Netzwerk-1-2022
Die Pandemie hat es gezeigt: unsere Wirtschaft und Gesellschaft ist anfällig, wenn Lieferketten nicht mehr so funktionieren wie gewohnt und dass es ein Fehler ist wenn alles, auch Elemente der Daseinsvor sorge, ausschließlich und nur dem freien globalen Wettbewerb ausgesetzt werden. Der Krieg in der Ukraine macht uns noch einmal über deutlich klar, wie abhängig wir von Dritten geworden sind und was dies relativ schnell für Wirtschaft und Gesellschaft bedeuten kann. Nun muss jedem klar sein wir müssen das Ruder herumreißen: anstelle zaudern, zögern, politischem Taktieren und dagegen sein ist nun gefragt: wie können wir kurz- und mittelfristig unsere Wirtschaft und Energieversorgung so um gestalten, dass die extreme Abhängigkeit von Dritt staaten zumindest reduziert wird. Dazu darf nicht gezögert, gezaudert und taktiert werden, es muss vielmehr gemacht, umgesetzt und durchgesetzt wer den. Es braucht mutige und schnelle Entscheidungen für Investitionen in erneuerbare Energien in Deutsch land aber auch in Bayern und auch vor unserer eigenen Haustür. Anstatt gegen alles zu sein müssen die Be denken der Vergangenheit zurückgestellt werden. Auch Projekten, die bisher nur auf irrationalen und unverständlichen Widerstand gestoßen sind, wie beim Bau von Windrädern im Spessart, muss zum Durch bruch verholfen werden. Nur so können wir Wohlstand und Sicherheit für die Zukunft sichern. Teuer wird es so oder so. Tun wir aber nichts, dann werden wir viel verlieren: Wohlstand und sozialen Frieden. Wir als Unternehmensverbund Stadtwerke Aschaffen burg haben in der Vergangenheit nicht gezögert oder gezaudert wir haben vielmehr konsequent in vestiert in den Kauf von Windparks, die Errichtung von PV-Anlagen, die Errichtung von Biomassekraft werken, Fernwärmenetze, die Errichtung von Bio methan Gaserzeugungsanlagen und den Bau einer Wasserstofftankstelle und E-Mobilität. Und so machen wir weiter: für den Wohlstand und die Zukunft unserer Region! Dieter Gerlach, Werkleiter der Stadtwerke Aschaffenburg Zögern, zaudern, dagegen sein? Dieter Gerlach, Werkleiter der Stadtwerke Aschaffenburg 3 Editorial
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