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SUMMARY:Collegium Musicum Aschaffenburg
DESCRIPTION:Thomas Jung\, Dirigent\nAndreas Bach\, Cembalo\nJudith Stapf\, Violine \n\nJohann Sebastian Bach (1685-1750)\nCembalokonzert Nr. 1 in d-Moll BWV 1052 \nGustav Mahler (1860-1911)\n5. Sinfonie\, Adagietto \nMax Richter (*1966)\nRecomposed by Max Richter: Vivaldi – The Four Seasons \nWas macht man\, wenn man ein Musikstück liebt\, es aber nicht mehr hören mag\, weil es zu oft gespielt wurde? Max Richter komponierte Antonio Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ einfach neu. Teils hangelte er sich dicht am Original entlang\, stellenweise blieb auch kein Ton auf dem anderen. Aber wie schrieb der Kritiker der „Zeit“: „Vivaldis Vögel zwitschern noch\, die Hitze flirrt\, der Donner grollt.“ \nAuch Johann Sebastian Bach hat sich im „Recomposing“ geübt – und zwar im Fall seiner eigenen Violinkonzerte\, die er zu Cembalokonzerten umfunktionierte. Dabei flocht er in typische Geigenfiguren schnellere Läufe ein\, setzte Akkordschläge und erfand selbständige Basslinien für die linke Hand hinzu. So wurde er zum Stammvater der Gattung Klavierkonzert. \nEs ist kaum weniger bekannt als Vivaldis „Jahreszeiten“-Konzerte: das „Adagietto“ aus Gustav Mahlers fünfter Sinfonie. Berühmt wurde es nicht zuletzt durch Luchino Viscontis morbide Thomas-Mann-Verfilmung „Tod in Venedig“\, doch sein ursprünglicher Hintergrund war ein anderer: Mahler schrieb das innig-beseelte Stück als Liebeserklärung an seine spätere Ehefrau Alma.
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