Netzwerk 01 |24 Kundenzeitschrift der Stadtwerke Aschaffenburg MOBILITÄT Klimafreundlich durch die Stadt: Neubau Wasserstofftankstelle für 12 neue Wasserstoffbusse LEBENSQUALITÄT Tag der offenen Türe bei den Stadtwerken: Tag für Tag. Voller Energie. Stadtwerke eröffnen „Solar-Parkhaus“ am Südbahnhof Nachhaltig parken und laden
MOBILITÄT Nachhaltig sparen mit FAIRTIQ Seite 4 ENERGIE Von Netzentgelten zu Strompreisen Seite 5 LEBENSQUALITÄT Neu: Badewannen- rennen! Seite 9 LEBENSQUALITÄT Tag der offenen Türe bei den Stadtwerken Seite 7 WASSER Trinkwasser sparen Seite 9 CHANCE Auslandspraktikum auf Malta Seite 10 AUSBILDUNG #azubi_stwaburg – Die Stadtwerke- Azubi-Accounts Seite 11 ENGAGEMENT Ein Jahr soziale Energieberatung Seite 11 ENERGIE Mobile Trafostation Seite 11 MOBILITÄT H2-Tankstelle und -Busse: Klimafreundlich durch die Stadt Seite 4 Neu: „Solar-Parkhaus“ am Südbahnhof Nachhaltig parken und laden Seite 8 2 Inhalt
In diesen Tagen schließen die Stadtwerke Aschaffenburg zwei Großprojekte ab, die einen wichtigen Beitrag zur Energiewende der Stadt und der Region leisten: Die öffentliche Wasserstoff-Tankstelle auf dem Gelände des Verkehrsbetriebs im Gewerbegebiet Schweinheimer Straße sowie das Solar-Parkhaus in der Südbahnhofstraße gegenüber der Stadtwerke-Zentrale. Rund zehn Millionen Euro investieren die Stadtwerke Aschaffenburg in die beiden Projekte, davon sechs Millionen Euro in das Parkhaus am Südbahnhof. Nach einer Bauzeit von nur 16 Monaten hat das gleichermaßen innovative wie nachhaltige Parkhaus im März seinen Betrieb aufgenommen. Es bietet unseren Mitarbeitern wie Anwohnern, aber auch Besuchern der Stadt Parkraum zu sehr günstigen Preisen. Mit seinen 78 Ladepunkten ist das „Solar-Parkhaus“ ein Quantensprung für die Ladeinfrastruktur der Stadt, ein weiterer Ausbau ist möglich. Dabei wird der Solarstrom nicht nur auf dem Dach, sondern auch an den Fassaden erzeugt, für das Laden von E-Fahrzeugen, den Betrieb des Parkhauses und nicht zuletzt auch zur Einspeisung ins Netz. Lesen Sie mehr zu unserem neuen, besonderen Parkhaus in dieser Netzwerk-Ausgabe. Mit der Fertigstellung der Wasserstofftankstelle wird Mitte Mai ein wichtiger Schritt in Richtung alternative Antriebe Wirklichkeit. Hier können wir jetzt unsere Wasserstofffahrzeuge des Verkehrsbetriebs sowie der Entsorgung vor Ort mit 350 oder 700 bar „betanken“. Auch kann die am Untermain so bedeutende Logistikbranche zukünftig wasserstoffbetriebene LKWs betanken und so erste Erfahrungen mit der innovativen Technik sammeln. Weiteres Ziel im Rahmen unserer Wasserstoff-Strategie ist es, bis 2030 den Bayerischen Untermain bei Alzenau an die im Bau befindliche überregionale Wasserstoffleitung Midal Süd anzudocken. Dann könnte ohne Transportwege der Wasserstoff direkt nach Aschaffenburg geliefert werden. Das sind nur zwei Beispiele, was die Stadtwerke Aschaffenburg an sinnvollen Projekten realisieren, um die Zukunft nachhaltig zu gestalten. Wir arbeiten kontinuierlich und mit Hochdruck an vielen weiteren Projekten, um unseren Standort attraktiv und zukunftssicher zu gestalten. (Ihr) Stefan Maunz Werkleiter der Stadtwerke Aschaffenburg Wichtige Meilensteine für eine klimaneutrale Zukunft Stefan Maunz, Werkleiter der Stadtwerke Aschaffenburg 3 Editorial
Neubau Wasserstofftankstelle für 12 neue Wasserstoffbusse Klimafreundlich durch die Stadt MOBILITÄT Energie ohne klimaschädliche Treibhausgase: Wasserstoff (chemisch H2) nimmt in der Energieversorgung eine immer wichtigere Rolle ein. Er gilt als das Erdöl von morgen und ist als flexibler, speicherbarer Energieträger, insbesondere auch im Verkehrssektor, unverzichtbar für die Energiewende. Die Stadtwerke Aschaffenburg setzen sich bereits seit Jahren für die Nutzung von H2 am Bayerischen Untermain ein und arbeiten kontinuierlich an der Umsetzung ihrer H2Strategie Im November ging das erste wasserstoffbetriebene Abfallsammelfahrzeug der Stadtwerke im Entsorgungsbetrieb als Pilotprojekt an den Start. Es kann sowohl Rest- oder Biomüll als auch Papier sammeln. Es legt beim einwöchigen Umlauf in Aschaffenburg rund 360 Kilometer zurück. Mit einem Verbrennungsmotor benötigt es dafür rund 300 Liter Diesel und stößt 800 Kilogramm CO2 aus. Mit der neuen Antriebstechnik sind das 30 Kilogramm Wasserstoff ganz ohne CO2-Emissionen. Drei Speicher fassen je vier Kilogramm Wasserstoff. Pro Tagestour werden rund acht Kilogramm benötigt, sodass immer ein Puffer im Speicher ist. Getankt wird mit einem Druck von 700 bar, ein Tankvorgang dauert nur rund 10 bis 12 Minuten. Zwei 30-Kilowatt-Brennstoffzellen wandeln den Wasserstoff in elektrische Energie um und speisen damit das Batterie-Paket von 85 Kilowattstunden Energie-Volumen. Damit fährt das Fahrzeug an sich elektrisch, nur der Strom kommt aus der Brennstoffzelle. Bei Bedarf kann das neue Müllfahrzeug alternativ auch an einer E-Ladestation (=Brennstoffzellen-Range-Extender) geladen werden. Eigene Wasserstofftankstelle Damit die Wasserstofffahrzeuge auch betankt werden können, geht im Mai eine öffentliche Wasserstofftankstelle auf dem Gelände der städtischen Verkehrsbetriebe in Betrieb. Fahrzeuge sollen hier mit 350 oder 700 bar betankt werden. Für die Errichtung der Tankstelle erhalten die Stadtwerke insgesamt 1,9 Mio. Euro an Fördermitteln. Geplant: Anschluss an Wasserstoff-Pipeline Zunächst wird der Wasserstoff für die Wasserstofftankstelle per Lkw in großen Druckbehältern geliefert. Doch die Pläne gehen schon weiter. Ziel ist es, bis 2030 den Bayerischen Untermain bei Alzenau an die vom Gas umgewidmete Wasserstoffleitung Midal Süd anzudocken. Die sogenannte Spessart-Odenwald-Neubau-Leitung stellt weiterhin die sichere Versorgung mit Erdgas dar. Über sie soll reiner Wasserstoff von der Ostseeküste bei Lubmin bis nach Süddeutschland transportiert werden. Vom möglichen Ausspeisepunkt in Somborn bei Alzenau und die noch zu bauende „Wasserstoffleitung Bayerischer Untermain“ könnte dann der Wasserstoff direkt nach Aschaffenburg und zu der Wasserstofftankstelle geliefert werden. Weitere H2-Tankstellen sind in Alzenau und Obernburg geplant. Nachhaltig sparen mit FAIRTIQ MOBILITÄT Busfahren stets zum Bestpreis: Seit über zwei Jahren geht das mit dem Handyticket FAIRTIQ. Einfach einsteigen, ohne Grübeln, welcher Tarif der günstigste ist, und statt Kleingeld suchen das Ticket per FAIRTIQ-App und Wisch automatisch lösen. Und FAIRTIQ rechnet sich jetzt noch mehr. Denn die Verkehrsgemeinschaft am Bayerischen Untermain (VAB) hat zum 1. April 2024 einen neuen Tarif eingeführt und das FAIRTIQ-Handyticketing noch attraktiver und günstiger im Vergleich zum Papierticket gemacht. Neben dem regulären Wabentarif gibt es einen sogenannten Luftlinientarif, der mit FAIRTIQ zur Anwendung kommt und vorgeschaltet wird. Grundsätzlich gilt: Ob Kurzstreckenfahrschein, Einzelfahrschein, Tagesticket, oder Luftlinientarif, mit FAIRTIQ wird nach dem Bestpreisprinzip immer das günstigste Ticket abgerechnet, ohne dass Sie etwas dafür tun müssen – außer FAIRTIQ nutzen. Eine weitere Änderung: Das Kurzstreckenticket gibt es seit 1. April 2024 ausschließlich digital über die FAIRTIQApp. Mehr Informationen zu FAIRTIQ und zu den Preisen finden Sie unter www.stwab.de/fairtiq und in unserem Blogbeitrag. Montage des Wasserstofftanks auf dem Gelände der städtischen Verkehrsbetriebe 4
Von Netzentgelten zu Strompreisen ENERGIE Mit dem Haushaltskompromiss der Bundesregierung und der unerwarteten Streichung des zugesagten Bundeszuschusses von 5,5 Mrd. Euro für die Stromnetze haben die Übertragungsnetzbetreiber zum Jahreswechsel die Netzentgelte mehr als verdoppelt. Die Folge: Die AVG erhöhte die Strompreise zum 1. März. Doch was hat der Strompreis mit den Netzentgelten zu tun? In Deutschland errechnet sich der Strompreis insbesondere aus den Kosten für die Energiebeschaffung und die Netzentgelte. Das sind Gebühren für die Nutzung der Stromnetze, ob für den Betrieb, die Instandhaltung oder den Ausbau. Sie werden von den Netzbetreibern festgelegt. Neben Kosten für Serviceleistungen enthalten die Strompreise noch Steuern, Abgaben und Umlagen, die einen signifikanten Anteil des Strompreises ausmachen. Aufgaben der Netzbetreiber In Deutschland gibt es vier große Übertragungsnetzbetreiber: TenneT, 50Hertz, Amprion und TransnetBW. Sie sorgen für den Transport des Stroms über weite Strecken und die Koordination des Stromflusses im gesamten Netz. Und nicht nur das: Sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Gewährleistung der Stabilität und Zuverlässigkeit des Stromnetzes. Die Übertragungsnetzbetreiber sind dafür verantwortlich, das Gleichgewicht zwischen Stromerzeugung und -verbrauch aufrechtzuerhalten und Netzengpässe zu verhindern. Sie überwachen das Netz, prognostizieren den Stromfluss und führen bei Bedarf sogenannte RedispatchMaßnahmen durch. Dazu gehören das Hoch- oder Herunterfahren von Kraftwerken, um Überlastungen oder Unterauslastungen im Netz auszugleichen. Das gesamte System wird durch die Bundesnetzagentur (BNetzA) reguliert und überwacht. Sie legt auch die Rahmenbedingungen für das Redispatch fest und achtet darauf, dass die Netzbetreiber ihre Aufgaben im Sinne der Netzstabilität und Wirtschaftlichkeit erfüllen. Die Netzentgelte der Übertragungsnetzbetreiber werden an die nachgelagerten Netzbetreiber weitergegeben und kommen so auch in den Netzentgelten der AVG an. Durch den Wegfall des Bundeszuschusses kam es zu ungeplanten Mehrkosten bei AVG von rd. 4 Mio. Euro in 2024. Die dadurch ausgelöste Preiserhöhung führt bei einem Durchschnittshaushalt mit 3500 kWh zu Mehrkosten von rund 100 Euro pro Jahr. Netzausbau für die Energiewende Um die Redispatch-Kosten zu reduzieren, die Effizienz des Stromnetzes zu erhöhen und vor allem die Energiewende voranzutreiben, investieren die Übertragungsnetzbetreiber massiv in Ausbau und Modernisierung. Dazu gehören: Bau neuer Höchstspannungsleitungen, die größere Mengen Strom über längere Distanzen transportieren können und so Engpässe vermeiden. Netzverstärkung und -modernisierung bestehender Leitungen und die Implementierung moderner Technologien zur besseren Steuerung des Stromflusses. Durch Einsatz von Smart Grid Technologien (intelligente Netztechnologien) eine bessere Steuerung der Stromflüsse und frühzeitiges Erkennen von Netzengpässen. Diese Maßnahmen sind auch entscheidend für die Integration erneuerbarer Energien, die oft dezentral und wetterabhängig in anderen Regionen erzeugt werden als verbraucht, und somit eine neue Herausforderungen an die Netzstabilität stellen. Die Investitionen in die Netze sind daher zentrale Bestandteile der Energiewende in Deutschland. Das alles kostet sehr viel Geld. Haben die Übertragungsnetzbetreiber 2023 noch einen Bundeszuschuss von fast 13 Mrd. Euro erhalten, entfällt dieser Zuschuss in 2024 komplett. Die Folge: Gestiegene Übertragungsentgelte, die aufgrund der staatlich vorgegebenen Berechnungslogik in Form von höheren Netzentgelten von allen Verbrauchern zu tragen sind. Sauberer ÖPNV Bereits 2023 haben die Stadtwerke-Verkehrsbetrieb zwölf Wasserstoffbusse bestellt, darunter zwei 18 Meter lange Gelenkbusse. Die ersten H2-Busse wurden im April ausgeliefert und gehen dann sukzessive im weiteren Jahresverlauf 2024 auf Strecke, sodass weitere Dieselbusse ausgemustert werden können. Mit den neuen Wasserstoffbussen und drei batterieelektrischen Bussen, die seit Mai 2023 im Einsatz sind, fährt dann bereits ein Viertel der gesamten Stadtbusflotte emissionsfrei durch Aschaffenburg. € Ab Mai können auf dem Gelände der Verkehrsbetriebe der Stadtwerke Aschaffenburg H2-Fahrzeuge betankt werden 5
Tag der offenen Türe bei den Stadtwerken Tag für Tag. Voller Energie. LEBENSQUALITÄT Meist unbemerkt, doch überall und jederzeit präsent: Das sind die Stadtwerke Aschaffenburg. Viele Bürger*innen nutzten die Gelegenheit, beim Tag der offenen Tür am 21. April 2024 einmal in die spannende Welt der kommunalen Daseinsvorsorge einzutauchen. Sie entdeckten, was hinter den Kulissen von Energie- und Wasserversorgung, Freizeitwelt und Abfallentsorgung, innovative Mobilität und digitalem Gründerzentrum passiert. Geführt von den Mitarbeitenden der Betriebe lernten sie die Vielfalt unserer Arbeit und Aufgaben kennen. Und auch für die kleinen Gäste gab es ein buntes Programm. Eine eigene Ringbuslinie verband die verschiedenen Veranstaltungsorte. Noch beliebter bei unseren kleinen Gästen war allerdings die Mitfahrt auf den Kehrmaschinen. Zusammen legten eine Groß- und Kleinkehrmaschine insgesamt 158 km zurück. 6
Save the date! Weitere spannende Veranstaltungen und Events warten 2024 auf Sie! Am besten gleich vormerken: 14. Juli Traditionelles Dirndlspringen im Freibad Aschaffenburg 23. – 25. August Stadtfest: Programm auf dem AVG-Familienplatz 3. Oktober Sparkassen-Marathon Mit einem bunten Unterhaltungsprogramm faszinierten wir unsere kleinen und großen Gäste. Neben Hüpfburg, Karussell und Theaterstücken, gab es ebenso Führungen in den verschiedenen Unternehmensbereichen. Hier vermittelten wir Fakten sowie spannende Infos über Energie- und Wasserversorgung, die Technik in der FreizeitWelt oder die Abfallentsorgung und was die Müllabfuhr oder der Nahverkehr täglich leisten. Bei den Stadtwerken „spielte die Musik“: die Stadtwerke-Band Unser vielseitigster Stoff: Wasser. Ob als Treibstoff der Zukunft (links), als wertvolles Lebensmittel im Wasserwerk (unten) oder als Grundlage für Spiel und Spass in der Aschaffenburger FreizweitWelt (unten) 7
Eröffnung „Solar-Parkhaus“ am Südbahnhof Nachhaltig parken und laden MOBILITÄT Im März haben die Stadtwerke Aschaffenburg gegenüber der alten Stadtwerke-Zentrale das erste „SolarParkhaus“ in der Region, das Parkhaus am Südbahnhof, eröffnet. Als innovative, zukunftsorientierte Lösung verbindet es städtische Mobilität mit erneuerbarer Energieerzeugung. Das Parkhaus bietet 460 Stellplätze mit 78 Ladepunkten. Sie stehen sowohl für Mitarbeiter- und Dienstfahrzeuge der Stadtwerke zur Verfügung als auch für die Öffentlichkeit. Insbesondere für zwei Gruppen ist das Parkhaus Südbahnhof ein interessantes Angebot: Für Gäste und Einzelhandelskund*innen der Stadt schafft das Parkhaus ein günstiges Park-& Ride-Angebot. Die Buslinie 1 verbindet das Parkhaus direkt mit der Innenstadt. Anwohnende ohne eigene Park- und Lademöglichkeit können einen Dauer- oder einen Nacht-Parkplatz mieten – inklusive Lademöglichkeit für Elektro-Fahrzeuge. Und das zu günstigen Preisen: Eine Stunde Parken kostet 1 Euro, maximal 4 Euro pro Tag, am Samstag sind es maximal 2 Euro und 7 Euro für das gesamte Wochenende. Dauerparker zahlen 49 Euro im Monat. Das Nachtparkabo gibt es für 35 Euro. Es erlaubt Parken von 17 Uhr bis 9 Uhr am Folgetag sowie am Wochenende und an Feiertagen. Perspektivisch geplant sind hier auch schon Parkplätze für die künftige Wohnbebauung am Standort des ehemaligen Pförtnerhauses der Stadtwerke sowie für den geplanten Neubau des Technischen Rathauses vorhanden. Die Photovoltaik-Module auf dem Dach und an der Fassade versorgen das Parkhaus mit Ökostrom. Was nicht für Betrieb des Gebäudes und Laden von E-Mobilen gebraucht wird, wird ins Netz eingespeist. Die Gesamtleistung der PV-Anlage liegt bei 320 Kilowatt in der Spitze (kWp). Die erzeugte Strommenge von rund 300.000 kWh entspricht einer Pkw-Reichweite von etwa 1,7 Mio. Kilometer oder rund 42-mal um die Erde. Bei Bedarf können jederzeit weitere Ladepunkte installiert werden, nicht zuletzt, um der mit der Verkehrs- und Energiewende wachsenden E-Mobilität gerecht zu werden. AVG-Kunden laden ihre Stromer hier zu den günstigen Ladetarifen der AVG. Freischaltung der Ladesäule und Abrechnung erfolgt einfach und bequem über die Stadtwerke-Karte. Innovativ sind die Kennzeichenerfassung, die erstmals in einem Aschaffenburger Parkhaus im Hybridbetrieb, also Kennzeichen und Ticket in Kombination zur Anwendung kommt. Später sollen noch die Bezahlung per App, weitere Nutzungsvorteile durch die Stadtwerke-Karte etc. folgen. Rund 6 Millionen Euro hat der Neubau gekostet. Das neue „Solar-Parkhaus“ ist ein Beispiel dafür, wie Technologie und Design zusammenarbeiten können, um die Herausforderungen der städtischen Umwelt nachhaltig zu gestalten. Lageplan Hier finden Sie das neue Parkhaus am Südbahnhof alle weiteren Parkhäuser der Stadtwerke www.stwab.de/parkhaeuser Oberbürgermeister Jürgen Herzing und Stefan Maunz, Werkleiter der Stadtwerke Aschaffenburg sprachen anlässlich der Eröffnung Jens Metzner, Firma Goldbeck, Oberbürgermeister Jürgen Herzing, Werkleiter Stefan Maunz, Betriebsleiter Parkbetriebe Uwe Stenger und Architekt Frank Welzbacher eröffneten am 20. März 2024 gemeinsam das neue Parkhaus. 8
Duschen statt „baden gehen“ Trinkwasser sparen WASSER Insbesondere Trinkwasser ist ein kostbares Gut. Nicht zuletzt die heißen und trockenen Sommer der letzten Jahre und gesunkenen Grundwasserspiegel machen einen verantwortungsvollen und sparsamen Umgang mit Wasser wichtiger denn je. Jeder kann dazu beitragen! In Aschaffenburg werden rund 145 Liter Trinkwasser pro Einwohner und Tag verbraucht. Im bundesweiten Durchschnitt sind es nur rund 130 Liter. Darin enthalten ist das Trinkwasser für Körperpflege, Kochen, Trinken, Toilette, Wäschewaschen und Putzen, aber auch die Verwendung im Kleingewerbe wie zum Beispiel in Handwerksbetrieben, Metzgereien, Bäckereien und Arztpraxen. Kennen Sie Ihren Wasserverbrauch? Ein Wasserverband in Brandenburg hat damit begonnen, bei Verträgen mit Neukunden eine Deckelung von rund 38 m³ Wasser pro Person und Jahr zu vereinbaren. Das sind etwas mehr als 100 Liter pro Tag. Ab 2025 gilt dort die Rationierung für alle! Diese Regelung gibt es bei uns (noch) nicht. Aber lassen Sie es uns doch sportlich nehmen und versuchen, auch bei uns diesen Wert zu erreichen! Prüfen Sie doch einfach mal regelmäßig Ihren Wasserverbrauch! Wasser stopp! Die Liste, wo man Wasser sparen kann, ist lang. Ob im Garten oder im Haushalt ist das ohne viel Aufwand möglich. Wir haben für diese beiden Bereiche ein paar einfache Tipps zusammengestellt: Im Garten Hohe Wasserverbrauchszahlen im Sommer sind vor allem auf die Gartenbewässerung zurückzuführen. So sparen Sie Wasser bei der Versorgung Ihrer Pflanzen: Regenwasser sammeln und nutzen Neuanpflanzungen brauchen ausreichend Wasser, aber ansonsten gilt: weniger oft, dafür aber durchdringend wässern! Möglichst früh morgens oder abends gießen Regelmäßiges Auflockern der Erde lässt Wasser besser in den Boden dringen und reduziert die Verdunstung Rindenmulch, Stroh und Rasenschnitt schützen den Boden vor dem Austrocknen Mischkulturen gewährleisten eine ständige Bodenbedeckung und helfen, die Verdunstung zu minimieren Beschattung und Windschutz verringern den Wasserverlust Das Aschaffenburger Wasser ist von höchster Qualität. Dafür sorgt das Aschaffenburger Wasserwerk. Mehr Informationen : www.stwab.de/wasser Wassersparende Tröpfchenbewässerung statt Rasensprenganlagen einsetzen Auch ein ausgedorrter Rasen übersteht Trockenheit und Hitze, erholt sich meist schnell und wird wieder grün. Im Haushalt Auch im Haushalt geht vieles sparsamer: Fließendes Wasser in der Küche vermeiden. Obst, Gemüse und Kartoffeln in einer Schüssel waschen und Wasser später zum Blumen gießen nutzen Duschen statt Baden. Duschen verbraucht drei Mal weniger Wasser als Baden Beim Einseifen, Zähneputzen oder Rasieren Wasser abstellen Bei der Toilettenspülung die Stopptaste nutzen Die Geschirrspülmaschine braucht weniger Wasser als Spülen von Hand, doch Maschine immer komplett füllen Waschmaschine nur voll beladen laufen lassen und/oder Spar- und Schnellprogramme nutzen Tropfende Wasserhähne, undichte Leitungen und Toilettenspülungen unbedingt reparieren (lassen). LEBENSQUALITÄT „AB ins spritzige Vergnügen!“ hieß es am 1. und 2. Juni 2024 im Aschaffenburger Freibad beim neuen Event-Highlight in Aschaffenburg: 1. Stadtwerke Cup im Badewannenrennen (für Firmen) Zu zweit in einem Boot oder besser in einer Badewanne, von M.Ehrlich Sport zur Verfügung gestellt: Geschicklichkeit, Teamgeist und eine gute Portion Humor waren gefragt, als es darum ging, Neu: für Firmen Badewannenrennen! die Badewanne auf Kurs zu halten und in kürzester Zeit gelbe Gummienten vom Beckenrand einzusammeln. Gefordert waren natürlich auch Kolleg*innen, die ihr Team vom Beckenrand kräftig anfeuerten. So war das Badewannenrennen der Stadtwerke nicht nur ein unterhaltsamer Tag für die Teilnehmenden, sondern auch eine gute Gelegenheit, die Gemeinschaft mit den Kolleg*innen zu stärken. 9
Auslandspraktikum auf Malta 4 Wochen, die ich nicht missen möchte CHANCE So fasst René Kampfmann seinen vierwöchigen Aufenthalt auf Malta zusammen. Der Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik wechselte vom 29.10.2023 bis zum 25.11.2023 seinen Arbeitsplatz bei der AVG gegen ein Auslandspraktikum bei einem maltesischen Solar-Betrieb inklusive einer Woche Sprachunterricht auf Malta. In der ersten Woche hatten wir vormittags Sprachunterricht an einer Sprachschule. Hier lernten wir – bunt zusammengewürfelt mit Japanern, Türken und anderen Deutschen – Englisch und auch viel über Malta. Nachmittags standen Ausflüge auf dem Programm. Solarpanele und Kabel verlegen Eingesetzt war ich bei der Firma Alternative Technologies (www.alternativetechnologies.com.mt), die nachhaltige Energielösungen anbietet und Solaranlagen, Wärmepumpen und Fußbodenheizungen verbaut. Hier konnte ich bei der Installation und Wartung der Anlagen helfen. In einem Hotel wie auch in der Firmenzentrale habe ich die Elektrik neu verkabelt. Bei einem israelischen Pharmakonzern durfte ich beim Verlegen von Solarpanelen mitarbeiten und den Potentialausgleich installieren. Interessant für mich dabei war, dass die Malteser viel Material verbauen, das in Deutschland keine Verwendung findet. Und, in Deutschland verlegen wir Kabel üblicherweise in der Erde, um sie vor Manipulation, Wetter und UV-Strahlung zu schützen. Auf Malta gibt es nur Freileitungen, deren Zustand in Deutschland nicht hinnehmbar wäre. Teilweise baumelten die abgetrennten Leitungen sogar einfach vom Mast herunter. Das Freizeitprogramm Sehr genossen habe ich die Spaziergänge am Strand und die Treffen mit Klassenkameraden in der Innenstadt. Besondere Erlebnisse waren die Ausflüge, beispielsweise in die alte Hauptstadt Mdina, in die neue Hauptstadt Valletta oder nach Gozo, der Nachbarinsel von Malta, und dem Besuch der Blauen Lagune – definitiv ein Highlight der Reise. Es hat sich gelohnt … … und ich würde jedem empfehlen, der offen, abenteuerlustig und flexibel ist, diese Auslandserfahrung auf Malta zu wagen. Wir sind oft in unserem Alltag gefangen. Ein längerer Aufenthalt weg von Zuhause, eine völlig neue Umgebung, tolle Kulturdenkmäler, herrliche Natureindrücke und das neue soziale Umfeld waren sehr bereichernd. Ich habe von Malta viele schöne Erinnerungen mitgenommen und einmalige Erfahrungen sammeln können, die ich nicht missen möchte. An der Berufsschule erfuhr ich vom Erasmus+ Programm, gefördert von der Europäischen Union. Es ist für Azubis gedacht, aber man kann noch ein Jahr nach seiner Ausbildung teilnehmen. Ich habe meine Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik im Juli 2023 abgeschlossen. Los ging’s! Wir waren 17 Schüler*innen aus Deutschland, die an dem Erasmus-Programm teilnahmen. Gewohnt haben wir in kleinen Gruppen in Apartments in St. Julians, einem Touristenort an der Nordostküste von Malta. Der Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik René Kampfmann berichtet von seinem Auslandspraktikum auf der Mittelmeerinsel Nach 4 Wochen voller vielfältiger Eindrücke ging es zurück in die Heimat: Der Flughafen Malta International Airport in der Abendsonne 10
Die Stadtwerke-Azubi-Accounts #azubi_stwaburg AUSBILDUNG Entdecke die Welt der Stadtwerke Aschaffenburg! Unsere Auszubildenden nehmen dich mit auf eine einzigartige Reise durch ihren Arbeitsalltag. Folge ihnen auf Instagram und TikTok und wirf ein Blick hinter die Kulissen. Hier zeigen sie dir auf den neuen Stadtwerke- Azubi-Accounts, wie sie an innovativen Projekten arbeiten, sich für ein lebenswertes Aschaffenburg einsetzen und sich an Trends der Social-Media-Welt probieren. Du bekommst Einblicke in die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten und lernst unser dynamisches Team kennen. Eine Ausbildung bei den Stadtwerken Aschaffenburg? Starte jetzt deine Karriere! Mobile Trafostation Schnelle Hilfe ENERGIE Immer wieder kommt es mal vor, dass eine Trafostation durch Brand, Blitzschlag oder einen Kurzschluss in der Station selbst ausfällt. Die Stadtwerke Aschaffenburg haben jetzt eine mobile Trafostation angeschafft, die flexibel und schnell bei Netzausfällen zur Notfallversorgung eingesetzt werden kann. Kostenloser Stromspar-Check Ein Jahr soziale Energieberatung ENGAGEMENT Der Caritasverband Aschaffenburg – Stadt und Landkreis e. V. und das Diakonische Werk Untermain bieten einen kostenlosen Stromspar-Check für Haushalte mit geringem Einkommen. Das von der AVG unterstützte Projekt ist gut angelaufen! Projektstart war im Mai 2023. Vier Stromsparhelfer wurden in Stadt und Landkreis Aschaffenburg zum Energieberater ausgebildet und leisten seit Anfang Juli 2023 schnell und kompetent Hilfe bei hohen Energiekosten. Das Projekt in Aschaffenburg ist sehr gut angelaufen. Die kostenlose Energieberatung umfasst: persönliche und vertrauliche Beratung, bei der das Einsparpotenzial aufgezeigt wird Analyse des Energieverbrauchs Tipps zum richtigen Heizen undLüften bei Bedarf kostenlose Energie- und Wassersparartikel bis zu 200 Euro Zuschuss für den Austausch eines alten stromfressenden Kühlgerätes Kontakt Stromspar-Check Heinsestraße 2–4 63739 Aschaffenburg ssc@caritas-aschaffenburg.de Telefon 06021/4495300 www.caritas-aschaffenburg.de www.stromspar-check.de Ansprechpartner: Alexander Kausen, Christoph Schlämmer Werde Teil unserer Community und sieh dir an, was wir alles machen! Eine Ausbildung bei den Stadtwerken Aschaffenburg? Starte jetzt deine Karriere! Erste Station: www.stwab.de/ausbildung Unser aktuelles Azubi Social Media Team 11
Besuchen Sie uns in unserem Servicecenter in der Werkstraße 2: Montag bis Freitag 8 –18 Uhr Oder rufen Sie uns an. Telefonzeiten: Montag bis Freitag 8 –18 Uhr (0 60 21) 391-333 @ kundenservice@stwab.de www.stwab.de www.facebook.com/StadtwerkeAschaffenburg und www.facebook.com/FreizeitWelt.AB www.instagram.com/stwaburg und www.instagram.com/azubis_stwaburg www.tiktok.com/@azubis_stwaburg Impressum Herausgeber Stadtwerke Aschaffenburg, Werkstraße 2, 63739 Aschaffenburg Redaktion Stefan Maunz, Susanne Crecelius – main wort Mitarbeiter*innen an dieser Ausgabe Melanie Blattner, Susanne Crecelius, Felix Elbert, Greser & Lenz, Philipp Katzenmeier, Dr. Ruth Radl, Eva Staab, Judith Uftring Bildnachweis Aschaffenburger Versorgungs-GmbH, Aschaffenburger Bäder und Eissporthallen GmbH, Tom Bilz (mpitz), Greser und Lenz, istock.com, Stadtwerke Aschaffenburg, Thomas Göttemann, René Kampfmann, B2 Communications GmbH Layout Mainteam Bild · Text · Kommunikation GmbH, Weichertstraße 20, 63741 Aschaffenburg Gesamtherstellung Kuthal Print GmbH & Co. KG, Johann-Dahlem-Straße 54, 63814 Mainaschaff Als kundenorientiertes und transparentes Unternehmen führen wir Sie auch gerne in Gruppen durch unsere Einrichtungen. Kontakt über unser Servicecenter. Notfallnummern bei Gasgeruch (06021)391-444 bei Störungen der Strom-, Gas-, Wasser- oder FW-Versorgung (0 6021)391-300 Wie gefällt Ihnen unsere aktuelle Netzwerk-Ausgabe? Wir freuen uns über Anmerkungen, Verbesserungsvorschläge und gerne auch ein Lob per E-Mail an: marketing@stwab.de
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