Digitales Gründerzentrum, WLAN, digitale Kundenkarte, Mieterstrom – maximaler Kundennutzen zuhause und unterwegs Innovation Erfolgreich durch die Krise Die Auswirkungen der Corona-Pandemie, der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, eine konkret drohende Gasmangellage, Turbulenzen auf den Energiemärkten, steigende Preise für Strom und Gas, Sparappelle und vielerorts die Sorge um die Belastbarkeit deutscher Stadtwerke: In einer Zeit äußerst dynamischer Rahmenbedingungen haben die Stadtwerke Aschaffenburg einmal mehr gezeigt, dass sie ein verlässlicher Partner für die Bürger*innen der Stadt und der angeschlossenen Gemeinden sind. Seit Anfang dieses Jahres bin ich als Nachfolger von Dieter Gerlach für den Unternehmensverbund Stadtwerke verantwortlich. Und mein erster Eindruck hat sich voll bestätigt: Es ist ein sehr gut aufgestelltes Unternehmen mit engagierten Mitarbeiter*innen, die sich mit viel Herzblut für die Daseinsvorsorge in Aschaffenburg einsetzen. Doch viel Zeit zur Einarbeitung blieb mir nicht. Die eingangs genannten Ereignisse waren nicht nur, aber vor allem für den Energiemarkt herausfordernd. Weder sind die Gasnetze im Winter „leergelaufen“, noch kam es zu den gefürchteten „Blackouts“. Zum einen konnten die fehlenden Gaslieferungen aus Russland durch andere Länder teilweise ausgeglichen werden. Zum anderen haben alle Kundengruppen ihren Gasverbrauch nach Kräften reduziert. Dazu haben Sie, liebe Bürgerinnen und liebe Bürger, durch Ihr Verhalten und die Umsetzung von Energiesparmaßnahmen wesentlich beigetragen. Die Preise für Gas und Strom haben sich wieder etwas beruhigt. Doch die Nervosität auf den Märkten bleibt: Das Preisniveau ist noch immer etwa dreimal so hoch wie vor der Krise. In Spitzenzeiten war es das Zehnfache. Insgesamt hat sich unsere „zeitversetzte“ Beschaffungsstrategie ausgezahlt. So konnten wir die Preisschwankungen weitgehend ausgleichen bzw. abmildern. Ein Beispiel sind unsere Strompreise, die in den meisten Fällen unter der Strompreisbremse liegen. Während der Krisenmonate kündigten viele Energievertriebe mit kurzfristiger Beschaffungsstrategie ihren Kunden die Verträge. Dadurch hatten wir als Grundversorger ungeplante Kundenzugänge, für die wir unverzüglich Gas nachbeschaffen mussten – allerdings zu extrem hohen Einkaufskonditionen. Mit den aktuell gesunkenen Beschaffungskosten tauchen einige dieser Energievertriebe wieder auf und gehen erneut auf Kundenakquise – mit Dumpingpreisen bei einer kurzfristigen Einkaufsstrategie. Wir setzen dagegen weiterhin auf eine kontinuierliche und frühzeitige Beschaffung, um für Sie auch in Zukunft ein zuverlässiger Energielieferant mit fairen Preisen zu sein. Denn die wesentlichen Risiken – auch in Abhängigkeit der Temperaturen im Winter – bestehen für die Gasversorgung unverändert fort und können bei Engpässen erneut zu schmerzhaften Preisspitzen führen. Wie schon seit vielen Jahren arbeiten wir unverändert daran, die Abhängigkeiten von Lieferanten zu reduzieren und gleichzeitig etwas für die Umwelt zu tun. Hier nur drei Beispiele: Wir bauen die eigene Stromproduktion durch Photovoltaikanlagen weiter aus und bieten den Bürger*innen an, sich an den Anlagen zu beteiligen. Gemeinsam mit den umliegenden Gemeinden wollen wir regionale Windkraftpotenziale nutzen. Wir arbeiten konsequent an der Umsetzung unserer Wasserstoff-Strategie. Dazu gehört auch, dass nach 13 Hybridbussen und drei reinen Elektrobussen bereits 2024 die ersten der zwölf H2-Busse klimafreundlich auf Strecke gehen sollen. Gemeinsam mit allen Mitarbeiter*innen Ihrer Stadtwerke Aschaffenburg setze ich mich für ein lebenswertes, nachhaltiges und zukunftsorientiertes Aschaffenburg ein und bin gerne für Sie da. Aschaffenburg, im Juli 2023 Stefan Maunz, Werkleiter der Stadtwerke Ihre Stadtwerke: Immer zuverlässig für Sie da! Sehr geehrte Kunden, liebe Geschäftspartner und Freunde, Stefan Maunz, Werkleiter der Stadtwerke 3
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