Wir stellen aus Bio-Baumwolle oder aus selbst mitgebrachten recycelten Baumwolltüchern (z.B. gewaschene fest gewebte Bettwäsche, Küchentücher oder Stoffreste) Wachstücher her. Die Tücher können vegan oder regulär mit Bienenwachs hergestellt werden. Diese könne wir dann zu Verpackungen für Brote und Sandwiches, zu Snackbeuteln verarbeiten oder sie bleiben wie sie sind zum Abdecken von Speisen und Schüsseln (wie Frischhaltefolie) aber ohne Plastik! Sollten vegane Wachstücher bevorzugen werden, bitte eine E-Mail an engel-l@gmx.de. Die anfallenden Materialkosten in Höhe von ... zahlen Sie bitte vor Ort bei der Kursleitung. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Aktionswoche "Plastikfrei - sei dabei" statt.
Im Rahmen der Aktionswoche "Plastikfrei - sei dabei" bietet foodsharing Aschaffenburg einen öffentlichen „Fairteiler“ an. Hier werden noch verwertbare Lebensmittel, die bei Kooperationsbetrieben gerettet wurden, kostenfrei angeboten und der bei der Rettungsaktion angefallene Plastikmüll dargestellt. Es handelt sich um Backwaren, Obst, Gemüse, Trockenwaren, die im Handel nach der Abholung durch die Tafeln und des Sozialkaufhauses übrig sind. Die foodsharing-Initiative möchte dazu beitragen, dass weniger Lebensmittel in der Mülltonne landen.
Ein Nachmittag an einem Strand an der französischen Atlantikküste. Dunkle aufgeschichtete Steinbrocken als Wellenbrecher im Sand vor der Strandpromenade. Erschreckend die Menge und Vielfalt des Plastikabfalls zwischen den dunklen Steinen auf nur 50 Metern dieses Strandabschnitts: Plastikteile aus der Austernzucht, dem Fischfang, dem Bootsverkehr und dem Wassersport. Die Ausstellung im Rahmen der Unterfränkischen und Aschaffenburger Kulturtage "Kunst.Kultur.Klima" lädt ein, genauer hinzuschauen, scheinbar heile touristische Urlaubskulissen und Anziehungspunkte, wie die Austernzucht, zu hinterfragen. Und sie veranschaulicht an der Grenze zwischen Land und Meer deutlich die Grenzenlosigkeit von Plastikmüll. Von den Motiven geht allerdings auch ein ästhetischer Reiz aus. Aus diesen an-organischen Verbindungen von Natur und Plastik erwachsen neue interessante Gebilde zwischen Schönheit und Hässlichkeit. Cross-medial hat der Musiker Samuel Heinrich eigens zu dieser Ausstellung eine Komposition aus natürlichen Handpan-Klängen und artifiziellen Synthesizer-Klängen geschaffen. Diese können die Besucher*innen während des Ausstellungsbesuchs über einen QR-Code abrufen und beim Betrachten der Bilder zeitgleich anhören. Fotos: Claudia Schoeppl Bildbearbeitung: Matthias Müller