Van Goghs Weg zur Malerei war weit. Als Kunsthändlerlehrling entdeckte er zwar früh die Liebe zur Kunst, aber erst mit 27 Jahren entschloss er sich Maler zu werden. Ein mühevoller Weg begann, denn "die Malerfaust ... war noch ungelenk", wie er seinem Bruder Theo schrieb. Zunächst bemühte er sich in seinen Motiven - heimatlichen Landschaften, Alltagsszenen mit Bauern und armen Leuten - um eine detailgetreue Abbildung der Wirklichkeit. Doch schon bald zeigten seine Bilder eine neue, intensive Ausdruckskraft. Sein frühes Werk, für das erdige, dunkle Töne charakteristisch sind, gipfelte 1885 in dem Bild die Kartoffelesser. Bitte melden Sie sich für den Vortrag an! Eine Anmeldung garantiert die Teilnahme bei hohem Interesse und eine Information über Ausfall/Verschiebung. Die Teilnehmerzahl ist auf Grund der derzeit gesetzlich vorgeschriebenen Schutz- und Hygienemaßnahgmen auf 24 begrenzt.
Gebäudebrüter - Hilfe für Spatz, Mauersegler, Schwalben und Co. Ausstellung In den meisten bayerischen Städten ist ein starkes Siedlungswachstum zu verzeichnen. Unsere Städte werden größer, immer mehr Fläche wird bebaut. Damit die Stadtnatur dabei nicht auf der Strecke bleibt, müssen auch Wildtiere und ihre Lebensräume vorausschauend in die Stadtplanung integriert werden. Vor allem Kulturfolger wie gebäudebrütende Vogelarten sind dabei besonders auf unsere Hilfe angewiesen. Sie leiden nicht nur unter Nahrungsmangel, der durch Flächenversiegelung entsteht. Auch der Rückgang von Brutmöglichkeiten an Gebäuden - bedingt durch moderne, energetische Bauweisen - führt dazu, dass viele dieser für Städte und Siedlungen typischen Vogelarten seit Jahren im Bestand abnehmen. So stehen zum Beispiel Mauersegler und Mehlschwalbe in Bayern inzwischen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Um die Bevölkerung für die schwierige Situation der Gebäudebrüter zu sensibilisieren und Schutzmöglichkeiten für Stadtvogelarten aufzuzeigen, zeigt die vhs Aschaffenburg die vom Landesbund für Vogelschutz gestaltete Wanderausstellung zum Thema Stadtnatur und Gebäudebrüter. Die Ausstellung wird im Rahmen des Projektes "Der Spatz als Botschafter der Stadtnatur", das vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert wird, bayernweit verliehen. Vom 07.02.2022 bis 18.02.2022 kann die Gebäudebrüter-Ausstellung im Foyer der vhs Aschaffenburg täglich zu den Öffnungszeiten der vhs besichtigt werden.
In den meisten bayerischen Städten ist ein starkes Siedlungswachstum zu verzeichnen. Unsere Städte werden größer, immer mehr Fläche wird bebaut. Damit die Stadtnatur dabei nicht auf der Strecke bleibt, müssen auch Wildtiere und ihre Lebensräume vorausschauend in die Stadtplanung integriert werden. Vor allem Kulturfolger wie gebäudebrütende Vogelarten sind dabei besonders auf unsere Hilfe angewiesen. Sie leiden nicht nur unter Nahrungsmangel, der durch Flächenversiegelung entsteht. Auch der Rückgang von Brutmöglichkeiten an Gebäuden – bedingt durch moderne, energetische Bauweisen – führt dazu, dass viele dieser für Städte und Siedlungen typischen Vogelarten seit Jahren im Bestand abnehmen. So stehen zum Beispiel Mauersegler und Mehlschwalbe in Bayern inzwischen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Um die Bevölkerung für die schwierige Situation der Gebäudebrüter zu sensibilisieren und Schutzmöglichkeiten für Stadtvogelarten aufzuzeigen, zeigt die VHS Aschaffenburg die vom Landesbund für Vogelschutz gestaltete Wanderausstellung zum Thema Stadtnatur und Gebäudebrüter. Die Ausstellung wird im Rahmen des Projektes „Der Spatz als Botschafter der Stadtnatur“, das vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert wird, bayernweit verliehen. Zur Eröffnung der Ausstellung stellt Dr. Klaus Heller vom LBV das Aschaffenburger Gebäudebrüterprojekt vor. Schon seit 2017 kartiert ein Team aus engagierten Ehrenamtlichen systematisch die Gebäudebrüter in und um Aschaffenburg. Dr. Heller stellt die aktuellen und durchaus überraschenden Kartierungs-Ergebnisse vor und erklärt, warum der Gebäudebrüterschutz so wichtig ist und wie ihnen eine Unterkunft am Haus erhalten oder geschaffen werden kann. Anschließend kann die Ausstellung besichtigt werden und es gibt die Möglichkeit zum Austausch und zu Gesprächen. Kooperation LBV und vhs Aschaffenburg.
Internetplattformen wie Facebook spielen in der heutigen politischen Auseinandersetzung eine zentrale Rolle. Die damit einhergehende Markt- und Machtposition gerät dabei zunehmend in die Kritik: Wie können Internetkonzerne dazu verpflichtet werden, Hassrede und demokratiegefährdende Inhalte auf ihren Plattformen zeitnah zu löschen? Ist die bisherige Funktionsweise (politischer) Werbung eine Gefahr für die Privatsphäre und den demokratischen Diskurs? Braucht es größere Transparenz über die Algorithmen anhand derer Nutzern Inhalte auf den Plattformen empfohlen werden? Unter anderem mit dem Digitale-Dienste-Gesetz (Digital Services Act) hat die EU-Kommission ein breites Paket an Maßnahmen zur Regulierung großer Online-Plattformen vorgelegt. Wir möchten mit Ihnen und unseren Expert*innen über die geplanten Regeln für die Plattformanbieter diskutieren. In Kooperation mit der bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit veranstaltet der der Bayerische Volkshochschulverband einmal im Monat die digitale Veranstaltung Demokratie im Gespräch. An jedem 2. Mittwoch im Monat präsentieren Expert*innen sachkundig und unterhaltsam einen aktuellen Aspekt des Megathemas der Digitalisierung und diskutieren mit dem Publikum. Eine Kooperation der Volkshochschulen in Bayern mit der Bayerischen Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit und der Akademie für Politische Bildung in Tutzing. Expertinnen und Experten referieren zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung. Diskutieren Sie mit! Die Veranstaltung findet als Zoom-Webinar statt, d.h. Sie werden nicht gesehen und gehört in der Veranstaltung und können sich über den Chat beteiligen. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Die Veranstaltung ist gebührenfrei.
Ab 1886 hielt sich van Gogh für zwei Jahre in Paris auf, wo er mit der Avantgarde der französischen Kunst in Berührung kam. Sie lenkte seine Malerei in völlig neue Bahnen. In Arles, wo er in sengender Hitze malte, um die leuchtenden Farben der südfranzösischen Landschaft festzuhalten, fand er seinen ureigenen Stil. Als er drei Jahre später seinem Leben ein Ende setzte, hinterließ er ein grandioses Werk, das die Malerei grundlegend veränderte und der Moderne den Weg bereitete. Bitte melden Sie sich für den Vortrag an! Eine Anmeldung garantiert die Teilnahme bei hohem Interesse und eine Information über Ausfall/Verschiebung. Die Teilnehmerzahl ist auf Grund der derzeit gesetzlich vorgeschriebenen Schutz- und Hygienemaßnahgmen auf 24 begrenzt.
Ostdeutsche stilisieren sich im öffentlichen Diskurs gern als Opfer der deutschen Einheit. Tatsächlich haben sie sich aber von der friedlichen Revolution bis heute als mächtiger politischer Akteur erwiesen. So ging im revolutionären Umbruch von 1989 die Dynamik nicht von der kleinen Schar der Bürgerrechtler und Bürgerrechtlerinnen aus, sondern von der Bevölkerung. Und heute beherrscht die ostdeutsche Bevölkerung durch ihr Wahlverhalten und nicht zuletzt durch ihren Opferdiskurs die öffentlichen Debatten. Am ostdeutschen Protestverhalten lässt sich begreifen, wie sich eine Bevölkerung zum Volk konstituiert - unter den Bedingungen einer Diktatur - und wie in der Demokratie die kollektive Selbstermächtigung zum Ressentiment verkommt. Detlef Pollack zählt zu den führenden Religions- und Kultursoziologen. Er hatte Professuren in Leipzig, Frankfurt/Oder und New York inne. Derzeit lehrt er in Münster. Stefan Locke wurde 1974 in Bautzen geboren. Er studierte in Dresden und Portland und arbeitete anschließend für die „Dresdner Morgenpost“. Seit September 2016 ist er politischer Korrespondent für Sachsen und Thüringen mit Sitz in Dresden. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.
Jeden zweiten Montag im Monat zeigt die vhs in Zusammenarbeit mit dem Landesmediendienst Bayern einen "Seniorenfilm". Jede Generation hat ihre Themen, ihre Filme, ihre Vorlieben - und so hat der Landesmediendienst viele Filme aus den Bereichen Unterhaltung, Bildung, Erinnerung und Filmkunst zusammengestellt. Zu jedem Film gibt es eine kurze Einführung. Neugierig geworden? Kommen Sie einfach vorbei! Mo 14.02.22, Mo 14.03.221, Mo 9.05.22, Mo 13.06.22, Mo 11.07.22. jeweils 15:00 - 17:00 Uhr Nur mit Anmeldung!
Nach seiner Transafrika Tour „Deutschland – Kapstadt“ 20161 ist Dieter Schneider mit seinem Motorrad einmal um die Welt gefahren. Fast zwei Jahre, über 100.000 Kilometer und unzählige Begegnungen mit interessanten Menschen, Kulturen und Landschaften. Er hat der Tour den Namen „Fellows Ride“ gegeben, weil er sich einerseits auf das Kennenlernen von Fellows, Mates, Companeros, Buddys und Freunden freut. Auf der anderen Seite steht Fellows Ride auch für seine Mission: Aufmerksamkeit für Depressionshilfe zu schaffen. „Wenn deine Seele Fernweh hat, setz` dich aufs Motorrad und fahr los“, heißt meine Devise. Die Bilder, die er zeigt, die Geschichten, die er erzählen kann und die Erfahrungen, die er auf seiner spektakulären Weltreise gemacht hat, erzeugen Gänsehaut. Mit der Formel „Fahr` niemals schneller als dein Schutzengel fliegen kann“, hat er so manche gefährliche Situation auf und neben der Straße gemeistert. Einmal um die ganze Welt. „Niemals ankommen“ – war sein Ziel. Dieter Schneider ist Vorstandsmitglied des Unibundes Würzburg. Kooperation Unibund Würzburg und vhs Aschaffenburg. Anmeldung erforderlich!
Schon in der Antike haben Menschen andere als Barbaren abgewertet, um sich selbst aufzuwerten. Der Barbar war in der Regel der negative Gegenentwurf zum zivilisierten und kultivierten Hellenen oder Römer. Die sogenannten Barbaren waren in ihren Augen all das, was sie selbst in ihrer Eigenwahrnehmung nicht waren: wild, grausam, gesetzlos, verschlagen, maßlos, triebhaft, dumm usw. Nur in wenigen Fällen wurde der Barbar als Folie für Idealisierungen verwendet, beispielsweise um dekadente Tendenzen in der eigenen Gesellschaft zu markieren. Dann war der Barbar genügsam, einfach, unverdorben, gerecht, ehrlich oder fromm. Diese Zuschreibungen erinnern an das Bild des "edlen Wilden", das sich auch später in der Zeit von Sklaverei und Kolonialismus wiederfinden sollte. Und auch heute funktionieren diese Mechanismen bei der Zuschreibung von Eigen- und Fremdidentitäten. Der Althistoriker Mischa Meier und der Schriftsteller Durs Grünbein werden in einem Gespräch in der Villa Vigoni diskutieren, wie Identitätskonzepte wie das des Barbaren historisch entstanden sind, wozu sie mit welchen Folgen für die Betroffenen eingesetzt und wie diese Konzepte weitergeführt wurden. Wer sind heute die Barbaren und wer bestimmt das und welche Rolle spielt dabei Sprache und Dichtung? Mischa Meier lehrt als Professor für Alte Geschichte an der Universität Tübingen. Sein Werk Geschichte der Völkerwanderung (C.H. Beck) wurde mit dem WISSEN!-Sachbuchpreis ausgezeichnet. Durs Grünbein ist ein vielfach ausgezeichneter Lyriker, Essayist. Er ist Professor für Poetik an der Kunstakademie Düsseldorf und hat antike Klassiker aus dem Lateinischen und Griechischen ins Deutsche übersetzt. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Deutsch-Italienischen Zentrum Villa Vigoni und der Gerda Henkel Stiftung statt. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.
Zuwanderinnen und Zuwanderer erzählen auf dem Podium des Martinushauses von ihrem Weg nach Aschaffenburg, dem ihrer Familien und dem Ankommen und Heimischwerden in der Region. Von den Startschwierigkeiten, den Begegnungen mit den Menschen hier und ihrem Leben heute in Aschaffenburg, der bunten Stadt am Main. Die Veranstaltungsreihe eröffnen Menschen, die in den vergangenen Jahrzehnten aus Italien zu uns gekommen sind. Der Abend wird moderiert von Claudia Schoeppl, der Gesamtleiterin der vhs Aschaffenburg. Kooperation von vhs Aschaffenburg mit dem Martinusforum Aschaffenburg
Perspektiven mittelalterlicher Frömmigkeit: Die deutsche Mystik und ihre Bedeutung für das ausgehende Mittelalter Religion lebt - trotz ihrer Formalisierung, die sich in Dogmen verschiedenster Art niederschlägt - letztlich durch Veränderung und Unmittelbarkeit. Und während die Scholastik als gewissermaßen dogmatisches 'Ultimo' des zentraleuropäischen mittelalterlichen Christentums angesehen werden kann, ist die Mystik als eine Art Gegenbewegung im weitesten Sinne zu sehen, die mitunter gefühlsmäßig beladen, mitunter aber auch nachgerade spekulativ-philosophisch war. Hier sind es Meister Eckhart und seine 'Schüler', die als Vertreter einer deutschen Strömung der Mystik in den Blick genommen werden sollen. Anmeldung erforderlich!
"Zu denken, daß ich nie gemalt hätte, wenn meine Beine nur etwas länger wären!" Durch eine Knochenkrankheit, die das Wachstum seiner Beine hemmte, entdeckte der junge Henri Toulouse- Lautrec während langer Kuraufenthalte das Zeichnen. Nach der malerischen Ausbildung in Paris, stürzte er sich in die Vergnügungswelt von Montmartre. Mit präzisem Strich - teils ironisch heiter, teils mit beißender Satire - fing er die Atmosphäre des Pariser Nachtlebens um die Jahrhundertwende ein, mit seinen Cabarets, Tanzlokalen und Bordellen. In der Farblithografie entdeckte er sein eigentliches künstlerisches Ausdrucksmittel. Sein erstes Plakat für das "Moulin Rouge" 1891 machte ihn über Nacht berühmt. 37-jährig stirbt er an den Folgen seines exzessiven Alkoholkonsums. Bitte melden Sie sich für den Vortrag an! Eine Anmeldung garantiert die Teilnahme bei hohem Interesse und eine Information über Ausfall/Verschiebung. Die Teilnehmerzahl ist auf Grund der derzeit gesetzlich vorgeschriebenen Schutz- und Hygienemaßnahgmen auf 20 begrenzt.
Sie sind überall und nirgends, sie umgeben und durchdringen uns. Sie breiten sich aus im Medium wie im Nichts und transportieren dabei Energie, Information und manchmal sogar Materie. Wellen. Ihr harmonisches Auf und Ab versetzt die Welt in Schwingung und bewirkt eine Vielzahl physikalischer Prozesse von der Mechanik und Optik bis hinein in die Quantenwelt. Wir tauchen ein in die geheimnisvolle Physik der Wellen und zeigen, wie sie unser alltägliches Leben bestimmen." Dr. Simon Moser arbeitet am Lehrstuhl für Experimentelle Physik IV an der Universität Würzburg. Kooperation von Unibund Würzburg und vhs Aschaffenburg. Anmeldung erforderlich!
Großvenediger, Großglockner, Ortler und die Drei Zinnen. Schauplätze des Eroberungsalpinismus im 19.Jahrhundert, später Spielplatz für waghalsige Expeditionen in die Vertikale. Steffen Hoppe folgt den Spuren der Erstbesteiger bis hinauf auf die Gipfel, erzählt ihre Geschichten über Tragödien und Erfolge - vieles liegt im Bergsteigen nahe beieinander.
Nachdem vor erst kurzer Zeit der vielleicht berühmteste Physiker mit dem größten Einfluss und den so tiefen Gedanken verstorben ist, ist es an der Zeit, sich mit seinem Leben, aber auch mit seinem Denken. dies in Bezug zur Philosophie, auseinanderzusetzen. Was kann uns die Physik sagen, was wir mit der Sprache der Philosophie mitdenken können? Hier ergibt sich auch die Möglichkeit Naturwissenschaft und Philosophie fruchtbringend zusammenzuführen. Ein spannende Reise in das Leben und Denken des Stephen Hawking, mit dem Denken der Philosophie. Dieser Vortrag findet in den Räumen der vhs statt. Sollte dies aufgrund der aktuellen Situation (Corona) nicht möglich sein, wird er online stattfinden. Anmeldung erforderlich.
Die Himmelsscheibe von Nebra zählt als älteste bekannte konkrete Himmelsdarstellung der Welt zu den wichtigsten archäologischen Funden des letzten Jahrhunderts. Vor etwa 3600 Jahren am Mittelberg bei Nebra im südlichen Sachsen-Anhalt vergraben, erlebte sie zuvor mehrere Veränderungen ihres Bildprogramms und ihrer Bedeutung. Ihre Erforschung ermöglicht uns viele Erkenntnisse über die religiösen Vorstellungen, aber auch die politische Organisation in der frühen Bronzezeit. Nicht zuletzt verweist sie auf die intensive Vernetzung der frühbronzezeitlichen Eliten in Europa und bis in den Vorderen Orient. Harald Meller, provinzialrömischer Archäologe, Prähistoriker und Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt, ist Direktor des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt/Landesmuseum für Vorgeschichte. Unter seiner Führung wurde das Landesmuseum in Halle zu einem der wichtigsten Ausstellungshäuser für Prähistorische Archäologie in Europa. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.
Die Bilder haben die Welt gerührt und erschüttert: Friedliche Demonstranten in Belarus trotzten dem brutalen Regime – immer und immer wieder. Die Osteuropa-Korrespondentin Alice Bota erzählt in dem Vortrag die Geschichten der drei maßgeblichen Protagonistinnen, die zu Politikerinnen wider Willen wurden: Swetlana Tichanowskaja, Maria Kolesnikowa und Veronika Zepkalo. Sie zeichnet die Geschichte des Aufstands nach und wirft die Frage auf, warum der Westen - fast vor unserer Haustür - so wenig Unterstützung leistet. Alice Bota ist Autorin und Journalistin. Derzeit berichtet sie als Auslandskorrespondentin aus Moskau für DIE ZEIT. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.
Der digitale Wandel ist schnell und disruptiv und hat sich, ausgelöst durch die Corona-Pandemie, in vielen Bereichen der Arbeitswelt noch einmal beschleunigt. Diejenigen, die darauf hoffen, dass die Uhren zurückgedreht werden, liegen falsch und riskieren ihre zukünftige Wettbewerbsfähigkeit. Im Rahmen des Vortrags wird anhand von multimedialen Stories u.a. diskutiert, warum der Corona-Schock so tiefgreifend ist/war, wie digitale Geschäftsmodelle aussehen können, welche Technologien die Arbeitswelt von morgen prägen und wie wir in Zukunft zusammenarbeiten? Dr. Lukas Kagerbauer arbeitet am Lehrstuhl für Ökonometrie an der Universität Würzburg. Kooperation Unibund Würzburg und vhs Aschaffenburg. Anmeldung erforderlich!
Jeden Tag versucht in Deutschland ein Mann, seine Frau umzubringen. Alle 3 Tage wird eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Hinzu kommen die Morde an Frauen durch ihnen unbekannte Täter. Diese Verbrechen sind keine Ehrenmorde oder Beziehungstaten, sondern Femizide: Morde, die an Frauen verübt werden, weil sie Frauen sind. Margherita Bettoni zeigt in dem Vortrag, dass die Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts auch bei uns ein ernsthaftes gesamtgesellschaftliches Problem ist. Als Familientragödien verharmlost, bleiben viele Frauenmorde verborgen und verdecken die patriarchalen Macht- und Gewaltmuster, die sich tief durch unsere Gesellschaft ziehen. Margherita Bettoni ist Investigativjournalistin mit den Schwerpunkten Organisierte Kriminalität und sexualisierte Gewalt. Sie ist Co-Autorin der Bücher »Die Mafia in Deutschland. Kronzeugin Maria G. packt aus« (Econ, 2017) und »Corona: Geschichte eines angekündigten Sterbens« (dtv, 2020). Für ihre Recherchen hat sie den Marlies-Hesse-Nachwuchspreis, den Migration Media Award und den Grimme Online Award gewonnen. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.