(vom 17.11.2021)
Steigende Energiepreise - fair versorgt mit der AVG
Viele Jahre lang konnten sich Sparfüchse auf den bekannten Vergleichsportalen nach VERMEINTLICH günstigen Schnäppchen umschauen. Angeblich günstige Angebote oder großzügige Bonizahlungen stellen sich im Nachhinein des Öfteren durch versteckte Kosten, versteckte Vertragsklauseln über die Auszahlungsbedingungen der Boni oder überhöhte Folgekosten als Mogelpackungen heraus. Doch die aktuelle Gaspreisexplosion hat die Situation grundlegend verändert. Viele Billiganbieter stecken in der Klemme und lassen Ihre Kunden im Kalten stehen, Neukunden haben schlechte Karten. In solchen Situationen zeigt sich welchen Wert das transparente und nachhaltige Wirtschaften der Aschaffenburger Versorgungs-GmbH (AVG) hat. „Unsere Kunden werden weiterhin zum fairen Preis sicher mit Gas versorgt. Wir lassen niemandem im Kalten stehen!“, so Geschäftsführer Roland Ebert.
An den Tankstellen spüren wir es schon seit einiger Zeit. Die Preise für Benzin und Diesel sind in die Höhe geschnellt. Aber auch die Kosten für Gas, Öl und Strom steigen rasant. Warum?
Die Gründe für die Preisexplosion sind vielschichtig. Hauptursache sind die erheblich gestiegenen Beschaffungskosten. Sie sind abhängig von der Nachfrage auf dem Weltmarkt, Witterungsbedingungen und geopolitischen Krisen. So trieb die weltweit rasante wirtschaftliche Erholung nach der Corona-Krise den Bedarf nach Energie, vor allem Gas, deutlich an. Insbesondere Flüssiggas wurde kaum noch nach Europa geliefert. Es ging überwiegend nach Asien, wo deutlich höhere Preise hierfür gezahlt wurden.
Zudem hat der zurückliegende lange und kalte Winter dazu geführt, dass die Lagerbestände relativ niedrig sind. In der EU sind derzeit die Gasspeicher nur zu rund 71 Prozent gefüllt, in Deutschland sind es sogar nur 64 Prozent. Hinzu kommt die schlechte Stromproduktion aus Erneuerbare-Energien-Anlagen. Konnte in den Vorjahren im Sommer ein großer Teil des Energiebedarfs aus Sonne und Wind bezogen bzw. „aufgefüllt“ werden, war dieses Jahr bislang eher von Flaute und weniger Sonnenstunden gekennzeichnet. Die notwendige Konsequenz: Die Stromversorgungslücke muss überwiegend durch Gaskraftwerke geschlossen werden. Das hat wiederum Auswirkungen auf den Gasmarkt.
Außerdem sind in Deutschland seit Januar durch die Einführung der CO2-Bepreisung 25 Euro je Tonne Kohlendioxid fällig, das beim Verbrennen von Diesel, Benzin, Heizöl und Erdgas entsteht. Diese hat die Bundesregierung als Teil des Klimapakets eingeführt, um die Kosten der schädlichen Klimaauswirkungen im Gaspreis zu berücksichtigen. Sie erhöht sich sukzessive bis zum Jahr 2025 auf 55 Euro je Tonne CO2. Damit belaufen sich die Mehrkosten für das Heizen der privaten Wohnung mit einem jährlichen Energieverbrauch von rund 20.000 Kilowattstunden auf etwa 100 Euro in 2021 bis hin zu 200 Euro im Jahr 2025.
Moderate Anpassung
Aktuell sind die Preise an den Energiebörsen sehr volatil. Im Großhandel werden zurzeit Preise für Gas aufgerufen, die um 800 Prozent höher sind als im Sommer 2020. Konnte die AVG – trotz höherer Kosten und zusätzlicher Abgaben – durch eine langfristige Beschaffungsstrategie und günstige Einkaufskonditionen die Preise für Erdgas in den vergangenen sechs Jahren stabil halten, ist jetzt im Wettbewerbsvergleich eine eher moderate Preisanpassung um 18 Prozent zum 1. Januar 2022 erforderlich. „Absolut richtig haben sich die Kunden entschieden, die vor einiger Zeit die Fixpreistarife der AVG gewählt haben, denn für sie bleiben die Preise zunächst stabil“, betont Geschäftsführer Roland Ebert. Alle Erdgaskunden ohne Fixpreistarif werden zur Preisanpassung Mitte November informiert.
Die EEG-Umlage sinkt
Zum 15. Oktober gaben die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber bekannt, dass sich die EEG-Umlage, mit der erneuerbare Energien gefördert werden, von 6,5 auf 3,72 Cent pro Kilowattstunde reduziert. Das stabilisiert zunächst den Strompreis. Doch der niedrigeren EEG-Umlage stehen höhere Beschaffungskosten gegenüber, die die AVG als Energieversorger für Strom am Markt zahlen muss. Dennoch erscheint eine Strompreissenkung für Haushaltskunden möglich. Eine Entscheidung hierzu fällt Mitte Dezember.
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