{"id":1517,"date":"2018-08-15T18:28:31","date_gmt":"2018-08-15T16:28:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.christian-schad-museum.de\/?p=1517"},"modified":"2018-08-15T18:28:31","modified_gmt":"2018-08-15T16:28:31","slug":"detektivischer-spuersinn-gefragt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christian-schad-museum.de\/?p=1517","title":{"rendered":"Detektivischer Sp\u00fcrsinn gefragt"},"content":{"rendered":"<p>Heute berichtet Anna Karl M.A. \u00fcber ihre Aufgabe, Abbildungen f\u00fcr das Christian Schad Museum zu recherchieren. Sie darf durchaus als &#8222;Detektivin&#8220; bezeichnet werden:<\/p>\n<h5>Bildrecherche f\u00fcr das neue Museum<\/h5>\n<p>Im Juni 2019 wird das neue Christian Schad Museum er\u00f6ffnet \u2013 die Vorbereitungen daf\u00fcr laufen auf Hochtouren. Zurzeit entsteht neben der Ausstellungskonzeption auch eine Begleitpublikation. Sowohl f\u00fcr die Gestaltung und verschiedene Medienstationen in der Ausstellung als auch f\u00fcr die Publikation werden Abbildungen unterschiedlichster Art ben\u00f6tigt. Sie sollen als Illustration dienen, geschichtlichen Kontext erl\u00e4utern, Einfl\u00fcsse auf Christian Schad verdeutlichen, Zeitgenossen Schads einbinden sowie Vergleichsobjekte zeigen. Zum Beispiel illustriert in der Publikation eine Fotografie einer Frau, die ihren Kamin mit Geldscheinen befeuert, die Zeit der Inflation von 1923. In der Ausstellung selbst dienen gro\u00dffl\u00e4chige Bilder wie eine Ansicht Roms vom Petersdom aus sowohl als Eye-Catcher und zur Blicklenkung als auch zur Veranschaulichung des geschichtlichen Hintergrunds, denn Christian Schad verbrachte beispielsweise nach 1920 pr\u00e4gende Jahre in Rom. Vertiefende Informationen und Vergleichsobjekte bieten Abbildungen wie \u201eSimultane Visionen\u201c von Umberto Boccioni in den Medienstationen.<\/p>\n<p>Seit M\u00e4rz 2017 bin ich deshalb damit besch\u00e4ftigt, geeignete Bilder zu finden und Reproduktionsgenehmigungen einzuholen, denn jede Abbildung muss unbedingt mit einem Copyrightnachweis versehen werden. Was sich zun\u00e4chst recht einfach anh\u00f6rt, bedarf jedoch einiges an detektivischem Sp\u00fcrsinn und vor allem Geduld.<\/p>\n<h5>Allen Hinweisen folgen\u2026<\/h5>\n<p>Als erstes musste ich mich in das Urheberrecht einarbeiten, was nicht immer leicht zu \u00fcberblicken ist. Von Herrn Dr. Thomas Richter bekomme ich Listen mit konkreten Bildw\u00fcnschen oder Ideen f\u00fcr Motive, die ich dann recherchiere. Gerne schaue ich mir zuerst die Modelle der einzelnen Ausstellungsr\u00e4ume an, um einen Eindruck davon zu bekommen, wo welche Bilder sp\u00e4ter zu sehen sein werden. Meine erste Anlaufstation bei der Suche ist das Internet. Dort kann ich mir einen \u00dcberblick verschaffen und Hinweise auf das gew\u00fcnschte Bild finden, zum Beispiel in welchem Museum sich das Werk befindet oder welche Institution dieses Foto besitzt. Hier wird man jedoch h\u00e4ufig erst auf den zweiten oder dritten Blick f\u00fcndig. Eine weitere M\u00f6glichkeit der Recherche ist nat\u00fcrlich der Gang in die Bibliothek, wo sich ebenfalls Hinweise auf Urheberrechte an Werken finden lassen. Bei der besitzenden Institution frage ich daraufhin nach digitalen Abbildungen sowie der Reproduktionsgenehmigung an. Aufwendig wird es, wenn die Rechte am Werk und der Fotografie getrennt liegen. Entspannter ist es, die Bilder direkt auf Fotoportalen zu bestellen. Hilfreich ist auch der Blick auf die Homepage der VG Bild-Kunst, die viele K\u00fcnstler in Sachen Urheberrechte vertritt. Trotzdem funktioniert jede Bildbestellung anders und man muss sich oft neu einarbeiten. Zu beachten sind au\u00dferdem die Unterschiede in den Konditionen, beispielsweise bei Qualit\u00e4t und Preis der Abbildungen. Bestellte Bilder inklusive erteilte Reproduktionsgenehmigungen, Rechnungen sowie Email-Verkehr werden dann sowohl digital als auch analog abgelegt.<\/p>\n<p>Die Bildrecherche erweitert auf jeden Fall den Horizont und weckt Neugier und Motivation ein Bild aufzusp\u00fcren. Au\u00dferdem ist es immer spannend, mit Menschen und Museen auf der ganzen Welt in Kontakt zu kommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute berichtet Anna Karl M.A. \u00fcber ihre Aufgabe, Abbildungen f\u00fcr das Christian Schad Museum zu recherchieren. Sie darf durchaus als &#8222;Detektivin&#8220; bezeichnet werden: Bildrecherche f\u00fcr das neue Museum Im Juni 2019 wird das neue Christian Schad Museum er\u00f6ffnet \u2013 die Vorbereitungen daf\u00fcr laufen auf Hochtouren. Zurzeit entsteht neben der Ausstellungskonzeption auch eine Begleitpublikation. Sowohl f\u00fcr [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":1521,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":""},"categories":[23],"tags":[31,34,53],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i2.wp.com\/www.christian-schad-museum.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/CSM_Bildrecherche_FotoAnna-Karl_web.jpg?fit=1366%2C911&ssl=1","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p8Wgjl-ot","jetpack-related-posts":[{"id":276,"url":"https:\/\/www.christian-schad-museum.de\/?p=276","url_meta":{"origin":1517,"position":0},"title":"Christian Schad in aller K\u00fcrze","date":"14. Mai 2015","format":false,"excerpt":"Christian Schad (1894-1982) geh\u00f6rt zu den bedeutendsten Meistern der \u201eNeuen Sachlichkeit\u201c. Die ihm zugeschriebene Erfindung der \u201eSchadographie\u201c z\u00e4hlt zu den klassischen Erscheinungen der Moderne. Sie wollen mehr \u00fcber Christian Schad wissen? Ausf\u00fchrliche Informationen finden Sie im Men\u00fcpunkt \"Christian Schad\".","rel":"","context":"In &quot;Wer?&quot;","img":{"alt_text":"Christian Schad vor dem Portrait \u201eBettina\u201c von 1977 (CSSA M 37)","src":"https:\/\/i2.wp.com\/www.christian-schad-museum.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/christian-schad.jpg?fit=1200%2C906&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":510,"url":"https:\/\/www.christian-schad-museum.de\/?p=510","url_meta":{"origin":1517,"position":1},"title":"Klein angefangen&#8230;","date":"21. August 2015","format":false,"excerpt":"Heute vor 121 Jahren, am 21. August 1894, wurde Christian Schad in Miesbach\/Oberbayern geboren. Zwei Fotografien unbekannter Fotografen zeigen die stolzen Eltern, Carl und Maria Schad, mit ihrem Sohn. Sie unterst\u00fctzen ihn in seinem k\u00fcnsterlischen Bestreben und erlaubten ihm auch, das Gymnasium abzubrechen, um an der Kunstakademie M\u00fcnchen zu studieren.\u2026","rel":"","context":"In &quot;Wann?&quot;","img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i1.wp.com\/www.christian-schad-museum.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/christian_schad_1894.jpg?fit=826%2C1200&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":270,"url":"https:\/\/www.christian-schad-museum.de\/?p=270","url_meta":{"origin":1517,"position":2},"title":"Fragen \u00fcber Fragen&#8230;","date":"1. Mai 2015","format":false,"excerpt":"Wer ist Christian Schad? Was ist seine Bedeutung? Wo wird das Museum gebaut? Was wird dort ausgestellt? Warum gibt es das Christian Schad Museum in Aschaffenburg? Wie wird es aussehen? Viele Fragen tauchen auf, wenn ein neues Museum entsteht. Die Antworten zum Christian Schad Museum in Aschaffenburg geben wir hier\u2026","rel":"","context":"In &quot;Wann?&quot;","img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":1383,"url":"https:\/\/www.christian-schad-museum.de\/?p=1383","url_meta":{"origin":1517,"position":3},"title":"Reinh\u00f6ren","date":"25. Januar 2018","format":false,"excerpt":"Im Dezember letzten Jahres besuchte uns die Journalistin Martina Conrad vom SWR 2, um mehr \u00fcber das Christian Schad Museum zu erfahren. Museumsdirektor Dr. Thomas Richter stand ihr Rede und Antwort, sprach \u00fcber seine Forschungsergebnisse, die Pl\u00e4ne f\u00fcr das neue Museum und gab Einblicke in unseren Sammlungsbestand. Der Beitrag ist\u2026","rel":"","context":"In &quot;Warum?&quot;","img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i2.wp.com\/www.christian-schad-museum.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/CSM_Conrad_SWR2_FotoKraft.jpg?fit=1024%2C629&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":177,"url":"https:\/\/www.christian-schad-museum.de\/?p=177","url_meta":{"origin":1517,"position":4},"title":"Au\u00dfenansichten","date":"2. Juni 2015","format":false,"excerpt":"Leitmotiv der Au\u00dfengestaltung des Museums ist die \"Schadographie\", die Fotografie ohne Kamera (Fotogramm). Weltweit wird Christian Schad mit dieser wesentlichen Neuerung der Modernen Kunst identifiziert. An Eingangsportalen, an Fassaden, Treppenh\u00e4usern und Aufz\u00fcgen werden Motive der Schadographie schon von weitem dem Besucher den Weg zum neuen Christian Schad Museum weisen. \u00a0\u2026","rel":"","context":"In &quot;Wie?&quot;","img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.christian-schad-museum.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/entwurf-csm.jpg?fit=1200%2C774&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":310,"url":"https:\/\/www.christian-schad-museum.de\/?p=310","url_meta":{"origin":1517,"position":5},"title":"Schad im Schloss","date":"30. Juni 2015","format":false,"excerpt":"Sie k\u00f6nnen es nicht erwarten, die Mexikanerin und Bettina zu sehen? Dann haben wir eine gute Nachricht f\u00fcr Sie: solange wir am Christian Schad Museum bauen, gibt es eben Schad im Schloss! Das pr\u00e4chtige Renaissanceschloss Johannisburg\u00a0wird von der Bayerischen Schl\u00f6sserverwaltung betreut und beherbergt neben den staatlichen Sammlungen\u00a0seit 1972 auch\u00a0das Schlossmuseum\u2026","rel":"","context":"In &quot;Wo?&quot;","img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i1.wp.com\/www.christian-schad-museum.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/bettin-jeremy.jpg?fit=1200%2C803&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200},"classes":[]}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.christian-schad-museum.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1517"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.christian-schad-museum.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.christian-schad-museum.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christian-schad-museum.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christian-schad-museum.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1517"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.christian-schad-museum.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1517\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1520,"href":"https:\/\/www.christian-schad-museum.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1517\/revisions\/1520"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christian-schad-museum.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1521"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.christian-schad-museum.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1517"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christian-schad-museum.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1517"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christian-schad-museum.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1517"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}