Herausragend
18. Juni 2015

Es ist eine Herausforderung für den Kranführer, der Braukran für das Christian Schad Museum an Ort und Stelle zu bringen. Foto: Bernhard Schulz
Seit Mitte Juni ragt neben der Kunsthalle Jesuitenkirche ein Baukran empor, der seinen Platz im Arkadenhof des ehemaligen Jesuitenkollegs gefunden hat. Damit wird nach Außen hin sichtbar, dass die Baustelle für das Christian Schad Museum eröffnet ist. Die enge Bebauung in der Pfaffengasse und an der Baustelle selbst machten den Aufbau des Baukrans spannend, als dieser mit Hilfe eines Autokrans über die Arkadendächer hinweg in den Hof schwebte.
Doch bevor der Kranführer diese schwierige Aufgaben bewältigten konnte, musste gegraben werden. Dabei wurde Reste eines massiven Fundaments sichtbar. Es gehörte zu einem Gebäude, das spätestens mit der Errichtung der jesuitischen Anlage an diesem Ort ab 1620 abgebrochen wurde. Die Fundamentreste wurden durch die betreuende Grabungsfirma ms terraconsult (Dr. T. Schmitt, Hattersheim) freigelegt und dokumentiert, bevor sie für die Anlage des Kranfundamentes ausgebrochen wurden.
Titelabbildungen:
Außenansicht Baukran neben Kunsthalle Jesuitenkirche: Anne Kraft (Museen der Stadt Aschaffenburg)
Grabung für den Baukran des Christian Schad Museums: Desiree Lang (Museen der Stadt Aschaffenburg)

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