Der Künstler Christian Schad experimentierte mit fotografischen Techniken und entwickelte in den 1920er Jahren die nach ihm benannte Schadografie. Dabei handelt es sich um Fotogramme, direkt belichtetes Spezialpapier ohne Verwendung einer Kamera. Bei einer Themenführung im Christian Schad Museum betrachten wir diese Werke genauer und erfahren Wissenswertes über deren Entstehung und (Vor-)Geschichte. Im anschließenden Workshop erschaffen wir selbst Fotogramme in Form von wunderbar blau getönten Cyanotypien.
Beim 1. Termin werden vor oder in der Schule die theoretischen Grundlagen dieser Methode vermittelt, die dazu führen sollen mit einem bzw. mehreren Fotos einer Pflanze eine exakte Bestimmung durchführen zu können (fotografisches Beleg-Exemplar!). Nach einer entsprechenden Präparation der Pflanze wird das Material auf einem bespannten Bilderrahmen fotografiert und mit spezifischen Hinweisen versehen. Die folgenden 2 Termine dienen dem Training dieser Methode an bereitgestellten Material bzw. Pflanzen, die direkt im Gelände auf einer kleiner Exkursion gewonnen werden, und der Dokumentation. Dabei werden auch spezifische Hinweise zu bestimmten Pflanzen-Familien vermittelt.