Auslandspraktikum auf Malta 4 Wochen, die ich nicht missen möchte CHANCE So fasst René Kampfmann seinen vierwöchigen Aufenthalt auf Malta zusammen. Der Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik wechselte vom 29.10.2023 bis zum 25.11.2023 seinen Arbeitsplatz bei der AVG gegen ein Auslandspraktikum bei einem maltesischen Solar-Betrieb inklusive einer Woche Sprachunterricht auf Malta. In der ersten Woche hatten wir vormittags Sprachunterricht an einer Sprachschule. Hier lernten wir – bunt zusammengewürfelt mit Japanern, Türken und anderen Deutschen – Englisch und auch viel über Malta. Nachmittags standen Ausflüge auf dem Programm. Solarpanele und Kabel verlegen Eingesetzt war ich bei der Firma Alternative Technologies (www.alternativetechnologies.com.mt), die nachhaltige Energielösungen anbietet und Solaranlagen, Wärmepumpen und Fußbodenheizungen verbaut. Hier konnte ich bei der Installation und Wartung der Anlagen helfen. In einem Hotel wie auch in der Firmenzentrale habe ich die Elektrik neu verkabelt. Bei einem israelischen Pharmakonzern durfte ich beim Verlegen von Solarpanelen mitarbeiten und den Potentialausgleich installieren. Interessant für mich dabei war, dass die Malteser viel Material verbauen, das in Deutschland keine Verwendung findet. Und, in Deutschland verlegen wir Kabel üblicherweise in der Erde, um sie vor Manipulation, Wetter und UV-Strahlung zu schützen. Auf Malta gibt es nur Freileitungen, deren Zustand in Deutschland nicht hinnehmbar wäre. Teilweise baumelten die abgetrennten Leitungen sogar einfach vom Mast herunter. Das Freizeitprogramm Sehr genossen habe ich die Spaziergänge am Strand und die Treffen mit Klassenkameraden in der Innenstadt. Besondere Erlebnisse waren die Ausflüge, beispielsweise in die alte Hauptstadt Mdina, in die neue Hauptstadt Valletta oder nach Gozo, der Nachbarinsel von Malta, und dem Besuch der Blauen Lagune – definitiv ein Highlight der Reise. Es hat sich gelohnt … … und ich würde jedem empfehlen, der offen, abenteuerlustig und flexibel ist, diese Auslandserfahrung auf Malta zu wagen. Wir sind oft in unserem Alltag gefangen. Ein längerer Aufenthalt weg von Zuhause, eine völlig neue Umgebung, tolle Kulturdenkmäler, herrliche Natureindrücke und das neue soziale Umfeld waren sehr bereichernd. Ich habe von Malta viele schöne Erinnerungen mitgenommen und einmalige Erfahrungen sammeln können, die ich nicht missen möchte. An der Berufsschule erfuhr ich vom Erasmus+ Programm, gefördert von der Europäischen Union. Es ist für Azubis gedacht, aber man kann noch ein Jahr nach seiner Ausbildung teilnehmen. Ich habe meine Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik im Juli 2023 abgeschlossen. Los ging’s! Wir waren 17 Schüler*innen aus Deutschland, die an dem Erasmus-Programm teilnahmen. Gewohnt haben wir in kleinen Gruppen in Apartments in St. Julians, einem Touristenort an der Nordostküste von Malta. Der Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik René Kampfmann berichtet von seinem Auslandspraktikum auf der Mittelmeerinsel Nach 4 Wochen voller vielfältiger Eindrücke ging es zurück in die Heimat: Der Flughafen Malta International Airport in der Abendsonne 10
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