Kultur macht stark
Lernen Sie Ihre kreative Ader kennen und entwickeln Sie Kreativität, Flexibilität, Improvisationsbereitschaft und Teamfähigkeit spielerisch und mit Mitteln der Kunst! Nutzen Sie die Kunst- und Kreativkurse der vhs, um Ihre Lern- und Erfahrungsräume zu erweitern - egal, ob aus persönlichen oder beruflichen Interessen.
Kurse nach Themen
Das No-Theater hat eine Geschichte von ca. 600 Jahren. Minimalisierung, Zurückhaltung, Stille prägen den Ausdruck der Tänze. Der Tänzer versucht nicht, in der Bewegung nach oben die Schwerkraft zu überwinden, sondern sucht die Verwurzelung, die Verhaftung am Boden. Wir üben den spezifischen Gleitschritt des No-Tanzes und die Handhabung des Fächers, bevor wir einen einfachen Tanz einstudieren.
Jeden zweiten Montag im Monat zeigt die vhs in Zusammenarbeit mit dem Landesmediendienst Bayern einen "Seniorenfilm". Jede Generation hat ihre Themen, ihre Filme - und so hat der Landesmediendienst viele Schätze aus den Bereichen Unterhaltung, Bildung, Erinnerung und Filmkunst zusammengestellt. In diesem Semester zeigen wir Filme zu unserem Semesterschwerpunkt "Demokratie in Gefahr?". Zu jedem Film gibt es eine kurze Einführung. Neugierig geworden? Kommen Sie einfach vorbei! Mo 13.02.23, Mo 13.03.23, Mo 08.05.23, Mo 12.06.23, Mo 10.07.23 jeweils 15:00 - 17:00 Uhr Neu: In diesem Semester zeigen wir die Filme zusätzlich auch im englischen Original: jeweils 15:00 - 17:00 Uhr am Di, 14.02.23, Di, 14.03.23, Di 09.05.23, Di 11.07.23
Der Künstler Christian Schad experimentierte mit fotografischen Techniken und entwickelte in den 1920er Jahren die nach ihm benannte Schadografie. Dabei handelt es sich um Fotogramme, direkt belichtetes Spezialpapier ohne Verwendung einer Kamera. Bei einer Themenführung im Christian Schad Museum betrachten wir diese Werke genauer und erfahren Wissenswertes über deren Entstehung und (Vor-)Geschichte. Im anschließenden Workshop erschaffen wir selbst Fotogramme in Form von wunderbar blau getönten Cyanotypien.
Was macht man mit kleinen Stoffresten? Nun, für den Anfang werfen Sie sie auf keinen Fall weg. Wir machen daraus im Kurs - Briefmarken aus Stoff. Diese kleben (nähen) wir dann auf ein lustiges Kissen oder Täschchen. Im Kurs können auch eigene Projekte genäht werden.
Das frei erhältliche Bildbearbeitungsprogramm Gimp wird in der Fachwelt mit dem Spitzenprogramm Adobe Photoshop verglichen. In diesem Einstiegskurs lernen Sie dieses mächtige Programm und seine grundlegende Arbeitsweise von Grund auf kennen: Zuschnitt, Histogramm (Gammakorrektur), Farbänderungen, perfekte Rote-Augen-Korrektur und vieles mehr. Gimp läuft auf Windows, Linux und Mac. Voraussetzung für die Kursteilnahme: geübter Umgang mit dem Computer.
Der Impressionismus – entstanden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Frankreich – ist zur populärsten Kunstrichtung aller Zeiten geworden. Die Gemälde von Claude Monet, Auguste Renoir, Berthe Morisot und anderen sind heute in allen großen Museen vertreten und ziehen Hunderttausende von Besucher*innen an. Im 19. Jahrhundert reagierte das Publikum jedoch überwiegend mit Ablehnung und Spott auf diese neue Malerei. Besonders die Art des Farbauftrags, die vermeintliche Unfertigkeit der Bilder und die bisher nicht darstellungswürdigen Themen verletzten die strengen Regeln der Academie des Beaux-Arts, die den damaligen Geschmack wesentlich bestimmte. Die jungen Maler*innen arbeiteten im Freien, unter den Bedingungen des natürlichen Lichtes, das zum zentralen Gestaltungselement ihrer Werke wurde. Sowohl die Wiedergabe atmosphärischer Stimmungen als auch das Einfangen flüchtiger Sinneseindrücke kennzeichnen die Kunst des Impressionismus. Bitte melden Sie sich für den Vortrag an! Eine Anmeldung garantiert die Teilnahme bei hohem Interesse und eine Information über einen möglichen Ausfall oder eine Verschiebung der Veranstaltung.
Mit diesem neuen Lesekreis lädt Irene Frandsen-Roeger Literaturinteressierte dazu ein, Bücher von Schriftsteller*innen mit Klassiker-Status zu lesen und zu diskutieren. Der Austausch eröffnet verschiedene Perspektiven auf ein Werk, das vor dem Hintergrund der jeweiligen Zeit- und Kulturgeschichte entstand.Anlässlich des 90. Jahrestags der verbotenen und 1933 verbrannten Bücher wird die deutsche Exilliteratur ins Leselicht gerückt: die Erzählung „Der Ausflug der toten Mädchen“ von Anna Seghers und die „Schachnovelle“ von Stefan Zweig.
Wir bearbeiten Speck-, Kalk- und Sandsteine. Speckstein ist wegen seiner Weichheit leicht zu bearbeiten. Die Form lässt sich mit Raspel, Feile oder Schnitzmesser aus dem Rohstein hervorholen. Durch Polieren erhält das Werkstück eine glänzende, marmorähnliche Oberfläche. Specksteine bis zu ca. 30 cm Durchmesser und größere Kalksteine können beim Kursleiter erworben werden. Bitte beachten Sie: Die Specksteine sind auf Asbestfreiheit geprüft. Dennoch erfolgt die Bearbeitung der Steine im Rahmen des Kurses auf eigene Gefahr.
Die japanische Kunst des Arrangierens von Zweigen und Blumen in flachen Schalen oder Vasen. Verschiedene Grundformen und Variationen werden vorgeführt und von den Kursteilnehmern nachgestaltet.
"Jeder kann Theater spielen, sogar die Schauspieler", sagt Augusto Boal...und wir können es erst recht. In diesem Kurs schlüpfen wir in die verschiedensten Rollen. Wir überlegen, welche Themen uns interessieren, und erfinden kleine Szenen. Vorerfahrungen sind nicht notwendig. Wir lassen unserer Fantasie und Spielfreude freien Lauf und wecken dabei schlummernde Fähigkeiten. Der letzte Termin wird eine Aufführung im Story Stage Märchentheater sein.
"Jeder kann Theater spielen, sogar die Schauspieler", sagte einmal der brasilianische Theaterregisseur und -pädagoge Augusto Boal... und Menschen mit großer Lebenserfahrung können es erst recht. Im Laufe unseres Lebens finden wir unsere Rollen in Familie und Beruf. Manchmal wünschen wir uns andere Möglichkeiten zu reagieren und möchten diese auch ausprobieren. In diesem Kurs befassen wir uns mit verschiedenen Rollen, die uns schon bekannt sind, und mit anderen, die wir kennenlernen möchten. Übungen aus der Theaterarbeit bereiten uns vor auf Themen und Szenen. Voraussetzung: Bereitschaft zur aktiven Beteiligung und Spielfreude!
Sie beschäftigen sich gerne mit Farben? Dieser Kurs zeigt Ihnen Möglichkeiten, auch wenn Sie glauben, nicht malen zu können. Neben dem herkömmlichen Malen mit Pinseln auf Leinwand, werden Sie mit Spachteln und anderen Werkzeugen arbeiten und dabei drucken (z.B. mit Folie), strukturieren (z.B. mit einem Zahnspachtel), abkleben und viele andere Arten des Umgangs mit unterschiedlichen Materialien ausprobieren. Sie werden von den Ergebnissen überrascht sein.
Inspiriert von den fantasievollen Werken bekannter Land-Art-Künstler*innen wie z. B. Andy Goldsworthy gehen wir ins Aschaffenburger Umland. Schritt für Schritt die Wiese, den Wald und den Bachlauf bewusst wahrzunehmen, ist das erste Ziel. Zu verschiedenen Themen – etwa „Fluss des Lebens“ – gestalten wir dann aus Naturmaterialien künstlerische Arrangements vor Ort. Der Schaffensprozess und die Kunstwerke können fotografisch festgehalten werden. 1. Termin: Einführung mit einem Film über herausragende Land-Art-Projekte (vhs-Haus). Für die Außen-Termine legen wir das Thema und den Treffpunkt abhängig von der Vegetation und Witterung fest.
Fotos sind oft nicht gleichmäßig ausreichend dunkel oder hell. So ist z.B. der Himmel zu blau, die Wiese zu dunkel und die Menschen zu blass. In diesem Kurs lernen Sie, Bilder in Ebenen zu zerlegen, einzeln zu bearbeiten oder Teile völlig zu ersetzen. Sie lernen unter anderem, Gegenstände oder Menschen in andere Umgebungen zu stellen. Voraussetzung für die Kursteilnahme ist die vorherige Teilnahme am Kurs Gimp, Teil 1 bzw. der wirklich geübte Umgang mit den Werkzeugen.
WER WIE WAS ? WIESO WESHALB WARUM ? WER NICHT FRAGT, ist STUMM! Warum jede*r in einer Demokratie seinen Körper und sein Stimme finden muss, um eine Meinung zu haben. Zur Demokratie gehört die Auseinandersetzung und Anerkennung von Individualität, Vielfalt und Meinungsfreiheit, genauso wie Rechte und Pflichten der Gemeinschaft gegenüber. Freiheit kann nur entstehen und bestehen, wenn ALLE in einem Raum sich gegenseitig Freiheit geben und sich einander zur Anerkennung der VIELFALT der EINZELNEN verpflichten. Ein echtes Miteinander entsteht erst, wenn ich mich explizit auf den / die ANDEREN beziehe, ANDERE auf mich und mein Handeln „wirken“ lasse. Der Körper ist das Spielfeld dieses ERLEBENS von DEMOKRATIE, er ist die HEIMAT und die FREMDE der WIRKUNG, die ANDERE auf uns und wir auf ANDERE haben. In der Arbeit mit unserem Erleben und wie es sich im Körper ereignet, finden wir alle Grundlagen zu einem friedvollen, wertschätzenden, anerkennenden und authentischen Zusammenleben. Wir erarbeiten eine großen gemeinsame Choreografie.
An vier Abenden werden die Technik, das Arbeiten und die Bildgestaltung mit einer Spiegelreflex- oder Systemkamera gelernt, um so das Meer an fotografischen Möglichkeiten dieser Kameratypen auszuschöpfen.
In diesem Vortrag soll auf das Leben, das Umfeld und die Geschichte der großen Denker Immanuel Kant (22.04.1724- 12.02. 1804), Friedrich Wilhelm Joseph Schelling (27.01.1775 - 20.08.1854) und Johann Gottlieb Fichte (19.05.1762 - 29.01.1814) eingegangen werden. In welcher Zeit lebten sie? Was prägte Ihr Denken und was zeichnet Ihre Philosophie aus? Es soll gezeigt werden, dass Ihr Denken Themen behandelte, die aktueller nicht sein könnten. Von der Aufklärungsphilosophie Kants über einen der Hauptvertreter des Deutschen Idealismus, nämlich Schelling, bis hin zu dem Denker der Freiheit, also Fichte. Eine Reise in die Welt des Denkens und des Umfeldes dieser Denker, mit spannenden Geschichten, Analysen zu Epoche und Geschichte, aber auch mit amüsanten Anekdoten. Kommen Sie mit, denken Sie sich mit hinein in eine Welt voll Philosophie. Der Vortrag ist Teil unserer Reihe zum 250. Geburtstag von Ludwig Tieck und Heinrich Wackenroder. Anmeldung erforderlich!
Hier können nach Belieben UnFertige Objekte in geselliger Runde vollendet werden. Bringen Sie Ihre Projekte, die schon länger auf Fertigstellung warten, mit. Wer keine UFOs hat, aber trotzdem kommen möchte, für den gibt es Kleinigkeiten nach Absprache im Angebot, in diesem Falle benachrichtigen Sie bitte die Kursleitung,
Fotokurs für alle Kompakt-, Digital- und Systemkameras Dieser Kurs ist für alle, die sich für Fotografie interessieren und keine Lust haben, ein Handbuch zu lesen, - und für alle, die beim Fotografieren Spaß haben wollen. Es werden neue Perspektiven eröffnet, selbst wenn damit vermeintliche Grundregeln durchbrochen werden. Wir experimentieren mit ISO, Blende, Zeit, Bewegungsschärfe, Makro, Porträt, Architektur, Landschaft, sowie Vorder- und Hintergrund. Zur Orientierung werden Bildbeispiele gezeigt und besprochen. Nach den praktischen Übungen erfolgt eine gemeinsame ausführliche Bildbesprechung mit vielen wertvollen fotografischen Tipps.
Beim 1. Termin werden vor oder in der Schule die theoretischen Grundlagen dieser Methode vermittelt, die dazu führen sollen mit einem bzw. mehreren Fotos einer Pflanze eine exakte Bestimmung durchführen zu können (fotografisches Beleg-Exemplar!). Nach einer entsprechenden Präparation der Pflanze wird das Material auf einem bespannten Bilderrahmen fotografiert und mit spezifischen Hinweisen versehen. Die folgenden 2 Termine dienen dem Training dieser Methode an bereitgestellten Material bzw. Pflanzen, die direkt im Gelände auf einer kleiner Exkursion gewonnen werden, und der Dokumentation. Dabei werden auch spezifische Hinweise zu bestimmten Pflanzen-Familien vermittelt.