertem Wirtschaftsverkehr am Untermain gestellt

Unterwegs in die Wasserstoffzukunft:

Seit Ende Mai 2021 zählen die Stadtwerke Aschaffenburg zu den 188 Partnern des Wasserstoffbündnisses Bayern. Das Wasserstoffbündnis Bayern ist eine gemeinsame Vernetzungs-, Wissens- und Interessensplattform von Wasserstoff-Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik mit einem Sitz in Bayern. Ziel des Bündnisses ist, Bayern zum führenden Standort bei der industriellen Fertigung von Wasserstoff-Schlüsselkomponenten zu machen und Bayern soll als Technologieführer im Bereich Wasserstoffspeicherung und -logistik zu etablieren.

Im Zuge des Wettbewerbsaufrufs des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur für die Regionenförderung stellten die Stadtwerke Aschaffenburg am 17. Juni einen Projektantrag. Die zweite Runde des Förderprogramms nennt sich „HyLand II“ und befasst sich mit der Sektorenkopplung mit Wasserstoff.

Die Stadtwerke Aschaffenburg haben seit geraumer Zeit schon Projekte zum Thema Wasserstoff in Planung, wie zum Beispiel die eigene Erzeugung von Wasserstoff mittels Solarstrom oder eine Wasserstofftankstelle. Daher treten die Stadtwerke in der Kategorie „HyExperts“ an, die erste Projekterfahrungen und Kenntnisse voraussetzt. 

Ziel des eingereichten Projekts namens „HyUnterMain“ ist die Erstellung einer Feinanalyse eines grenzübergreifenden wasserstoffbasierten Wirtschaftsverkehrs am Untermain zur Einsparung von Emissionen im ÖPNV, der Logistik und dem Straßen-, Schienen- und Wasserverkehr.

Das Projekt HyUnterMain steht für die Einsparung von CO2-Emissionen im Verkehrssektor durch die Nutzung von Brennstoffzellenfahrzeugen sowie der Abbildung der gesamten Wasserstoffwertschöpfungskette in der Region. Es ist unter anderem geplant die Logistikzentren und Häfen der Region mit H2 fit für die Zukunft zu machen. Dazu gehört den Einsatz von H2 für den Werksverkehr, Umrüstung der Bus- und Entsorgungsflotte, Umrüstung von Flottenfahrzeugen im Dienstleistungssektor der beteiligten Unternehmen auf Brennstoffzellenantrieb und die vor Ort Erzeugung von H2 für die vorgenannten Zwecke weiterzuentwickeln und in konkreten Investitionen zu realisieren. Zusätzlich soll insbesondere auch mit den Hafenunternehmen eine zukünftige Importstrategie von H2 auf dem Wasserweg entwickelt werden. Hier soll ebenfalls untersucht werden, wie sich der Anschluss an europäische Großprojekte realisieren lässt.

Im Projekt HyUnterMain arbeiten 44 Partner aus Kommunen, Politik, Gebietskörperschaften, Verkehrsverbünden und Wirtschaftsunternehmen am Bayerischen und hessischen Untermain zusammen. Falls der Antrag genehmigt wird, soll es im Winter 2021 losgehen, die Laufzeit des Projekts wird 14 Monate betragen.

Weitergehende Informationen:

https://h2.bayern/wasserstoffbuendnis/

https://www.now-gmbh.de/sektoren-themen/sektorenkopplung/

Stadtwerke Aschaffenburg

gez. Dieter Gerlach                    
Werkleiter

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