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SUMMARY:Frankfurter Opern- und Museumsorchester
DESCRIPTION:Kristiina Poska\, Leitung\nSimon Trpčeski\, Klavier \n\nErkki-Sven Tüür\n„Phantasma“ für Orchester \nSergei Rachmaninoff (1873-1943)\nKlavierkonzert Nr. 1 in fis-Moll op. 1  \nPjotr Iljitsch Tschaikowski (1840-1893):\nSinfonie Nr. 4 in f-Moll op. 36 \nAn der „Coriolan“-Ouvertüre entschied sich Erkki-Sven Tüürs Schicksal: Der Este hörte Beethovens Stück in jungen Jahren und war so ergriffen\, dass er beschloss\, sich vollkommen der Musik zu verschreiben. Motive aus „Coriolan“ geistern wie das titelgebende „Phantasma“ durch sein Orchesterwerk aus dem Jahr 2018. \nDer junge Sergei Rachmaninoff hatte ein zartes Ego: Der mäßige Erfolg seines ersten Klavierkonzerts und seiner ersten Sinfonie stürzte ihn in tiefe Selbstzweifel\, aus denen ihn erst Jahre später eine Hypnosebehandlung erlöste. Das Konzert arbeitete er 1917 um. \nMit Depressionen hatte auch Peter Tschaikowski zeitlebens zu kämpfen. Seinem tragischen Lebensgefühl gab er unter anderem in Programmnotizen zur vierten Sinfonie Ausdruck. Darin heißt es zum düster-großartigen Eröffnungsthema des ersten Satzes: „Das ist das Fatum\, jene verhängnisvolle Macht\, die unser Streben nach Glück verhindert\, die eifersüchtig darauf bedacht ist\, dass das Wohlergehen und die Ruhe nicht vollkommen und wolkenlos werden\, die wie ein Damoklesschwert über unserem Haupt schwebt und unsere Seele unentwegt vergiftet.“
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