Die Ausstellung bietet einen umfassenden Einblick in die aktuelle Mikroplastikforschung. An einem interaktiven Multitouch-Tisch können Besucher*innen eine konkrete wissenschaftliche Studie an einem typischen norddeutschen Ostseezufluss nachvollziehen. Sie finden heraus, wie viel und welche Mikroplastikarten am häufigsten gefunden werden und wie sie sich abhängig von Wind und Flusslauf im Meer verteilen. Von der Konzeption der Studie über die aufwendige Probenentnahme und –analyse bis hin zur Interpretation der Ergebnisse lässt sich der Forschungsprozess nachvollziehen. Ergänzt wird die Ausstellung durch sechs großformatige Poster, die allgemeine Informationen zur Belastung der Meere mit Mikroplastik enthalten und auf Quellen, Transportwege und Gefahren für die Meeresumwelt sowie mögliche Lösungsstrategien eingehen. Entwickelt wurde die Ausstellung im Forschungsprojekt „MicroCatch_Balt“ am Leibniz- Institut für Ostseeforschung Warnemünde, gefördert durch das BMBF. Die Ausstellung findet im Rahmen der Aktionswoche "Plastikfrei - sei dabei" statt.
Ein Nachmittag an einem Strand an der französischen Atlantikküste. Dunkle aufgeschichtete Steinbrocken als Wellenbrecher im Sand vor der Strandpromenade. Erschreckend die Menge und Vielfalt des Plastikabfalls zwischen den dunklen Steinen auf nur 50 Metern dieses Strandabschnitts: Plastikteile aus der Austernzucht, dem Fischfang, dem Bootsverkehr und dem Wassersport. Die bimediale Ausstellung im Rahmen der Aktionswoche "Plastikfrei - sei dabei" lädt ein, genauer hinzuschauen, scheinbar heile touristische Urlaubskulissen und Anziehungspunkte, wie die Austernzucht, zu hinterfragen. Und sie veranschaulicht an der Grenze zwischen Land und Meer deutlich die Grenzenlosigkeit von Plastikmüll. Von den Motiven geht allerdings auch ein ästhetischer Reiz aus. Aus diesen an-organischen Verbindungen von Natur und Plastik erwachsen neue interessante abstrakte Gebilde zwischen Schönheit und Hässlichkeit. Der Musiker Samuel Heinrich hat hat eigens zu dieser Ausstellung eine Komposition aus natürlichen Handpan- und artifiziellen Synthesizer-Klängen geschaffen. Diese können die Besucher*innen während des Ausstellungsbesuchs über einen QR-Code abrufen und beim Betrachten der Bilder zeitgleich anhören. Im Rahmen der Aktionswoche "Plastikfrei - sei dabei". In Kooperation mit der Stadtbibliothek Aschaffenburg Fotos: Claudia Schoeppl Bildbearbeitung: Matthias Müller
Sei dabei bei der Plastik frei leben Online-Challenge. 7 Tage - 7 alltagstaugliche Herausforderungen zum "Plastik frei Leben" werden Online über den Instagram-/Facebook-Accout: cafe.abdate präsentiert. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Aktionswoche "Plastikfrei - sei dabei" statt.
Wir fertigen aus einem alten T-Shirt eine Einkaufstasche Die Initiative smarticular versammelt auf ihrer Website viele Ideen zum Upcycling. Es sind keine Nähkenntnisse notwendig. Für Spontan-Einsteiger sind einige T-Shirts in der Biblitohek vorhanden. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Aktionswoche "Plastikfrei - sei dabei" statt.
In der Stadt Aschaffenburg werden ca. 70 % der über 36.000 t an Abfällen aus den Haushalten wiederverwertet. Einen hervorragenden Überblick über die Vielfalt der erfolgreichen Bemühungen zur Abfallverwertung bietet der Recyclinghof der Stadtwerke Aschaffenburg in der Fürther Straße 13. In der Führung werden die verschiedenen Abfallarten hinsichtlich ihrer Menge, der Besonderheiten, den weiteren Entsorgungswegen und der Umweltrelevanz erläutert und auf Möglichkeiten der Abfallvermeidung und Wiederverwendung eingegangen. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Aktionswoche "Plastikfrei" statt.
Eltern und Kinder ab 4 Jahren fertigen plastikfreie Helfer für den Haushalt und Alltag: - Bienenwachstücher - Topfabdeckungen statt Frischhaltefolie - Taschen und Beutel zum Einkaufen Die Materialgebühren belaufen sich auf 2,00 Euro und sind vor Ort in bar zu bezahlen. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Aktionswoche "Plastikfrei - sei dabei" statt.
Die Initiative Handarbeit stellt jedes Jahr unter #makemetakeme kostenlose Anleitungen für gehäkelte Einkaufstaschen zur Verfügung. Wir wollen an diesem Nachmittag gemeinsam häkeln. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Aktionswoche "Plastikfrei - sei dabei" statt.
Wie werden aus alten T-Shirts tolle Taschen? Im Familienstützpunkt Innenstadt könnt ihr dieser Frage auf den Grund gehen. Alles was ihr dafür braucht ist ein altes T-Shirt von euch, oder von Mama und Papa. Hieraus werden wir gemeinsam eine tolle Tasche zum Einkaufen, für den Sport oder als hübsches Accessoire für den Stadtbummel gestalten. Die Veranstaltung ist kostenlose und findet im Rahmen der Aktionswoche "Plastikfrei - sei dabei" statt.
Plastik ist durch seine massenhafte Nutzung in Kritik geraten. Auch viele Lebensmittel kommen während der Produktion, Lagerung und Zubereitung mit Kunststoffen in Kontakt. Findet hier eine Übertragung von Schadstoffen oder Plastikteilchen statt? Der Vortrag informiert, welche Kunststoffarten im Lebensmittelbereich zum Einsatz kommen, ob Übertagungswege möglich sind und wie ein sicherer Umgang gelingen kann. Gerade in Privathaushalten ist ein verantwortungsbewusster Umgang mit Kunststoffen besonders im Küchenbereich wichtig. Der Vortrag findet in Kooperation mit der vhs Starnberger See und vhs Straubing im Rahmen der Aktionswoche "Plastikfrei - sei dabei" statt. Die Veranstaltung wird gefördert durch das Staatsministerium für Unterricht und Kultus.
Nach einer Spurensuche auf dem Gelände des Schullandheimes Hobbach wird der gefundene Plastikabfall unter dem Mikroskop betrachtet und bewertet. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit in der Wachswerkstatt des Roland-Eller-Umweltzentrums Bienenwachstücher als Ersatz für Plastikfolie herzustellen. Der Workshop findet im Rahmen der Aktionswoche "Plastikfrei - sei dabei" statt.
Edelstahlgefäße sind echt praktisch, gut zu reinigen und ein super Ersatz für Plastik. Mit einem Glasgraviergerät könnt ihr hier ein persönliches Zeichen oder ein kleines Bild eingravieren. Somit kannst du dein Gefäß nicht mehr verwechseln und kannst immer wieder verwendet und somit super zur Plastikreduzierung beitragen. Auch ein nettes Geschenk kann so entstehen. Ihr braucht eine Edelstahldose oder eine Edelstahl Trinkflasche zum Mitbringen, eine ruhige Hand, und solltet mindestens 10 Jahre alt sein (oder in Begleitung eines Erwachsenen kommen). Nach oben gibt es keine Grenze. Der Workshop findet im Rahmen der Aktionswoche "Plastikfrei - sei dabei" statt.
Kunststoffe - elastisch oder bruchfest, kostengünstig, langlebig, mit geringer Dichte und in den unterschiedlichsten Formen herstellbar – scheinen die Werkstoffe der heutigen Zeit zu sein! Kunststofftechnologien ermöglichen uns ein bequemes und modernes Leben, ob im häuslichen Umfeld, Unterwegs oder am Arbeitsplatz. Die Materialklasse der Kunststoffe kann nicht nur konventionell eingesetzte und teils nur sehr energieintensiv herstellbare Werkstoffe ersetzen; viele Produkte unseres Lebens wären ohne Kunststoffe überhaupt nicht herstellbar. Auch für zukünftige Herausforderungen scheinen Kunststoffe gewappnet zu sein: Faserverbundkunststoffe bilden eine Alternative zum metallbasierten Leichtbau und der Einsatz recyclingfähiger oder biobasierter Kunststoffe könnte dem steigenden Bedarf an Erdöl entgegenwirken. Kunststoffe - folglich eine zukunftsträchtige Lösung? Da Kunststoffe sehr flexibel einsetzbar sind, werden unzählige Güter daraus hergestellt; so auch eine große Anzahl an Einwegartikeln und Verpackungen. Viele dieser Produkte werden gerade einmal für wenige Minuten genutzt und enden kurz darauf als Abfall. Im Rahmen des Vortrages soll die umstrittene Materialklasse der Kunststoffe genauer beleuchtet und Probleme und Lösungen zum Umgang mit Kunststoffen diskutiert werden. Der Referent ist Forschungsprofessor für „Makromolekulare Chemie und Polymerwerkstoffe“ an der Technischen Hochschule Aschaffenburg. Der Vortrag findet im Rahmen der Aktionswoche "Plastikfrei - sei dabei" statt. Die Veranstaltung wird gefördert durch das Staatsministerium für Unterricht und Kultus.
Wir stellen aus Bio-Baumwolle oder aus selbst mitgebrachten recycelten Baumwolltüchern (z.B. gewaschene fest gewebte Bettwäsche, Küchentücher oder Stoffreste) Wachstücher her. Die Tücher können vegan oder regulär mit Bienenwachs hergestellt werden. Diese könne wir dann zu Verpackungen für Brote und Sandwiches, zu Snackbeuteln verarbeiten oder sie bleiben wie sie sind zum Abdecken von Speisen und Schüsseln (wie Frischhaltefolie) aber ohne Plastik! Sollten vegane Wachstücher bevorzugen werden, bitte eine E-Mail an engel-l@gmx.de. Die anfallenden Materialkosten in Höhe von ... zahlen Sie bitte vor Ort bei der Kursleitung. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Aktionswoche "Plastikfrei - sei dabei" statt.
Spiel, Spaß, Technik und Recycling! Durch das Weiterverwenden von gebrauchten Verpackungen und anderen Materialien sollen neue Spielzeuge entstehen. Kinder können mit ihrer erwachsenen Begleitperson individuelle Fahrzeuge mit gummi- oder luftbetriebenem Antrieb bauen, die wir dann natürlich auch gemeinsam ausprobieren. Eigenes "Sammelmaterial" kann gerne mitgebracht werden. Die Veranstaltung findet in der KiTa St. Matthäus, Glaserstraße 5, 63743 Aschaffenburg statt. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Aktionswoche "Plastikfrei - sei dabei" statt.
Wir stellen aus Bio-Baumwolle oder aus selbst mitgebrachten recycelten Baumwolltüchern (z.B. gewaschene fest gewebte Bettwäsche, Küchentücher oder Stoffreste) Wachstücher her. Die Tücher können vegan oder regulär mit Bienenwachs hergestellt werden. Diese könne wir dann zu Verpackungen für Brote und Sandwiches, zu Snackbeuteln verarbeiten oder sie bleiben wie sie sind zum Abdecken von Speisen und Schüsseln (wie Frischhaltefolie) aber ohne Plastik! Sollten vegane Wachstücher bevorzugen werden, bitte eine E-Mail an engel-l@gmx.de. Die anfallenden Materialkosten in Höhe von ... zahlen Sie bitte vor Ort bei der Kursleitung. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Aktionswoche "Plastikfrei - sei dabei" statt.
Im Rahmen der Aktionswoche "Plastikfrei - sei dabei" bietet foodsharing Aschaffenburg einen öffentlichen „Fairteiler“ an. Hier werden noch verwertbare Lebensmittel, die bei Kooperationsbetrieben gerettet wurden, kostenfrei angeboten und der bei der Rettungsaktion angefallene Plastikmüll dargestellt. Es handelt sich um Backwaren, Obst, Gemüse, Trockenwaren, die im Handel nach der Abholung durch die Tafeln und des Sozialkaufhauses übrig sind. Die foodsharing-Initiative möchte dazu beitragen, dass weniger Lebensmittel in der Mülltonne landen.
Jeden zweiten Montag im Monat zeigt die vhs in Zusammenarbeit mit dem Landesmediendienst Bayern einen "Seniorenfilm". Jede Generation hat ihre Themen, ihre Filme, ihre Vorlieben - und so hat der Landesmediendienst viele Filme aus den Bereichen Unterhaltung, Bildung, Erinnerung und Filmkunst zusammengestellt. Zu jedem Film gibt es eine kurze Einführung. Neugierig geworden? Kommen Sie einfach vorbei! Mo 14.02.22, Mo 14.03.221, Mo 9.05.22, Mo 13.06.22, Mo 11.07.22. jeweils 15:00 - 17:00 Uhr Der heutige Film läuft außerdem innerhalb unserer Aktionswoche "Plastikfrei". Nur mit Anmeldung!
Ein Nachmittag an einem Strand an der französischen Atlantikküste. Dunkle aufgeschichtete Steinbrocken als Wellenbrecher im Sand vor der Strandpromenade. Erschreckend die Menge und Vielfalt des Plastikabfalls zwischen den dunklen Steinen auf nur 50 Metern dieses Strandabschnitts: Plastikteile aus der Austernzucht, dem Fischfang, dem Bootsverkehr und dem Wassersport. Die Ausstellung im Rahmen der Unterfränkischen und Aschaffenburger Kulturtage "Kunst.Kultur.Klima" lädt ein, genauer hinzuschauen, scheinbar heile touristische Urlaubskulissen und Anziehungspunkte, wie die Austernzucht, zu hinterfragen. Und sie veranschaulicht an der Grenze zwischen Land und Meer deutlich die Grenzenlosigkeit von Plastikmüll. Von den Motiven geht allerdings auch ein ästhetischer Reiz aus. Aus diesen an-organischen Verbindungen von Natur und Plastik erwachsen neue interessante Gebilde zwischen Schönheit und Hässlichkeit. Cross-medial hat der Musiker Samuel Heinrich eigens zu dieser Ausstellung eine Komposition aus natürlichen Handpan-Klängen und artifiziellen Synthesizer-Klängen geschaffen. Diese können die Besucher*innen während des Ausstellungsbesuchs über einen QR-Code abrufen und beim Betrachten der Bilder zeitgleich anhören. Fotos: Claudia Schoeppl Bildbearbeitung: Matthias Müller