Handyticket im VAB Gebiet

(vom 17.01.2022)

Bequemer Bus- und Bahnfahren im VAB Gebiet! Ein Wisch und los gehts!

Busfahren ohne Barzahlung und das stets zum Bestpreis: Ab 17. Januar 2022 ist das in allen Bussen und Bahnen der VAB (Verkehrsgemeinschaft Bayerischer Untermain GmbH) möglich. Einfach einsteigen und statt Kleingeld suchen das Ticket per App und Wisch automatisch lösen und bezahlen. Und auch kein Grübeln mehr, welche Fahrkarte man am besten kauft. Hier gilt der neue vereinfachte VAB-eTarif, der auf Luftlinien-Entfernungen basiert: Der Fahrpreis wird anhand der kürzesten Strecke zwischen Einstiegs- und Umstiegshaltestelle sowie zwischen Umstiegs- und Zielhaltestelle ermittelt.

Alle Infos und Links zur App unter www.stwab.de/fairtiq

Ab 17. Januar 2022 starten die FAIRTIQ-App und der eTarif offiziell im VAB-Gebiet. Innerhalb Aschaffenburgs kommt weiter der bisherige Tarif zur Anwendung, wobei für Entfernungen bis zwei Kilometer der neue Luftlinientarif gilt. „Es ist toll, dass die Bürgerinnen und Bürger dieses innovative Angebot nun auch über die Stadtgrenzen hinaus nutzen können“, betont Aschaffenburgs Oberbürgermeister Jürgen Herzing. Auch Stephan Noll, Bürgermeister der Stadt Alzenau, begrüßt die Entwicklung: „Ich bin überzeugt, dass der VAB-eTarif und die FAIRTIQ-App zu unserem Ziel beitragen werden, noch mehr Menschen für den ÖPNV zu begeistern.“

„Wir freuen uns sehr, dass wir dieses App basierte Ticket-Modell nun auch im gesamten VAB-Gebiet anbieten können“, sagt der Aschaffenburger Landrat Dr. Alexander Legler, und sein Miltenberger Amtskollege Jens Marco Scherf ergänzt: „Das neue, innovative Angebot wird die die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs in der Region steigern und damit letztlich unseren Landkreis stärken.“ Tatsächlich holt die Partnerschaft mit FAIRTIQ nicht nur die Fahrkarte aufs Smartphone, sondern etabliert auch ein ganz neues Tarifsystem. „Wir müssen flexibel und kreativ sein, um künftige Tarifangebote in der digitalen Welt abbilden zu können“, erklärt dazu Ioan Logigan, Geschäftsführer der VAB.

Die Preise

Die App ist für iPhones und Android-Geräte kostenfrei in den App Stores verfügbar und macht die Fahrt in bestimmten Fällen günstiger als mit herkömmlichen Fahrkarten: Die Fahrgäste zahlen für Einzelfahrscheine und Tageskarten zu Beispiel im Stadtgebiet Aschaffenburg bis 20 Cent weniger als bei einem regulären Papierticket.

Der Verkehrsverbund VAB hat sich für ein stark vereinfachtes Modell entschieden. Der neue VAB-eTarif, der mit Unterstützung eines externen Gutachters entwickelt wurde, basiert auf Luftlinien-Entfernungen: Der Fahrpreis wird anhand der kürzesten Strecke zwischen Einstiegs- und Umstiegshaltestelle sowie zwischen Umstiegs- und Zielhaltestelle ermittelt. Konkret fällt neben einem Grundpreis von 1,20 Euro pro Fahrt ein Kilometerpreis von 27 Cent an. Am Wochenende und in den Ferien zahlen Fahrgäste dank des integrierten AufAchse-Tickets nie mehr als fünf Euro am Tag (Kinder: 3,50 Euro) an. Ansonsten ist jede Fahrt auf 7,40 Euro (Kinder: 4,90 Euro) gedeckelt, und innerhalb eines Tages fallen für beliebig viele Fahrten und Entfernungen maximal 13,90 Euro an (Kind: 9,10 Euro). „Der VAB-eTarif ist transparent und einfach sowie in vielen Fällen – wenn auch nicht immer – günstiger als der Zonentarif“, sagt VAB-Geschäftsführer Wolfgang Kuhn.

Für den Kauf von subventionierten Gemeinde-Tickets stehen den Fahrgästen in der Region weiterhin die bisherigen Vertriebskanäle (z. B. DB Navigator-App) zur Verfügung.

Neben der Ersparnis bedeutet – gerade jetzt zu Corona-Zeiten wichtiger denn je – die kontaktlose Onlinebezahlung ein zusätzliches Plus an Sicherheit. Das Handy-Ticket ist jedoch keine Pflicht. Wer will, kann natürlich nach wie vor seine Fahrkarte auch bar bezahlen.

So funktioniert das Online-Handyticket

Vor dem Einsteigen in den Bus checkt sich der Fahrgast in der App mit einer Wischbewegung ein. Damit hat er eine gültige Fahrkarte für das VAB Gebiet. An der Zielhaltestelle beendet ein weiterer “Wisch” die Kostenerfassung. Die App erkennt die gefahrene Strecke anhand der Standortermittlung und verrechnet das preisoptimale Ticket. Falls der Wert einer Einzelfahrt den Preis für eine Tageskarte übersteigt, zahlt der Kunde nachträglich nur den günstigeren Tarif. Damit der Fahrgast nicht vergisst, auszuchecken, erinnert ihn die App am Ende der Fahrt mittels Smartphone-Sensoren automatisch daran, sich auszuchecken.

Wo gilt das Handyticket?

In allen Bussen und Bahnen der VAB für Einzelfahrscheine und Tageskarten. 

Appanbieter und Datensicherheit

Genutzt wird die App der Schweizer Firma FAIRTIQ, die mit 400.000 registrierten Usern in der Schweiz, Liechtenstein, Teilen Österreichs und etlichen Regionen Deutschlands der Marktführer im Bereich der mobilen Check-in/Check-out-Lösungen ist.

Und was die Datensicherheit betrifft: Der Server mit den gespeicherten Daten steht zwar in der Schweiz. Die VAB habt für die Datensicherheit jedoch eigens einen eigenen Vertrag mit FAIRTIQ abgeschlossen.

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