Homeoffice, Kurzarbeit, Quarantäne: Die Pandemie hält uns in Schach und hat die gesundheitliche und ökonomische Situation von Frauen verschärft. Die unbezahlte Sorgearbeit, wie Kindererziehung, Hausarbeit oder die Pflege von Angehörigen ruht nach wie vor zu einem erheblich größeren Teil auf den Schultern von Frauen. Deren eigene Selbst- und Zukunftsvorsorge kommen dabei oft zu kurz. Im Zuge von Familiengründungen können Frauen ihre eigenständige Existenzsicherung nicht immer aufrechterhalten. Sie sind überdurchschnittlich oft in Teilzeit beschäftigt oder suchen nach einer unter- brochenen Erwerbsbiografie einen adäquaten beruflichen Anschluss. Im Vortrag zeigt die Soziologin Dr. Birgit Happel typische Fallstricke in Bezug auf die Vereinbarkeitsproblematik und Stellschrauben zur gerechten Rollenverteilung. Sie zielen darauf ab, Frauen zu bestärken, ihre Erwerbs- und Finanzbiografien in Einklang zu bringen, Rollenbilder zu hinterfragen, die eigenen Aspirationen zu verwirklichen und sich einen Vermögensgrundstock aufzubauen. Eine stimmige Balance zwischen Zeit, Sinn, Erfolg und Geld ist für alle Geschlechter ein lohnenswertes Ziel. Auch als Eltern sind wir gefordert, positive Rollenbilder vorzuleben. Deshalb ist unsere Veranstaltung offen für alle Interessierten! Die Soziologin Dr. Birgit Happel setzt sich als Referentin, Trainerin und Coach für Finanzielle Gleichstellung, Chancengerechtigkeit und die Professionalisierung der Finanziellen Bildung ein. Mit Geldbiografien® verknüpft sie Handlungs- und Strukturebenen und stellt Finanzielle Bildung in einen gesellschaftlichen und biografischen Kontext. Als Mitglied von UN Women Germany e.V. und als Partnerorganisation der Initiative Klischeefrei engagiert sie sich besonders für die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen.
Angesichts des gesellschaftlichen Megatrends der Urbanisierung drohen ländliche Räume immer mehr an Attraktivität zu verlieren. Zwar weisen ländlich geprägte Landkreise zum Beispiel im Einzugsgebiet von Großstädten teilweise auch hohe Zuwachsraten an Bevölkerung auf, im Großteil der ländlichen Regionen stagniert die Bevölkerungsentwicklung jedoch oder verzeichnet teils sehr hohe Rückgänge. Kann die Digitalisierung diese Entwicklungen aufhalten? Welche Potenziale bietet sie konkret, um ländliche Räume attraktiver zu machen? Wo bestehen Hindernisse, welche gelungenen Beispiele gibt es? [Wir würden uns freuen, wenn Sie bei unserer Diskussion mit dabei wären.] Vorschlag analog zu den anderen Ankündigungen: Wir diskutieren mit Ihnen und unseren Expert*innen über die Digitalisierung im ländlichen Raum. In Kooperation mit der bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit veranstaltet der der Bayerische Volkshochschulverband einmal im Monat die digitale Veranstaltung Demokratie im Gespräch. An jedem 2. Mittwoch im Monat präsentieren Expert*innen sachkundig und unterhaltsam einen aktuellen Aspekt des Megathemas der Digitalisierung und diskutieren mit dem Publikum. Eine Kooperation der Volkshochschulen in Bayern mit der Bayerischen Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit und der Akademie für Politische Bildung in Tutzing. Expertinnen und Experten referieren zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung. Diskutieren Sie mit! Die Veranstaltung findet als Zoom-Webinar statt, d.h. Sie werden nicht gesehen und gehört in der Veranstaltung und können sich über den Chat beteiligen. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Die Veranstaltung ist gebührenfrei.
Seit der Entdeckung der Quasare vor etwa 50 Jahren haben sich die Indizien gehäuft, dass in den Zentren von Milchstraßensystemen massive Schwarze Löcher sitzen, die durch Akkretion von Gas und Sternen effizient Gravitationsenergie in Strahlung umwandeln. Durch hochauflösende Messungen im Infrarot- und Radiobereich ist es jetzt im Zentrum unserer eigenen Milchstraße gelungen, einen überzeugenden Beweis für diese Hypothese zu liefern, und gleichzeitig neue und unerwartete Resultate über den dichten Sternhaufen in der unmittelbaren Umgebung des Schwarzen Lochs erbracht. Hierbei haben neue Entwicklungen in der Infrarotinstrumentierung und der adaptiven Optik und Interferometrie am neuen Großteleskop der ESO, dem VLT, eine wichtige Rolle gespielt. Gleichzeitig ist es klargeworden, dass die meisten Galaxien massive Schwarze Löcher beherbergen, und dass diese Schwarzen Löcher bereits etwa eine Milliarde Jahre nach dem Urknall entstanden sein müssen. Es werden diese neuen Messungen und ihre Konsequenzen für die Entstehung von Schwarzen Löchern im frühen Universum diskutiert. Reinhard Genzel - Direktor, MPI für extraterrestrische Physik, Garching Professor of the Graduate School, Physics and Astronomy, University of California, Berkeley, USA Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.
Ob ein Dach geeignet ist, kann leicht jeder mit dem Solarkataster selbst prüfen. Dieses online-tool ist das modernste seiner Art und ermöglicht für Ihr Hausdach eine gute Wirtschaftlichkeits-Simulation auf der Basis Laser-scan-Daten des Bayerischen Vermessungsamtes. Der Solarverein Aschaffenburg zeigt an Beispielen, wie jeder zuhause am PC sein Haus prüfen kann – allein, oder zusammen mit einem Berater. Und wie geht es weiter? Was gibt’s Neues zur Technik? Moderne PV-Anlagen lassen sich auch für vermeintlich schlechte Dachausrichtungen optimieren. Wie funktioniert das mit der Einspeisung, dem Eigenverbrauch und den neuen Speicher-Regelungen? Sinkende Vergütungssätze einerseits und steigende Strompreise andererseits machen den Eigenverbrauch immer interessanter! Die Referenten geben einen praxisnahen Überblick über den aktuellen Photovoltaik-Markt. Anmeldung erforderlich! Der Vortrag ist als Präsenzveranstaltung geplant. Sollte dies aufgrund der dann aktuellen Situation wegen Corona nicht möglich sein, findet er online statt. Sie erhalten dann kurz vor dem Termin die Zugangsdaten.
Der wohl legendärste Herrscher des Mittelalters, Karl der Große, hat auch im Großraum Unterfranken/Südhessen seine Spuren hinterlassen. Ereignisse wie der Awarenfeldzug oder der Versuch eines ersten "Rhein-Main-Donau-Kanals", auf der einen aber auch die Konsequenzen des Frankfurter Reichstages auf der anderen Seite sollen in einen allgemein- bzw. kulturgeschichtlichen Kontext eingebunden und Querverbindungen aufgezeigt werden. Anmeldung erforderlich!
Jeden zweiten Montag im Monat zeigt die vhs in Zusammenarbeit mit dem Landesmediendienst Bayern einen "Seniorenfilm". Jede Generation hat ihre Themen, ihre Filme, ihre Vorlieben - und so hat der Landesmediendienst viele Filme aus den Bereichen Unterhaltung, Bildung, Erinnerung und Filmkunst zusammengestellt. Zu jedem Film gibt es eine kurze Einführung. Neugierig geworden? Kommen Sie einfach vorbei! Mo 14.02.22, Mo 14.03.221, Mo 9.05.22, Mo 13.06.22, Mo 11.07.22. jeweils 15:00 - 17:00 Uhr Nur mit Anmeldung!
Der Vortrag greift die aktuelle Rechtslage zur Patientenverfügung und zur Vorsorgevollmacht auf, insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie; welche inhaltlichen Anforderungen sind bei den Texten zu beachten? Wie sind die Abläufe bei der Umsetzung der Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht in der Praxis? Anschließend besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Thomas Goes ist Fachanwalt für Familienrecht und Erbrecht.
Der große amerikanische Erzähler Richard Ford, geboren 1944, ist in Deutschland vor allem mit seinen Romanen über Frank Bascombe bekannt. 2017 erschien ein berührendes Erinnerungsbuch über seine Eltern, "Zwischen ihnen". Die irische Abstammung seines Vaters schwingt in dem neuesten Erzählband "Irische Passagiere", 2020, augenzwinkernd mit. Gern geht der Lesende mit auf den Fragen- Pfaden der Figuren: Wie bin ich zu der Person geworden, die ich Mitte vierzig oder fünfzig (mit mehr oder weniger einleuchtender, selbstreflektierender Klarheit) bin? Wie prägen uns einschneidende Ereignisse sowie einzelne Menschen, deren Nähe wir zulassen?
Nairobis Skyline lässt an eine moderne Kapitale denken, die Stadt selbst ist eher von einer ökonomischen Dauerkrise geprägt, Tanja Blixen würde ihr koloniales Nairobi nicht wieder erkennen. Über die ehemalige deutsche Garnisonsstadt Arusha in Tansania geht es an den Fuß des Kilimandscharo. Seine Besteigung ist weniger bedächtiges Höhenbergsteigen als ein bergsteigerischer Gewaltakt: 4000 Höhenmeter in vier Tagen. Nicht jeder meistert den langen Marsch durch spektakuläre Landschaften vom tropischen Bergwald über Heide- und Moorland, Wüste bis zu den Gletschern am Kraterrand. Vom Schnee am Kibo führt die Reise durch sonnendurchglühte ausgetrocknete Hochebenen Tansanias zum Nationalpark „Lake Manyara“ mit der größten Elefantendichte Afrikas. Der Vortrag endet am steilen ostafrikanischen Graben.
Das Tal der Loire gehört zu den reizvollsten und interessantesten Regionen Frankreichs. Seit dem Mittelalter war es die bevorzugte Landschaft der französischen Könige, die hier zahllose Burgen und Schlösser erbauen ließen. Im 16. Jahrhundert verband sich hier der französische Geist mit der Kultur und Lebensfreude Italiens. An den Ufern der Loire und ihrer Nebenflüsse entfaltete die Renaissance ihre schönsten Blüten. Die prachtvollen Schlösser von Amboise, Chambord, Chenonceau und Azey-le-Rideau sind Zeugen dieser glanzvollen Epoche. Begleiten Sie uns auf einer Reise entlang der königlichen Loire! Bitte melden Sie sich für den Vortrag an! Eine Anmeldung garantiert die Teilnahme bei hohem Interesse und eine Information über Ausfall/Verschiebung. Die Teilnehmerzahl ist auf Grund der derzeit gesetzlich vorgeschriebenen Schutz- und Hygienemaßnahmen auf 24 begrenzt.
Weltbürgerlichkeit – oder Kosmopolitismus – ist eine Haltung der Weltoffenheit, seit der Aufklärung mehrfach einflussreich wurde, auf Widerstand stieß und abflaute. Befinden wir uns heute nach dem Abklingen der Euphorie über "Globalisierung" und den Erfahrungen der Pandemie erneut in einer Phase des Anti-Kosmopolitismus? Der Vortrag beleuchtet die historischen Voraussetzungen zur Beantwortung dieser Frage. Jürgen Osterhammel Professor a.D. für Geschichte an der Universität Konstanz. Er hat renommierte Auszeichnungen erhalten, darunter den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der DFG, den Gerda Henkel Forschungspreis, den Sigmund Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. 2017 wurde ihm der Orden Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste verliehen. Distinguished Fellow at the Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS) Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.
Eine Scheidung bringt oft die Einkommensverhältnisse ins Wanken, man steht oft vor der Frage, wie man zukünftig als Alleinverdiener*in das tägliche Leben noch finanzieren soll, ob man jetzt, nach der Scheidung plötzlich mittellos und ohne Unterstützung dasteht. Es gibt staatliche Hilfen in vielen Lebensbereichen, viele Menschen wissen aber nicht, was ihnen zusteht, wie und wo sie das herausfinden können und wo sie Hilfen gegebenenfalls beantragen können. Der Vortrag soll eine kleine Orientierungshilfe sein. Rosa Thul leitet das Amt für soziale Leistungen der Aschaffenburg, Thomas Goes ist Fachanwalt für Familienrecht. Kooperation von ISUV und vhs Aschaffenburg.
Die Wärmedämmung unserer Gebäude wird immer wichtiger. Das Dachgeschoss hat dabei eine besondere Bedeutung. Wer den CO2-Ausstoß verringern, Energie einsparen und ein gesundes und behagliches Wohnklima erreichen möchte, ist mit einer Reihe von Fragen konfrontiert. Dabei spielen bauphysikalische Randbedingungen wie Wärmedämmwert der Baustoffe oder Feuchteschutz und sommerlicher Hitzeschutz eine wichtige Rolle. Die Wahl des richtigen Dämmstoffes, der Dämmstoffdicke, die richtige Ebene der Dampfbremse sowie die praktische Umsetzung vor Ort sind weitere Kriterien dieses Vortrages. Außerdem: Dämmung auf den Sparren, unter und/oder zwischen den Sparren. Im zweiten Teil werden die die aktuellen Fördertöpfe im Bereich der energetischen Sanierung vorgestellt. Hier liegt der Fokus auf dem neuen großzügigen BEG (Bundesförderung für energieeffiziente Gebäude) das im vergangenen Jahr gestartet ist. Anmeldung erforderlich! Der Vortrag ist als Präsenzveranstaltung geplant. Sollte dies aufgrund der dann aktuellen Situation wegen Corona nicht möglich sein, findet er online statt. Sie erhalten dann kurz vor dem Termin die Zugangsdaten.
Van Goghs Weg zur Malerei war weit. Erst mit 27 Jahren begann sein mühevoller Weg als Autodidakt. Ein Parisaufenthalt lenkte seine Malerei in neue Bahnen. In Arles, wo er die leuchtenden Farben der südfranzösischen Landschaft in seinen Bildern festhielt, entwickelte er seinen ureigenen Stil. Er hinterließ ein grandioses Werk, das die Malerei grundlegend veränderte und der Moderne den Weg bereitete. Bitte melden Sie sich für den Vortrag an! Eine Anmeldung garantiert die Teilnahme bei hohem Interesse und eine Information über Ausfall/Verschiebung. Die Teilnehmerzahl ist auf Grund der derzeit gesetzlich vorgeschriebenen Schutz- und Hygienemaßnahgmen auf 20 begrenzt.
Infolge der Digitalisierung hat sich das Erbrecht um den Begriff des digitalen Nachlasses erweitert; neben den Grundsätzen des Erbrechts( gesetzliche/gewillkürte Erbfolge) zeigt der Vortrag auf, was sich mit dem Begriff des digitalen Nachlasses verbindet. Anschließend besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Thomas Goes ist Fachanwalt für Familienrecht und Erbrecht.
Sigrid Nunez, 1951 geboren, ist in Amerika sehr bekannt. Für den Roman "Der Freund" erhielt sie 2018 den National Book Award und erreichte endlich auch das deutsche Lesepublikum. Wunderbar miteinander verwoben sind in diesem Werk die Trauergefühle um den Verlust eines geliebten Freunds, die neugewonnene Zuneigung zu einer Dänischen Dogge - er war der Hund des Verstorbenen - und viel Interessantes, Tiefsinniges und Heiteres über Schreibkurse sowie das Entstehen von Literatur. All dies wird im Erzählfluss noch eingebettet im normalen Leben, wie es aus Begegnungen und Konflikten besteht.
Digitale Technologien sind ein Teil unseres Alltags – ob im Beruf, in der Bildung, im ehrenamtlichen Engagement oder in der Freizeit. Auch die Behörden in Deutschland entwickeln immer mehr Dienstleistungen, die digital bedient werden. Jedoch profitieren bislang nicht alle Menschen gleichermaßen von den Chancen der Digitalisierung. Die Gründe dafür sind vielfältig: Mangel an technischer Ausstattung und unzulängliche Infrastruktur, fehlendes Zutrauen in die eigenen digitalen Fähigkeiten und Unsicherheit in der Anwendung. Das Ziel der digitalen Teilhabe ist es, dass jeder Mensch die Chance hat, Zugang zu digitalen Angeboten zu bekommen. Entscheidend ist, dass die Bedürfnisse aller Menschen bedacht werden. Diskutieren Sie mit unseren Expert*innen über verschiedene wegweisende Ansätze zur digitalen Teilhabe. Diskutieren Sie mit unseren Expert*innen über verschiedene wegweisende Ansätze zur digitalen Teilhabe. Unsere Referent*innen: Dr. Klaus Buddeberg, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Lebenslanges Lernen, Fakultät für Erziehungswissenschaften, Universität Hamburg (zugesagt) Anna-Lena Hosenfeld, Digital für alle GmBH, (Bitkom e.V.), angefragt In Kooperation mit der bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit veranstaltet der der Bayerische Volkshochschulverband einmal im Monat die digitale Veranstaltung Demokratie im Gespräch. An jedem 2. Mittwoch im Monat präsentieren Expert*innen sachkundig und unterhaltsam einen aktuellen Aspekt des Megathemas der Digitalisierung und diskutieren mit dem Publikum. Eine Kooperation der Volkshochschulen in Bayern mit der Bayerischen Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit und der Akademie für Politische Bildung in Tutzing. Expertinnen und Experten referieren zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung. Diskutieren Sie mit! Die Veranstaltung findet als Zoom-Webinar statt, d.h. Sie werden nicht gesehen und gehört in der Veranstaltung und können sich über den Chat beteiligen. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Die Veranstaltung ist gebührenfrei.
Wussten Sie schon, dass es in der Antike genau sieben Weltwunder gab, weil die Zahl Sieben damals als vollkommen galt? Welche Bauwerke waren das genau und was weiß man über sie? Wer hat die Liste überhaupt verfasst, gab es denn damals schon Reiseführer zu berühmten Sehenswürdigkeiten? Erfahren Sie im spannenden Vortrag mehr dazu! Abschließend blicken wir auf die sieben neuen Weltwunder: Welche Bauwerke sind heute so einzigartig, dass sie in die Liste der Neuzeit aufgenommen wurden? Sind Sie damit einverstanden oder hätten Sie anders entschieden? Gehen Sie mit auf eine Reise von der Antike zur Neuzeit und erfahren Sie, was die sieben Weltwunder über das Verständnis der jeweiligen Zeit und ihrer Menschen aussagt.
Bis in die 80er-Jahre war die Auswahl einer Heizungsanlage recht einfach: als Wärmeerzeugungssystem wurde entweder ÖL, Gas- oder schon deutlich seltener auch Festbrennstoff-Systeme eingebaut. Wenn es heute um eine Heizung in einem Neubau oder im Sanierungsfall geht, dann haben die Hausbesitzenden nicht nur die Qual der Wahl zwischen verschiedenen weiteren Brennstoffen und Technologien zu entscheiden – sondern zunehmend werden Kombinationen der Systeme angewendet. Der Referent stellen die aktuell gängigsten Heiztechniken vor: Brennwerttechnik, Pellet-Feuerung, Stückholzfeuerung, Luft-, Wasser- und Sole-Wärmepumpen sowie Kombinationen mit Sonnenkollektoren, Photovoltaik-Anlagen oder modernen Kraft-Wärme-Kopplungssysteme. Des Weiteren wird auf die Vorgehensweise bei der Heizungsauswahl, Fördermöglichkeiten, Gebäudevoraussetzungen und die Heizlast eingegangen. Anmeldung erforderlich! Der Vortrag ist als Präsenzveranstaltung geplant. Sollte dies aufgrund der dann aktuellen Situation wegen Corona nicht möglich sein, findet er online statt. Sie erhalten dann kurz vor dem Termin die Zugangsdaten.
In der Hochphase des Neoliberalismus galt die Globalisierung als unvermeidlich und die umverteilende Demokratie als überholt. Wachsender Wohlstand für alle war das Versprechen – auch der EU. Wachsende Unfähigkeit, die kapitalistische Ungleichheitsmaschine zu bändigen, ist aber das Ergebnis. Soll es mit dem Umbau des Staatensystems weitergehen wie gehabt, das heißt in Richtung einer noch stärkeren überstaatlichen Zentralisierung? Oder wäre der Weg in eine moderne, auf friedliche Kooperation ausgerichtete »Kleinstaaterei« die bessere Lösung? Diese Fragen diskutieren Wolfang Streeck und Peter Gauweiler Wolfgang Streeck ist Soziologe und Direktor emeritus am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln. Peter Gauweiler ist Rechtsanwalt und Politiker. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.