Gemeinsam die Welt neu entdecken
Die vhs Aschaffenburg arbeitet politisch und konfessionell unabhängig. Dabei kommt ihr die Rolle einer "Moderatorin" in gesellschaftlichen und politisch relevanten Fragestellungen zu. Wir versuchen mit unseren Angeboten Zusammenhänge zu erklären und eigene Handlungsmöglichkeiten für das gesellschaftliche und politische Handeln aufzuzeigen. Wir fördern den demokratischen und interkulturellen Dialog im gleichberechtigten Miteinander.
Kurse nach Themen
In Sonntagsreden wird die deutsch-italienische Beziehung gemeinhin als Idylle beschworen. Italophile Deutsche und germanophile Italiener*innen loben dann gerne das, was man einst als "Wahlverwandtschaft" feierte. In Wirklichkeit vernebeln Stereotypen und Vorurteile, Fehlinformation und Fake news, ja zuweilen Hass und Hetze, den Blick. Italien, seit Jahrhunderten Sehnsuchtsort der Deutschen, leidet an chronischen Krankheiten: Politische Instabilität, monströse Bürokratie, schwaches Wirtschaftswachstum, wachsender Brain drain. Und Deutschland, im Belpaese als das Land des Pflichtbewusstseins und der Systematik, als Lokomotive, die Italien mitzieht, respektiert, schwächelt. Die Corona-Krise legt bloß, was als Defizit schon lange am Fundament von Staat und Wirtschaft sägte: Überregulierung, Reformstau, marode Infrastruktur, mangelnde Digitalisierung. In unserer Veranstaltung wollen wir den Nebel lichten, ein klares Bild schaffen und anhand zweier neuer Publikationen analysieren, ob und wie die Beziehung nachhaltig und zukunftsfähig gestaltet werden kann. Ulrich Ladurner (tbc), Journalist bei DIE ZEIT, Autor des 2019 erschienenen Buchs „Der Fall Italien”. Fabio Colasanti, Ökonom (ehem. Generaldirektor bei der Europäischen Kommission) und Autor des 2021 beim Villa Vigoni Editore Verlag erschienenen Sammelbands „The Value of Money. Controversial Economic Cultures in Europe: Italy and Germany“Das Gespräch zwischen Ulrich Ladurner und Fabio Colasanti wird moderiert von Sabine Seeger-Regling, ehem. Italienkorrespondentin und Beraterin für EU-Fragen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Deutsch-italienischen Zentrum Villa Vigoni statt. Sprache: Italienisch mit Simultanübersetzung Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.
Die Geschichte der Beziehungen zwischen Dante und der deutschen Welt ist weit verflochten: von der kaiserlichen Rezeption der Monarchie bis zu Goethes Urteil, von den römischen Fresken der Nazarener über die irdische Hölle von Thomas Manns Doktor Faustus bis zu den jüngsten Polemiken. In diesem Gespräch, anlässlich des 700. Todestages des berühmten Dichters, behandeln wir die wichtigsten Stationen des „deutschen“ Dante und weiten den Fokus dann auf eine Reflexion über das Verhältnis Dante und Europa aus, wie es uns aus seinen politischen Schriften bekannt ist. Dr. Marco Grimaldi lehrt Literaturwissenschaft an der Universität Rom („La Sapienza“). Er hat u.a. das Buch „Dante, nostro contemporaneo: Perché leggere ancora la Commedia” veröffentlicht. Die Veranstaltung findet auf Italienisch, in Kooperation mit dem Deutsch-italienischen Zentrum Villa Vigoni statt. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.
Jeden zweiten Montag im Monat zeigt die vhs in Zusammenarbeit mit dem Landesmediendienst Bayern einen "Seniorenfilm". Jede Generation hat ihre Themen, ihre Filme, ihre Vorlieben - und so hat der Landesmediendienst etwa hundert Filme aus den Bereichen Unterhaltung, Bildung, Erinnerung und Filmkunst zusammengestellt. In diesem Semester zeigen wir passende Filme zu unserem Semesterthema "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland". . Neugierig geworden? Kommen Sie einfach vorbei! Mo 13.9.21, Mo 11.10.21, Mo 8.11.21, Mo 13.12.21, Mo 10.01.22. jeweils 15:00 - 17:00 Uhr Nur mit Anmeldung!
Ein großer Teil industrieller Produktion läuft heute automatisiert in scheinbar menschenleeren Fabrikhallen, die von Fachkräften überwacht werden. Auch hochqualifizierte Tätigkeiten werden mehr und mehr durch Künstliche Intelligenz unterstützt. Dies eröffnet Potentiale für sicheres Arbeiten, beispielsweise wenn KI-basierte Assistenzsysteme von anstrengenden oder gefährlichen Tätigkeiten entlasten und bei komplexen Prozessen unterstützen. Gleichzeitig stellen sich Fragen der psychosozialen Bedeutung der Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Wie kann die zunehmende Zusammenarbeit von Mensch und Maschine gerecht und menschenzentriert gestaltet werden? Wie wird die Aufgabenverteilung zukünftig aussehen? Welche Kompetenzen benötigen Menschen in der Zusammenarbeit mit „Kollegin KI“ Darüber diskutieren wir mit unseren Expert*innen. Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein und Ihre Fragen in die Diskussion einzubringen. Prof. Dr. Linda Onnasch, Ingenieurpsychologin an der Humboldt-Universität zu Berlin Linda Onnasch leitet den Lehrstuhl Ingenieurpsychologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. In ihrer Forschung beschäftigt sich Frau Onnasch mit dem Einfluss komplexer Assistenzsysteme auf Entscheidungsprozesse und Handlungssteuerung im Arbeitskontext sowie mit Konsequenzen einer menschähnlichen Gestaltung von Robotern auf Verhalten und Erleben in der Mensch-Roboter-Interaktion. Frau Onnasch promovierte 2015 an der TU Berlin zum Einfluss der Aufgabenteilung und Systemzuverlässigkeit in der Zusammenarbeit von Mensch und Automation. Von 2015 bis 2017 war sie als wissenschaftliche Beraterin bei HFC Human-Factors-Consult GmbH tätig. Sie hat als Projektleiterin mit internationalen Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammengearbeitet. Seit 2018 ist sie Vorstandsmitglied der Human Factors and Ergonomics Society - Europe Chapter. Darüber hinaus engagiert Linda Onnasch sich für Gleichstellung und Diversität. Sie ist Gründerin und Vorsitzende der Gleichstellungskommission am Institut für Psychologie der Humboldt-Universität und Mentorin im Programm “mentoring³ – Frauen in der Wissenschaft gezielt fördern” der Research Academy Ruhr. Dr.-Ing. Matthias Peissner, Institutsdirektor, Leiter Forschungsbereich Mensch-Technik-Interaktion am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO Dr. Matthias Peissner ist Institutsdirektor und leitet den Forschungsbereich Mensch-Technik-Interaktion am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO. Seine interdisziplinären Teams arbeiten an Lösungen, die ein effizientes Zusammenspiel von Mensch und intelligenter Technik ermöglichen. Schwerpunkte seiner Arbeit sind anpassungsfähige Systeme, zukünftige Arbeitsumgebungen sowie die Gestaltung positiver Nutzungserlebnisse. Er koordiniert das KI-Fortschrittszentrum »Lernende Systeme und kognitive Robotik«, das Teil des international renommierten Cyber Valley in Stuttgart/Tübingen ist. Als Experte für die menschengerechte Gestaltung von KI-Systemen engagiert er sich in der »Plattform Lernende Systeme« und der »Global Partnership on AI«. In ISO TC159 SC4 WG5 ist er in der internationalen Normung von Benutzungsschnittstellen tätig. Er ist einer der Gründer und langjähriges Vorstandsmitglied der »German Usability Professionals Association e.V.« (G-UPA) sowie Mitglied des Kernteams des Stuttgarter AI-Circles. Moderation Katja Weber, Deutschlandfunk Nova und radioeins/rbb Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe Stadt Land DatenFluss des Deutschen Volkshochschul-Verbandes. Die Reihe wird in Kooperation mit dem Offenen Kanal Mainz OK:Mainz und dem Offenen Kanal Berlin ALEX umgesetzt. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.
Hunde kommunizieren hauptsächlich über Körpersprache. Dem Menschen fällt es nicht immer leicht diese zu verstehen. In diesem Kurs mit Theorie- und Praxisteil lernen Sie die Grundregeln, wie Sie das Verhalten eines Hundes interpretieren können. Außerdem wird Ihre Wahrnehmung für die Körpersprache des Hundes geschult. Der Kurs richtet sich nicht nur an Hundehalter und die, die es werden möchten, sondern auch an Menschen, die unsicher in der Begegnung mit fremden Hunden sind und dagegen etwas unternehmen möchten. 1. Teil: 16.09.2021 Theorie - Haus der Vereine in Pflaumheim 2. Teil: 18.09.2021 Praxis mit Hund (Ort wird am Vortragsabend noch bekannt gegeben)
Die Volkshochschule Sailauf bietet zum bundesweiten Tag des Geotops den 56. geologisch-mineralogischen Rundgang um die Steinbrüche der Hartkoppe und Rehberg an. Joachim LORENZ führt um die beeindruckenden Steinbrüche. Inhalt der Führung: - Rundgang um die Steinbrüche in der Hartkoppe und am Rehberg (Weglänge ca. 2 km bei ca. 30 m Höhenunterschied) - Erläuterung der komplexen Geologie der im Steinbruch sichtbaren Verhältnisse unter Verwendung von aktuellen Skizzen und Grafiken vom kristallinen Grundgebirge über den Zechstein und Buntsandstein bis zur letzten Eiszeit - Die Geologie der Umgebung Sailaufs und soweit zum Verständnis nötig des Spessarts mit Hilfe von geologischem Kartenmaterial - Erklärung der Entstehung des Gesteins Rhyolith ("Quarzporphyr") und seiner chemischen wie mineralogischen Zusammensetzung - Bedeutung als mineralogisches Forschungsobjekt (umfangreiche Altersdatierungen der Gangmineralisation) - Fundort für zahlreiche, teilweise sehr seltene Mineralien, von denen einige erstmals in Deutschland beziehungsweise in Europa gefunden wurden. Die Mineralien Sailaufit und Okruschit - wurden hier erstmals weltweit gefunden und analysiert! - Ist das Arsen im Steinbruch wirklich so gefährlich wie es in der Presse dargestellt wurde? - Achate - Wunder in Farbe und Struktur - Kurzer Blick in die geologische Zukunft des Spessarts in Mitteleuropa - Vogelschutz: Uhu, Wanderfalke und Turmfalke
Wir starten neu mit einer schrittweisen Einführung in die Himmelsbeobachtung: Zuerst mit dem bloßen Auge, dann mit dem Fernglas und als Höhepunkt mit unserem Teleskop Celestron 6. Dazu werden keine Vorkenntnisse benötigt, das Material (Sternkarten, Jahrbücher etc.) wird im Kurs ausführlich diskutiert. Daneben erörtern wir verschiedene aktuelle Themen aus der Astronomie, bei denen wir gerne Ihre Wünsche und Anregungen berücksichtigen.
Das Werk des Schweizer Schriftstellers und Malers Friedrich Dürrenmatt ist reichhaltig. Geprägt von seinen philosophisch-naturwissenschaftlichen Studien und den Zeitereignissen formt Dürrenmatt seine Themen und Stoffe mit Hilfe der Groteske sowie mit Fantasie und Witz bis hin zum schwarzen Humor. Die tragische Komödie erhält bei ihm eine neue Gestalt. In Erzählungen, Parabeln und Kriminalgeschichten werden moralische Fragestellungen, Schuld, Versuchungen und Vergehen verblüffend anders ausgedacht und narrativ umgesetzt. Wir lesen den Klassiker: Der Besuch der alten Dame (1956). Das Versprechen. Requiem auf den Kriminalroman (1978). Der Tunnel und andere Meistererzählungen (Ausgabe bei Diogenes 2011).
Der Kurs bietet in jedem Semester neu die Möglichkeit Philosophie zu betreiben, ein philosophisches Gespräch zu entwickeln, aber auch, ganz wie man möchte, zuzuhören und Philosophie einfach zu "leben". Nah und dicht am Text, in Verbindung mit der Möglichkeit zum Lesen und Diskutieren von philosophischen Texten und mit Bezug auf den jeweiligen Philosophen, soll seine Biografie, sein historisches Umfeld und seine geistesgeschichtliche Herkunft kennengelernt werden. Ein spannender, unterhaltsamer Einblick in die Philosophie, soll so auch Möglichkeit bieten, Philosophie für den Alltag nutzbar zu machen. Florian Gernot Stickler studierte Klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.
Auf vielfachen Wunsch nehmen wir erstmalig eine Silvesterreise in unser Programm auf. Hamburg gilt heute als eine der baulich attraktivsten Großstädte Deutschlands. Mit der Eröffnung der Elbphilharmonie 2017 wurde der ohnehin schon reichen Musik- und Kulturgeschichte Hamburgs ein weiteres grandioses Architekturhighlight hinzugefügt. Neben den musikalischen Höhepunkten, einem großartigen Silvesterkonzert in der Elbphilharmonie sowie einer Operettenaufführung in der Hamburger Staatsoper, werden im Zuge dieser Reise die architektonischen Umsetzungen einer geschichtsträchtigen Kaufmannstradition besonders im Kontorviertel, der Speicherstadt und der neue Hafencity sichtbar. Freuen Sie sich auf eine außergewöhnliche Kulturreise in eine weltoffene und pulsierende Metropole! Reisebegleitung: Gabriele Bokr Reisepreis im DZ pro Person: 999,00 EUR EZ-Zuschlag: 195,00 EUR Anmeldeschluss: 15.11.21 Zeit: 29.12.21 - 1.1.21 Veranstalter: Reiseparadies Kastler Ottersheim, Österreich 0043/ 7234/ 82323
Jeden zweiten Montag im Monat zeigt die vhs in Zusammenarbeit mit dem Landesmediendienst Bayern einen "Seniorenfilm". Jede Generation hat ihre Themen, ihre Filme, ihre Vorlieben - und so hat der Landesmediendienst etwa hundert Filme aus den Bereichen Unterhaltung, Bildung, Erinnerung und Filmkunst zusammengestellt. In diesem Semester zeigen wir passende Filme zu unserem Semesterthema "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland". Neugierig geworden? Kommen Sie einfach vorbei! Mo 13.9.21, Mo 11.10.21, Mo 8.11.21, Mo 13.12.21, Mo 10.01.22. jeweils 15:00 - 17:00 Uhr Nur mit Anmeldung!
Jutta Allmendinger studierte Soziologie und Sozialpsychologie an der Universität Mannheim und war wissenschaftliche Mitarbeiterin am dortigen Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen. Anschließend studierte sie Soziologie, Volkswirtschaftslehre und Statistik an der University of Wisconsin. An der Harvard University wurde sie 1987 promoviert (Ph.D.). Von 1988 bis 1991 war sie wissenschaftliche Angestellte am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin, danach an der Harvard Business School tätig. Sie habilitierte sich 1993 an der Freien Universität Berlin. 1992 erhielt sie einen Ruf als Professorin für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München; seit 2003 war sie dort beurlaubt, um als Direktorin das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zu leiten (bis 2007). Von 1999 bis 2002 war Jutta Allmendinger als erste Frau Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Soziologie. Im April 2007 übernahm sie die Leitung des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) und wurde an der Humboldt-Universität zu Berlin zur Professorin für Bildungssoziologie und Arbeitsmarktforschung ernannt. Seit 2012 ist sie Honorarprofessorin für Soziologie an der Freien Universität Berlin. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.
Reisebegleitung: Gabriele Bokr Reisepreis pro Person: 75,00 Euro Anmeldeschluss: 05.01.2022 Zeit: Samstag 15. Januar 2022 Veranstalter: Ehrlich Touristik Miltenberg 09371/7377
Kein anderer europäischer Fluss verbindet so viele Völker, Länder und Kulturen wie die Donau. Der Fluss war seit der Antike Mittler und Grenze zugleich zwischen Römern und Barbaren, Christen und Muslimen, Katholiken und Orthodoxen. Auf 2250 Flusskilometern zwischen Passau und dem Schwarzen Meer berührt die Donau Kulturlandschaften wie die Wachau, ausgedehnte Tiefebenen wie die Puszta und Mittelgebirge wie am Donauknie und am Eisernen Tor. Passau, Melk, Wien, Bratislava, Pécs, Novi Sad, Budapest, Belgrad, die alte bulgarische Hauptstadt Veliko Tarnovo , Bukarest, Constanta und andere mehr laden zu eindrucksvollen Ausflügen ein. Spätestens flussabwärts von Belgrad ist der Strom unserem Kulturkreis nicht mehr so vertraut, er führt uns in immer fernere und auch fremdere Kulturen und Landschaften. Anmeldung erforderlich!
Über das Thema Trennung/Scheidung bestehen noch immer häufig unrichtige Vorstellungen und Irrtümer über die anschließenden Rechte und Pflichten des Einzelnen. Der Vortrag soll über diese Irrtümer aufklären und helfen Fehler zu vermeiden. Wer sich von seinem Partner trennt, sollte sich schon vorher möglichst umfassend informieren und die Konsequenzen einer Scheidung abschätzen können. Steht man vor der Trennung/Scheidung, sind gute Beratung und vor allem guter Rat unverzichtbar. Es stellen sich viele Fragen: Wer bekommt was? Wem "gehören" die Kinder? Wie viel Unterhalt ist zu zahlen? Wie gehe ich mit Wohnrecht, Finanzamt, Umgangsregelungen für die Kinder usw. um? Welche konstruktiven Wege sind noch möglich, welche Schritte sind zu unternehmen? Was kann ich selbst regeln? Wo finde ich einen guten Fachanwalt? Der Vortrag gibt einen ersten Überblick über die wichtigsten Themen rund um das Thema Trennung/Scheidung. Die Referent*innen sind Fachanwälte für Familienrecht. Kooperation von ISUV und vhs Aschaffenburg.
Meldungen über angebliche Wahlmanipulationen in Deutschland, Gerüchte zum Abschuss von Flug MH17 über der Ukraine oder Versuche, Influencer für die Verunglimpfung des Biontech-Vakzins gegen Covid-19 zu engagieren – das sind drei bekanntere Desinformationsaktivitäten, deren Ursprung im Ausland vermutet wird. Wir sprechen mit Ihnen und unseren Expert*innen darüber, welche vom Ausland gestreuten Desinformationen in letzter Zeit zu beobachten waren, wie diese digitalen Desinformationsflüsse funktionieren und inwieweit digitale Desinformationen aus dem Ausland unsere Gesellschaft beeinflussen können. Unsere Expert*innen: Svenja Boberg (Universität Münster), Mitarbeiterin im BMBF-Projekt „Erkennung, Nachweis und Bekämpfung verdeckter Propaganda-Angriffe über Online-Medien“ Daniel Laufer, Redakteur beim ARD-Politmagazin Kontraste In Kooperation mit der bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit veranstaltet der der Bayerische Volkshochschulverband einmal im Monat die digitale Veranstaltung Demokratie im Gespräch. An jedem 2. Mittwoch im Monat präsentieren Expert*innen sachkundig und unterhaltsam einen aktuellen Aspekt des Megathemas der Digitalisierung und diskutieren mit dem Publikum. Eine Kooperation der Volkshochschulen in Bayern mit der Bayerischen Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit und der Akademie für Politische Bildung in Tutzing. Expertinnen und Experten referieren zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung. Diskutieren Sie mit! Die Veranstaltung findet als Zoom-Webinar statt, d.h. Sie werden nicht gesehen und gehört in der Veranstaltung und können sich über den Chat beteiligen. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Die Veranstaltung ist gebührenfrei.
Aus Unsicherheit entstehen oft Verhaltensweisen, die dem Hund und dem Halter das Leben schwer machen. Aber warum ist das so? Und wie vermittelt man seinem Vierbeiner Sicherheit und Halt, damit aus Unsicherheit nicht Angst oder Aggression wird? Diesen Zusammenhängen gehen wir auf den Grund. Gerne kann Videomaterial des eigenen Hundes auf USB Stick mitgebracht werden. Der Kurs findet als Präsenzkurs statt. Sollte die nicht möglich sein (wie z. B. bei einer Pandemie/Corona), findet er online über ZOOM statt.
Gute Kartoffel, Deutschland und Autobahn - das waren Oded Zinghers Sprachkenntnisse, als er 1966 zum ersten Mal nach Deutschland kam. Und das, obwohl die Sprache seiner Mutter und auch die seines Vaters Deutsch war. Wie kam es dazu? Oded Zingher wurde 1944 in Tiberias, damals britisches Mandatsgebiet Palästina EI, geboren. Den Staat Israel gab es noch nicht. Seine Eltern waren Untertanen des Königs Georg VI. Offizielle Amtssprachen waren Englisch, Arabisch und Hebräisch. Zu Hause sprachen die Eltern miteinander Deutsch, das für die Kinder eine unbekannte Sprache war. Oded Zinghers autobiographischer Vortrag beschäftigt sich mit dem wechselvollen Leben jüdischer Emigranten und ihrer Familien im Tiberias von damals.
Trotz der verfassungsmäßigen Trennung von Staat und Kirche haben Religionen das Werden der USA von Beginn an mitbestimmt. Weder die Amerikanische Revolution noch der Aufbau der neuen Republik wären ohne die Mitwirkung evangelikaler und liberaler Protestanten denkbar gewesen. Seit den 1850er Jahren kam dann eine politisch zunehmend bedeutsame katholische Minderheit hinzu. Der Vortrag spürt der historischen Bedeutung der verschiedenen christlichen Religionsgemeinschaften nach und geht zusätzlich auf deren aktuelle Rolle ein. Michael Hochgeschwender ist Professor für Nordamerikanische Kulturgeschichte an der LMU München und zählt zu den besten Kennern der USA. Bei C.H. Beck hat er zuletzt „Die Amerikanische Revolution: Geburt einer Nation“ veröffentlicht. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.