{"id":1494,"date":"2018-05-28T21:59:06","date_gmt":"2018-05-28T19:59:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.christian-schad-museum.de\/?p=1494"},"modified":"2018-05-28T21:59:06","modified_gmt":"2018-05-28T19:59:06","slug":"schatzsuche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christian-schad-museum.de\/?p=1494","title":{"rendered":"Schatzsuche"},"content":{"rendered":"<h4>Zur Druckgraphik bei Christian Schad &#8211; Band 5 des Werkverzeichnisses<\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die wissenschaftliche Erschlie\u00dfung des Gesamtwerkes von Christian Schad sowie die Herausgabe des Werkverzeichnisses hat sich die Christian-Schad-Stiftung Aschaffenburg zur Aufgabe gemacht. Das Projekt, unterst\u00fctzt von der Unterfr\u00e4nkischen Kulturstiftung des Bezirk Unterfranken, bildet die Grundlage f\u00fcr weitere Forschungsarbeiten und das zuk\u00fcnftige Christian Schad Museum in Aschaffenburg. Die Kunsthistorikerin Dr. Nicole Brandm\u00fcller-Pfeil wurde mit der Untersuchung des druckgraphischen Werks von Christian Schad beauftragt und gibt an dieser Stelle einen kurzen Einblick in ihre Arbeit:<\/p>\n<p>Von fast jedem der circa 350 druckgraphischen Titel, die Schad ab 1913 bis zu seinem Tod 1982 geschaffen hat, gibt es in der Christian-Schad-Stiftung ein oder mehrere Exemplare, dazu kommen Probe- und Andrucke sowie Vorarbeiten wie Entwurfszeichnungen und Pausen. Ausnahmen bilden wenige Fr\u00fchdrucke, die sich in Privatbesitz und in anderen \u00f6ffentlichen Einrichtungen wie etwa in The Israel Museum in Jerusalem befinden. Die Arbeit am Original ist daher sehr fruchtbar.<\/p>\n<p>Druckgraphisch gearbeitet hat Schad in den unterschiedlichsten Techniken. Besonders experimentierfreudig war der K\u00fcnstler in den 1950er Jahren, wo gro\u00dfformatige Lithographien, vielfarbige Linolschnitte neben kleinformatigen Radierungen und Monotypien einen vielf\u00e4ltigen Einblick in sein Oeuvre geben. Erg\u00e4nzt wird die Arbeit mit den Originalen durch die Forschungsarbeit im Archiv. Wie auf einer Schatzsuche entdeckt man dabei immer wieder spannendes Material, so auch handschriftliche Notizen zur Graphik. Darin hat Schad zu vielen Werken ab Mitte der 1950er Jahren detailliert Technik und verwendete Farben sowie Druckbesonderheiten vermerkt. Tats\u00e4chlich eine kleine Kostbarkeit, die in dieser Form bei K\u00fcnstlern des 20. Jahrhunderts nicht zu finden ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Titelbild: Dr. Nicole Brandm\u00fcller-Pfeil untersucht im Christian Schad Archiv eine Druckgraphik von Christian Schad. Foto: Anja Lippert, Museen der Stadt Aschaffenburg<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a title=\"Weitere Informationen zum Werkverzeichnis\" href=\"http:\/\/www.museen-aschaffenburg.de\/schad-werkverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Weitere Informationen zum Werkverzeichnis<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"bA1ylWSyas\"><p><a href=\"http:\/\/www.christian-schad-museum.de\/?p=1158\">Wozu ein Werkverzeichnis?<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><iframe class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" src=\"http:\/\/www.christian-schad-museum.de\/?p=1158&#038;embed=true#?secret=bA1ylWSyas\" data-secret=\"bA1ylWSyas\" width=\"500\" height=\"282\" title=\"&#8222;Wozu ein Werkverzeichnis?&#8220; &#8212; Christian Schad Museum\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Druckgraphik bei Christian Schad &#8211; Band 5 des Werkverzeichnisses &nbsp; Die wissenschaftliche Erschlie\u00dfung des Gesamtwerkes von Christian Schad sowie die Herausgabe des Werkverzeichnisses hat sich die Christian-Schad-Stiftung Aschaffenburg zur Aufgabe gemacht. 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