Gemeinsam die Welt neu entdecken
Die vhs Aschaffenburg arbeitet politisch und konfessionell unabhängig. Dabei kommt ihr die Rolle einer "Moderatorin" in gesellschaftlichen und politisch relevanten Fragestellungen zu. Wir versuchen mit unseren Angeboten Zusammenhänge zu erklären und eigene Handlungsmöglichkeiten für das gesellschaftliche und politische Handeln aufzuzeigen. Wir fördern den demokratischen und interkulturellen Dialog im gleichberechtigten Miteinander.
Kurse nach Themen
Die Prager Jugendstil-Architektur zieht kunstinteressierte Besucher aus der ganzen Welt in die tschechische Hauptstadt. Unzählige öffentliche Häuser, Hotels und Cafés mit prachtvollen Fassaden und opulentem Interieur sind Ausdruck einer der bedeutendsten Kunstströmungen der europäischen Moderne. Der Prager Jugendstil ist eng mit dem tschechischen Nationalbewusstsein im frühen 20. Jahrhundert verbunden. Im Fokus dieser Reise stehen unter anderem sehenswerte Jugendstil-Prachtbauten in der Innenstadt sowie Entdeckungen auf dem Vysehrad, der alten Burganlage, auf dem Moldaufelsen. Daneben ist Prag auch eine Stadt der Musik. Im barocken Boccaccio Saal erwartet Sie ein exklusives Mozartdinner sowie eine Aufführung in der neu restaurierten Staatsoper (Karten 30,00 bis 60,00 Euro) Reisebegleitung: Gabriele Bokr Reisepreis im DZ pro Person: 835,00 Euro EZ-Zuschlag: 190,00 Euro Anmeldeschluss: 15.01.22 Zeit: 13.03. - 17.03.2022 Veranstalter: Ehrlich Touristik, Miltenberg 09371/7377
Der Vortrag greift die aktuelle Rechtslage zur Patientenverfügung und zur Vorsorgevollmacht auf, insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie; welche inhaltlichen Anforderungen sind bei den Texten zu beachten? Wie sind die Abläufe bei der Umsetzung der Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht in der Praxis? Anschließend besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Thomas Goes ist Fachanwalt für Familienrecht und Erbrecht.
Jeden zweiten Montag im Monat zeigt die vhs in Zusammenarbeit mit dem Landesmediendienst Bayern einen "Seniorenfilm". Jede Generation hat ihre Themen, ihre Filme, ihre Vorlieben - und so hat der Landesmediendienst viele Filme aus den Bereichen Unterhaltung, Bildung, Erinnerung und Filmkunst zusammengestellt. Zu jedem Film gibt es eine kurze Einführung. Neugierig geworden? Kommen Sie einfach vorbei! Mo 14.02.22, Mo 14.03.221, Mo 9.05.22, Mo 13.06.22, Mo 11.07.22. jeweils 15:00 - 17:00 Uhr Nur mit Anmeldung!
Nairobis Skyline lässt an eine moderne Kapitale denken, die Stadt selbst ist eher von einer ökonomischen Dauerkrise geprägt, Tanja Blixen würde ihr koloniales Nairobi nicht wieder erkennen. Über die ehemalige deutsche Garnisonsstadt Arusha in Tansania geht es an den Fuß des Kilimandscharo. Seine Besteigung ist weniger bedächtiges Höhenbergsteigen als ein bergsteigerischer Gewaltakt: 4000 Höhenmeter in vier Tagen. Nicht jeder meistert den langen Marsch durch spektakuläre Landschaften vom tropischen Bergwald über Heide- und Moorland, Wüste bis zu den Gletschern am Kraterrand. Vom Schnee am Kibo führt die Reise durch sonnendurchglühte ausgetrocknete Hochebenen Tansanias zum Nationalpark „Lake Manyara“ mit der größten Elefantendichte Afrikas. Der Vortrag endet am steilen ostafrikanischen Graben.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat mit dem Krieg gegen die Ukraine den größten Teil der Weltgemeinschaft gegen sich vereint. Anders als der Westen - der Russland wirtschaftlich und politisch weitestgehend isoliert hat - äußert sich China bisher sehr zurückhaltend zum Konflikt. Dabei scheint die chinesische Führung alles andere als begeistert von der Eskalation zu sein - nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen. An diesem Abend können Sie mit Prof. Susanne Weigelin-Schwiedrzik diskutieren, welche Bedeutung der Krieg in der Ukraine für die russisch-chinesischen Beziehungen hat. Susanne Weigelin-Schwiedrzik ist Professorin für Sinologie am Institut für Ostasienwissenschaften der Universität Wien. Zuvor hatte Sie eine Professur für Moderne Sinologie in Heidelberg. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.
Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen Moore sind wahre Klimahelden - allerdings nur wenn sie intakt sind. Intakt bedeutet konkret, dass sie ausreichend nass sind. Nur dann schlucken Sie das klimaschädliche CO². Lediglich 3% der globalen Landfläche bestehen aus Mooren. Sie speichern aber doppelt so viel CO², wie alle Wälder auf der Erde zusammen. In Deutschland (und auch in anderen Regionen der Erde) ist ein Großteil der Moore durch menschliches Handeln leider bereits gestört. Trockengelegte Moore setzen zu einem erheblichen Anteil den Klimakiller Kohlenstoffdioxid frei. Mit jedem Jahr, in dem sich daran nichts ändert, verlieren wir wertvolle Zeit. Die Renaturierung, also die Wiedervernässung von Mooren leistet daher einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz und schafft zusätzlich Lieblings-Lebensräume für bedrohte Pflanzen und Tiere. Leif Rättig, Moorexperte der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, zeigt, wie in den letzten 10 Jahren von den ca. 35.000 ha Flächen der Stiftung bereits knapp 2.000 ha Moor renaturiert wurden und welche regionalen und globalen Aufgaben noch auf uns zukommen. Über den Referenten: Leif Rättig beschäftigt sich seit seinem Studium der Geographie mit dem Klima und dem Klimaschutz. 2008-2010 war er als Projektleiter der bundesweiten Klimakampagne „für mich.für dich.fürs Klima“ bei der Verbraucherzentrale tätig. Seit 2011 begleitet er bei der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein Moorschutzprojekte und arbeitet dort aktuell in der Stabstelle Klimaschutz. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.
Vor dem aktuellen Hintergrund des Krieges in der Ukraine wirft Felix Wemheuer einen Blick auf die Geschichte der sino-sowjetischen Beziehungen. Als 1949 die Volksrepublik von Mao Zedong gegründet wurde, hieß es zunächst: „Die Gegenwart der Sowjetunion wird die Zukunft Chinas sein“. Die chinesischen KommunistInnen übernahmen das politische System und wirtschaftliche Entwicklungsmodell des „großen Bruders“ in Moskau. Nur zehn Jahre später kam es zum Bruch beider Länder. 1969 kulminierte die Feindschaft sogar in einem blutigen Grenzkrieg. Die Sowjetunion drohte mit dem Einsatz von Atomwaffen. China näherte sich in Folge den USA an. Der Vortrag analysierte die Gründe für den Aufstieg und Niedergang des sino-sowjetischen Bündnisses. Dabei spielten die Bestimmung der Strategie der kommunistischen Weltbewegung, alte Grenzstreitigkeiten und auch die Taiwan-Frage eine wichtige Rolle. Nicht zuletzt ging der Streit zwischen der Sowjetunion und China auch darum, wer in dem Bündnis die Rolle des Juniorpartners innehaben sollte. Felix Wemheuer ist Professor für Moderne China-Studien an der Universität zu Köln. Zuvor war er Gastwissenschaftler an der Harvard University und studierte „Geschichte der KPCh“ an der Volksuniversität in Beijing. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.
Die Wärmedämmung unserer Gebäude wird immer wichtiger. Das Dachgeschoss hat dabei eine besondere Bedeutung. Wer den CO2-Ausstoß verringern, Energie einsparen und ein gesundes und behagliches Wohnklima erreichen möchte, ist mit einer Reihe von Fragen konfrontiert. Dabei spielen bauphysikalische Randbedingungen wie Wärmedämmwert der Baustoffe oder Feuchteschutz und sommerlicher Hitzeschutz eine wichtige Rolle. Die Wahl des richtigen Dämmstoffes, der Dämmstoffdicke, die richtige Ebene der Dampfbremse sowie die praktische Umsetzung vor Ort sind weitere Kriterien dieses Vortrages. Außerdem: Dämmung auf den Sparren, unter und/oder zwischen den Sparren. Im zweiten Teil werden die die aktuellen Fördertöpfe im Bereich der energetischen Sanierung vorgestellt. Hier liegt der Fokus auf dem neuen großzügigen BEG (Bundesförderung für energieeffiziente Gebäude) das im vergangenen Jahr gestartet ist. Anmeldung erforderlich! Der Vortrag ist als Präsenzveranstaltung geplant. Sollte es aufgrund der dann aktuellen Situation wegen Corona Einschränkungen geben, wird er gestreamt bzw. findet er online statt. Sie erhalten dann kurz vor dem Termin die Zugangsdaten.
Das Thema ist nicht neu: bereits seit Ende der 60er Jahre fordern Klimaaktivist*innen in Europa verstärkte Maßnahmen im Sinne des Umweltschutzes. Angesichts der rasant fortschreitenden Erderwärmung muss Klimaschutz als generationenübergreifende Herausforderung für Politik und Gesellschaft verstanden werden, denn insbesondere für kommende Generationen stellt der Klimawandel eine existenzielle Bedrohung dar. Wir wollen mit verschiedenen Generationen von Aktivist*innen wie Luisa Neubauer (25 Jahre), Cyril Dion (43 Jahre) und Noël Mamère (73 Jahre) über ihre Erfahrungen, Visionen und Ideen diskutieren. Die Veranstaltung wird moderiert von der Wirtschafts- und Politikjournalistin Salomé Saqué. Cyril Dion ist Schriftsteller, Regisseur und Aktivist. Er war einer der Gründer von Le Mouvement Colibris. Zu seinen Werken gehören der Dokumentarfilm Demain, der 2016 mit einem César ausgezeichnet wurde, und der Roman Imago, der den Prix Méditerranée du premier roman erhielt. 2018 war er Teil der Gruppe, die die französische Regierung wegen ihrer Untätigkeit in Bezug auf den Klimawandel verklagte. Luisa Neubauer ist Klimaaktivistin und eine der Hauptorganisatorinnen des Klimastreiks Fridays for Future. Sie ist Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen und Grüne Jugend. Geboren im Jahr 1996 wird sie oft die „deutsche Greta Thunberg“ genannt. Noël Mamère (73) arbeitete als Journalist und Politiker. Er war von 1989 bis 2017 Bürgermeister der Stadt Bègles, von 1997 bis 2017 Mitglied der Grünen und anschließend bis 2013 Mitglied der Partei Europe Écologie Les Verts (EÉLV). Als Kandidat der französischen Präsidentschaftswahlen 2002 erhielt er 5,25 % der Stimmen. Er publizierte mehrere Bücher, darunter "L'Écologie pour sauver nos vies" (2020, Editions Les Petits Matins) und den Comic "Les Terrestres" (2020, Editions du Faubourg). Salomé Saqué ist Wirtschafts- und Politikjournalistin. Nach einem Master im Bereich Internationales Recht und einem Journalistik-Diplom folgten erste Arbeitserfahrungen bei Le Monde Diplomatique und beim Fernsehsender France 24. Salomé Saqué erweckte insbesondere durch ihre Berichterstattung über die Gelbwesten-Bewegung Aufmerksamkeit. Hiernach produzierte sie für mehrere unabhängige Medien Investigativ-Videos zu wirtschaftlichen und politischen Themen. Als engagierte Journalistin setzt sie sich besonders für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ein. In Kooperation mit dem Goethe Institut Paris und der Heinrich-Böll-Stiftung France. Vortrag auf Deutsch und Französisch mit Übersetzung. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.
Digitale Technologien sind ein Teil unseres Alltags – ob im Beruf, in der Bildung, im ehrenamtlichen Engagement oder in der Freizeit. Auch die Behörden in Deutschland entwickeln immer mehr Dienstleistungen, die digital bedient werden. Jedoch profitieren bislang nicht alle Menschen gleichermaßen von den Chancen der Digitalisierung. Die Gründe dafür sind vielfältig: Mangel an technischer Ausstattung und unzulängliche Infrastruktur, fehlendes Zutrauen in die eigenen digitalen Fähigkeiten und Unsicherheit in der Anwendung. Das Ziel der digitalen Teilhabe ist es, dass jeder Mensch die Chance hat, Zugang zu digitalen Angeboten zu bekommen. Entscheidend ist, dass die Bedürfnisse aller Menschen bedacht werden. Diskutieren Sie mit unseren Expert*innen über verschiedene wegweisende Ansätze zur digitalen Teilhabe. Diskutieren Sie mit unseren Expert*innen über verschiedene wegweisende Ansätze zur digitalen Teilhabe. Unsere Referent*innen: Dr. Klaus Buddeberg, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Lebenslanges Lernen, Fakultät für Erziehungswissenschaften, Universität Hamburg (zugesagt) Anna-Lena Hosenfeld, Digital für alle GmBH, (Bitkom e.V.), angefragt In Kooperation mit der bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit veranstaltet der der Bayerische Volkshochschulverband einmal im Monat die digitale Veranstaltung Demokratie im Gespräch. An jedem 2. Mittwoch im Monat präsentieren Expert*innen sachkundig und unterhaltsam einen aktuellen Aspekt des Megathemas der Digitalisierung und diskutieren mit dem Publikum. Eine Kooperation der Volkshochschulen in Bayern mit der Bayerischen Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit und der Akademie für Politische Bildung in Tutzing. Expertinnen und Experten referieren zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung. Diskutieren Sie mit! Die Veranstaltung findet als Zoom-Webinar statt, d.h. Sie werden nicht gesehen und gehört in der Veranstaltung und können sich über den Chat beteiligen. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Die Veranstaltung ist gebührenfrei.
Aschaffenburg, die Spessart-Metropole, kann auf eine abwechslungsreiche Geschichte im 20. Jahrhundert zurückblicken. Das Ende des Ersten Weltkriegs stellte die Aschaffenburger Gesellschaft vor enorme Herausforderungen: 1918/19 wurde die Stadt zum Schauplatz der Novemberrevolution und der Bayerischen Räterepublik. Die politische und wirtschaftliche Stabilität der Weimarer Zeit war jedoch nicht von Dauer. Die Nationalsozialisten errichteten 1933 auch in Aschaffenburg ihre totalitäre Schreckensherrschaft. Erst nach dem Zusammenbruch 1945 erfolgte ein demokratischer und wirtschaftlicher Neubeginn. Im Mittelpunkt des Kurses stehen politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen, welche die Stadtgeschichte im so genannten „Zeitalter der Extreme“ geprägt haben und anhand ausgewählter Beispiele analysiert und erörtert werden. Kooperation Stadt- und Stiftsarchiv und vhs Aschaffenburg.
Europa ist ein Vielvölkerkontinent. Jede einzelne Nation nimmt für sich in Anspruch, über eine eigene nationale Identität zu verfügen. Gibt es trotzdem so etwas wie eine übergreifende Identität Europas, die über den Verweis auf ein abendländisch-christlich-jüdisches Erbe hinausreicht? Mit was genau wäre Europa in kultureller Hinsicht identisch? Die Frage ist nicht neu, aber sie stellt sich immer wieder neu, weil sich die übergreifenden Themen stetig verändern. Gegenwärtig steht ein anderes Erbe im Mittelpunkt der Debatten über die kulturelle Identität Europas: die koloniale Vergangenheit des Kontinents und sein Verhältnis zur außereuropäischen Welt. Welche Konsequenzen dieses Verhältnis und die damit verbundenen Fragen um Schuld und Wiedergutmachung für das europäische kulturelle Selbstverständnis hat, diskutieren Prof. Michael Hochgeschwender und der Feuilletonchef und Herausgeber der FAZ Jürgen Kaube. Moderiert wird das Gespräch von Georgios Chatzoudis. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Deutsch-Italienischen Zentrum Villa Vigoni und der Gerda Henkel Stiftung statt. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.
Vom ostafrikanischen Graben führt der Vortrag durch gewaltige Landschaften, vorbei am Grab Bernhard Grzimek, einst charismatischer Zoodirektor in Frankfurt, in den weltbekannten tansanischen Nationalpark Serengeti und in den benachbarten Ngorogoro Krater. Nicht nur für Grzimek gab und gibt es in Größe und Schönheit nichts Vergleichbares zum Ngorogoro Krater, einem Wunder dieser Welt mit einem einmaligen Querschnitt durch die artenreiche typische Tierwelt ostafrikanischer Savannen. In der Olduvay‑Schlucht sehen namhafte Wissenschaftler die Wiege der Menschheit. Durch den Tsavo-Nationalpark geht es an den Indischen Ozean. Das kenianische Mombasa hat eine lange Geschichte. Nostalgischer Ausklang der Reise ist die lange Fahrt auf der ehemaligen englischen Ugandabahn von Mombasa bis ins mehr als 2000 m höher gelegene Nairobi.
Zu Beginn dieses Jahrhunderts prägte unter anderem der Atmosphärenchemiker und Nobelpreisträger Paul Crutzen den Begriff „Anthropozän“: Der Mensch sei durch seine Eingriffe in die Erde in einem so hohen Ausmaß zu einem geologischen Faktor geworden, dass die Ausrufung einer neuen erdwissenschaftlichen Epoche angebracht ist. Das neue Zeitalter des Menschen hat mit der Industriellen Revolution im späten 18. Jahrhundert begonnen, und die Menschheit wird für Jahrtausende der vorherrschende Faktor auf der Erde sein. In der Debatte um dieses neue, vom Menschen geprägte Zeitalter, spielt Technik eine wichtige Rolle – so bei der Datierung des Beginns, der Gegenwart und der Zukunft des Anthropozäns. Sollten wir das neue Zeitalter besser als „Technozän“ bezeichnen? Der Vortrag beleuchtet die Debatte um das Anthropozän aus natur- und geisteswissenschaftlicher Perspektive. Welche Technikkonzepte werden dabei verhandelt? Welche Technikzukünfte werden entwickelt? Und: Gibt es möglicherweise eine eigene Technosphäre, die sich unabhängig von der menschlichen Gestaltungsmacht nach eigenen Regeln entwickelt? Helmuth Trischler ist Professor Technikgeschichte an der LMU München und Bereichsleiter Forschung des Deutschen Museum. Er ist zudem Mitglied von der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech) und der Leopoldina. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech) statt Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.
„Kleider machen Leute“ – die Spruchweisheit der gleichnamigen Novelle von Gottfried Keller hat ihren Ursprung bereits in der Antike und hat wohl auch in der Moderne noch ihre Gültigkeit. Aber hier wollen wir die Redewendung umdrehen: „Leute machen Kleider“. Aber welche Leute machen unsere Kleider? Und zu welchen Bedingungen? Und mit welchen Auswirkungen für Mensch und Umwelt? „Fast Fashion“ bezeichnet im Allgemeinen Kleidung, die billig hergestellt und verkauft wird, damit Kund*innen möglichst häufig neue Kleidung kaufen können. Im Rekordtempo machen große Modeketten Kleidung zu günstigen Preisen für alle verfügbar, und Mode entwickelt sich für viele Menschen in Deutschland zur mehrmals jährlich austauschbaren Ware. Dies hat insbesondere für die textilproduzierenden Länder wie Bangladesch soziale Folgen für die Menschen im Globalen Süden, insbesondere für Frauen. Katastrophale Arbeitsbedingungen, mangelnde soziale oder arbeitsrechtliche Sicherheiten sowie eine extrem schlechte Bezahlung von Näher*innen sind die Kehrseite der billigen Mode. Zunehmend wird außerdem die Entsorgung von Billigkleidung in Ländern des Globalen Südens ein ökologisches Problem. Wie kann nachhaltiger Konsum vor diesem Hintergrund einen Beitrag für soziale Gerechtigkeit und insbesondere Geschlechtergerechtigkeit spielen? Wie können Staaten regulieren? Welche Rolle spielen dabei Zertifizierungen und staatliche Textilsiegel wie der „Grüne Knopf“? Und wie gelingt es, dass nachhaltiger Konsum keine Frage des Einkommens wird? Darüber und über Ihre Fragen möchten wir diskutieren mit eingeladenen Expert*innen im Rahmen der bundesweiten Stadt.Land.Welt.-Web - Dialogreihe der Volkshochschulen und Engagement Global gGmbH. Christina Fischer, stv. Referatsleitung Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung – angefragt Dr. Gisela Burckhardt, Vorstandsvorsitzende FEMNET e.V. Moderation: Jürgen Sokoll, Fachpromotor für fairen Handel und nachhaltiges Wirtschaften, Eine-Welt-Netz NRW Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich. Stadt.Land.Welt. – Web Eine digitale Vortragsreihe zu den Sustainable Development Goals der Agenda 2030
Internetportale und Apps liefern schöne Touren auf Knopfdruck, lassen aber viele grundlegende Fragen offen. Wie plane ich eine Wander- oder Trekkingtour? Woran erkenne ich gute Ausrüstung? Was kommt in den Rucksack? Was mache ich, wenn ich mich verlaufe oder verletze? Muss ich mich vor wilden Tieren fürchten? In diesem Kurs erfahren wir alles, was wir beachten sollten, wenn wir uns auf eine längere Tour begeben wollen. Die Aspekte werden durch praxisnahe Szenarien und Übungen vertieft. Zum Abschluss findet eine Wanderung statt, bei der die puristische Navigation mit Karte und Kompass im Vordergrund steht. Für die Wanderung ist festes Schuhwerk und dem Wetter angepasste Kleidung erforderlich. Termin 1: Tourenplanung Anhand des Spessarts erfahren die Teilnehmer alles Wissenswerte zur Tourenplanung (u.a. Betretungsrecht, Wegearten, Rettungspunkte). Unterschiedliche Planungsmöglichkeiten werden verglichen (Karte, GPS, Wanderführer, Tourenportale und Apps). Einschätzen der eigenen Kondition und Gehzeitberechnung auf Kartenbasis. Termin 2: Ausrüstung Woran erkennt man gute Ausrüstung? Was tatsächlich benötigt wird und wie man richtig packt. (Rucksack, Bekleidung, Schuhe, Pflege, Proviant, Übernachtung). Die Teilnehmer lernen eine Packliste zu erstellen und diese auf die unterschiedlichen Bedürfnisse bei Hitze, Regen und Kälte anzupassen. Termin 3: Gefahren Gefahren erkennen und vorbeugen (Wettereinflüsse, Wildtiere, Verletzungen, Orientierung am Tag und in der Nacht, Erste-Hilfe). Richtiges Verhalten in Notsituationen und Wundversorgung. Apps und Tools in Gefahrensituationen. Wasser finden, aufbereiten und Notnahrung. Zusammenstellung eines Survivalkits. Termin 4: Orientierung Wanderung mit Übungen zu Karte, Kompass, Peilung, Standortbestimmung und Entfernungsmessung. Die Teilnehmer lernen außerdem kennen, wie sich unterschiedliches Tragegewicht auf die eigene Physis auswirkt und erhalten Tipps zur richtigen Lauftechnik. Treffpunkt: Fasanerie Aschaffenburg
Novalis, eigentlich: Georg Philipp Friedrich von Hardenberg (02.05.1772 - 25.03.1801), wird in eine spannende Zeit hineingeboren. Goethe, Schiller aber auch Kant und so viele Persönlichkeiten mehr waren seine Zeitgenossen. Es ist die Zeit der Romantik. Novalis, der sehr jung starb, tut sich recht schnell als begabter Dichter und Denker, als "innig-"fühlender Dichter heraus. Wer war dieser so junge Mann? Welche Pläne, Ziele Hoffnungen begleiteten seine kurzen Lebensjahre und welche Gedanken können wir heute mit ihm gemeinsam durchdenken? In diesem Vortrag wird es um Novalis, seine Zeit und seine Weggefährten gehen. Seine Epoche besser zu verstehen, soll das Ziel des Vortrages sein. Dieser Vortrag findet in den Räumen der vhs statt. Sollte dies aufgrund der aktuellen Situation (Corona) nicht möglich sein, wird er online stattfinden. Anmeldung erforderlich!
In diesem Jahr feiern wir den 250. Geburtstag eines außergewöhnlichen Menschen: Georg Philipp Friedrich von Hardenberg, genannt Novalis, wurde am 2. Mai 1772 geboren und starb sehr früh am 25.3.1801. Er war Naturwissenschaftler, Philosoph und Dichter, einer der schillerndsten Gestalten der Jenaer Frühromantik, der damaligen Avantgarde. Sein Denken und Wirken, seine Zeit, seine Lebensverhältnisse und seine Zeitgenossen stehen im Zentrum dieses Seminars mit viel Raum zur Diskussion. Woher kommt sein Denken und wo wird es hingehen? Wo können wir noch Spuren seiner Gedanken bis heute erkennen und was waren die Einflüsse, denen er sich ausgesetzt wusste? Eine spannende Reise zu einem sehr jungen Menschen, seinen Hoffnungen und Wünschen und somit eine Reise zu uns selbst, ergänzt und abgerundet mit der Lesung einzelner Texte.
Vormittags: Besuch der Ausstellung RENOIR. ROCCOCO REVIVAL Pierre-Auguste Renoir (1841–1919) ist einer der herausragenden Maler des französischen Impressionismus – doch damit nicht genug. Das Städel Museum befasst sich in einer groß angelegten Sonderausstellung erstmals intensiv mit den überraschenden Bezügen seiner Kunst zur Malerei des Rokoko. Galt diese nach der Französischen Revolution als frivol und unmoralisch, so erlebte sie im 19. Jahrhundert eine Renaissance und war zu Lebzeiten Renoirs überaus präsent. Als Porzellanmaler ausgebildet, war er selbst bestens mit der Motivwelt von Künstlern wie Antoine Watteau, Jean-Baptiste Siméon Chardin, François Boucher und Jean-Honoré Fragonard vertraut. Renoir teilt mit dem Rokoko die Vorliebe für bestimmte Themen: Darunter finden sich Spaziergänger in Parkanlagen und am Flussufer, die Rast im Freien oder das Gartenfest. Darüber hinaus widmete er sich auch häufig der Darstellung häuslicher Szenen und befasste sich wiederholt mit dem familiären Beieinander sowie mit intimen Momenten wie dem Baden, Lesen oder Musizieren. Neben seiner Orientierung an der Motivwelt des Rokoko schätzte Renoir besonders die lockere und skizzenhafte Malweise sowie die strahlende Farbigkeit dieser Werke, die sowohl für ihn als auch für zahlreiche weitere Künstlerinnen und Künstler im Umfeld des Impressionismus vorbildhaft waren. Nachmittags: Besuch des Palmengartens zur Zeit der Frühlingsblüte Ihr Reiseprogramm: Abfahrt: 09.30 Uhr in Aschaffenburg Ludwigstr. 17 (gegenüber ROB). 11.00 Uhr Besichtigung der Ausstellung im Städel Museum mit Audiogeräten. Anschließend noch Zeit zur individuellen Besichtigung. Gelegenheit zum Mittagessen. Am Nachmittag Besuch des Palmengartens. Gegen 17.30 Uhr Rückfahrt. Leistungen: - Fahrt mit komfortablen Reisebus inklusive Einführungsvortrag - Eintritt ins Städel Museum und Besichtigung der Renoir-Ausstellung - Eintritt in den Palmengarten Reisepreis pro Person: € 89,- Mindestteilnehmerzahl: 30 Personen Reisebegleitung: Gabriele Bokr Anmeldung und nähere Informationen: Ehrlich Reisen GmbH & Co. KG Ziegelgasse 3 - 63897 Miltenberg Tel. 09371-7377 - Fax 09371-80733 reisen@ehrlich-touristik.de – www.ehrlich-touristik.de
Hunde kommunizieren hauptsächlich über Körpersprache. Dem Menschen fällt es nicht immer leicht diese zu verstehen. In diesem Kurs mit Theorie- und Praxisteil lernen Sie die Grundregeln, wie Sie das Verhalten eines Hundes interpretieren können. Außerdem wird Ihre Wahrnehmung für die Körpersprache des Hundes geschult. Der Kurs richtet sich nicht nur an Hundehalter und die, die es werden möchten, sondern auch an Menschen, die unsicher in der Begegnung mit fremden Hunden sind und dagegen etwas unternehmen möchten. 1. Teil: Theorie - Mittelschule Großostheim, Raum 102 2. Teil: Praxis mit Hund (Ort wird am Vortragsabend noch bekannt gegeben)