AVG-Netzwerk-2-2021

Allen unseren Gästen sagen wir ein herz­ liches Dankeschön, dass Sie die corona­ bedingten Einschränkungen beachten und mitmachen. Gerade die Überprüfung der 3Gs sorgt leider hin und wieder für Wartezeiten beim Einlass. Unsere Mitarbeiter*innen tun jedoch alles, um allen in diesen außerge- wöhnlichen Zeiten den Aufenthalt in der FreizeitWelt so angenehm wie möglich zu machen. In Hallenbad, Sauna und Eissporthalle gel- ten seit 2. November die 3G plus-Regeln . Aktuelle Infos auf www.freizeitwelt-aschaffenburg.de ENERGIE An den Tankstellen spü- ren wir es schon seit einiger Zeit. Die Preise für Benzin und Diesel sind in die Höhe geschnellt. Aber auch die Kosten für Gas, Öl und Strom steigen rasant. Warum? Die Gründe für die Preisexplosion sind vielschichtig. Hauptursache sind die erheblich gestiegenen Beschaffungs- kosten. Sie sind abhängig von der Nach- frage auf dem Weltmarkt, Witterungs- bedingungen und geopolitischen Krisen. So trieb die weltweit rasante wirtschaftliche Erholung nach der Coro- na-Krise den Bedarf nach Energie, vor allem Gas, deutlich an. Insbesondere Flüssiggas wurde kaum noch nach Euro- pa geliefert. Es ging überwiegend nach Asien, wo deutlich höhere Preise hierfür gezahlt wurden. Zudem hat der zurückliegende lange und kalte Winter dazu geführt, dass die Lagerbestände relativ niedrig sind. In der EU sind derzeit die Gasspeicher nur zu rund 71 Prozent gefüllt, in Deutsch- land sind es sogar nur 64 Prozent. Hinzu kommt die schlechte Stromproduktion aus Erneuerbare-Energien-Anlagen. Konnte in den Vorjahren im Sommer ein großer Teil des Energiebedarfs aus Son- ne und Wind bezogen bzw. „aufgefüllt“ werden, war dieses Jahr bislang eher von Flaute und weniger Sonnenstunden gekennzeichnet. Die notwendige Kon­ sequenz: Die Stromversorgungslücke muss überwiegend durch Gaskraftwerke geschlossen werden. Das hat wiederum Auswirkungen auf den Gasmarkt. Außerdem sind in Deutschland seit Januar durch die Einführung der CO 2 -Be- preisung 25 Euro je Tonne Kohlendioxid fällig, das beim Verbrennen von Diesel, Benzin, Heizöl und Erdgas entsteht. Warum die Energiepreise steigen AVG erhöht moderat Diese hat die Bundesregierung als Teil des Klimapakets eingeführt, um die Kosten der schädlichen Klimaauswir- kungen im Gaspreis zu berücksichtigen. Sie erhöht sich sukzessive bis zum Jahr 2025 auf 55 Euro je Tonne CO 2 . Damit belaufen sich die Mehrkosten für das Heizen der privaten Wohnung mit einem jährlichen Energieverbrauch von rund 20.000 Kilowattstunden auf etwa 100 Euro in 2021 bis hin zu 200 Euro im Jahr 2025. Moderate Anpassung Aktuell sind die Preise an den Energie- börsen sehr volatil. Im Großhandel wer- den zurzeit Preise für Gas aufgerufen, die um 800 Prozent höher sind als im Sommer 2020. Konnte die AVG – trotz höherer Kosten und zusätzlicher Ab ­ gaben – durch eine langfristige Be- schaffungsstrategie und günstige Einkaufskonditionen die Preise für Erd- gas in den vergangenen sechs Jahren stabil halten, ist jetzt im Wettbewerbs- vergleich eine eher moderate Preisan- passung um 18 Prozent zum 1. Januar 2022 erforderlich. „Absolut richtig haben sich die Kunden entschieden, die vor einiger Zeit die Fixpreistarife der AVG ge- wählt haben, denn für sie bleiben die Preise zunächst stabil“, so Roland Ebert, der Geschäftsführer der AVG. Alle Erdgaskunden ohne Fix- preistarif wurden zur Preisanpassung Mitte November informiert. Die EEG-Umlage sinkt Zum 15. Oktober gaben die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber bekannt, dass sich die EEG-Umlage, mit der erneuerbare Energien gefördert werden, von 6,5 auf 3,72 Cent pro Kilo­ wattstunde reduziert. Das stabilisiert zunächst den Strompreis. Doch der niedrigeren EEG-Umlage stehen höhere Beschaffungskosten gegenüber, die die AVG als Energieversorger für Strom am Markt zahlen muss. Dennoch erscheint eine Strompreissenkung für Haushalts- kunden möglich. Eine Entscheidung hierzu fällt Mitte Dezember. 9

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