AVG-Netzwerk-2-2021
ENGAGEMENT Wer nach „Schwein- heim“ googelt, findet drei Stadtteile mit diesem Namen in Deutschland. Aschaffenburg ist klar. Ein zweites Schweinheim gibt es als Ortsteil der Stadt Bonn im Stadtbezirk Bad Godes- berg. Das dritte Schweinheim ist ein Stadtteil von Euskirchen im Ahrtal. Das wurde durch die Flutkatastrophe im Juli stark getroffen. Für die Aschaffenburger Schweinheimer war klar: Hier müssen wir helfen. So hat der Vereinsring die Hilfs aktion „Schweinheim hilft Schwein- heim“ ins Leben gerufen und bereits Fluthilfe Schweinheim hilft Hilfsgütertransporte, ein Benefiz-Kon- zert und gegenseitige Delegationsbe suche organisiert. Das Spendenvolumen ist bereits auf rund 17.000 Euro ange wachsen. Auch die AVG war mit vier Mitarbeitern zur Unterstützung vor Ort. Vermittelt wurde der Einsatz über ein persönliches Treffen des Euskirchener Bürgermeisters mit dem Aschaffenburger Bürgermeister und Vorsitzenden des Vereinsrings Schweinheim Eric Leiderer. So erfassten Netzmeister Ingo Sahl und die drei Rohrnetzmonteure Daniel ENGAGEMENT 18 neue Trinkwasserspender hat die AVG im Auftrag der Stadt Aschaffenburg in den Gebäuden städtischer Schulen installiert. Hier können die Schüler*innen ihre Trinkflaschen und -becher kostenlos mit Wasser auffüllen. Das spart zum einen überflüssige Verpackungen und Transportwege. Denn die Auto- maten sind an die Trinkwasserleitungen angeschlossen. Über drei Bedientasten kann zwischen gekühltem und ungekühltem stillem Wasser sowie gekühltem Sodawasser gewählt werden. Zum anderen trägt das Wasser zu einer gesunden Ernährung bei, denn es müssen nicht immer Frucht- oder Süßgetränke sein. Darüber hinaus ist das Aschaffenburger Trinkwasser von bester Qualität. Übrigens: Die AVG hat sich mit 200 Euro pro Spender an der Erstinstallation be teiligt. Die Stadt investierte hierfür 12.500 Euro. Trinkwasserspender Gesund und nachhaltig Schulleiterin Barbara Feser am Trink wasserspender der Schiller-Grundschule im Aschaffenburger Stadtteil Damm Foto: Ralf Hettler Kowalzyk, Christian Rothenbücher und Jannik Reitz in Odendorf und Palmers- heim bei Euskirchen insbesondere Schäden an Gasanschlüssen und Gas inneninstallationen. Wenn möglich, haben sie sie auch gleich vor Ort repariert. Außerdem wurden nicht fachmännisch verschlossene Gasan- schlüsse so gesichert, dass keine Ge- fahr mehr von ihnen ausgeht. „Die Dankbarkeit der Betroffenen über un sere Hilfe war unglaublich. Etliche Anwohner hatten zum ersten Mal nach 13 Wochen wieder warmes Wasser in der Wohnung“, berichtet Sahl von dem Ein- satz vor Ort. 11
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