Vom Consumer zum Prosumer ... … oder 100 Prozent Strom-Autarkie in Aschaffenburg – mit der AVG. Mit der Strom-Community und der Idee eines lokalen Strommarktes geht die AVG einen neuen, innovativen Weg. Sie ermöglicht eine langfristig günstige, klimafreundliche Selbstversorgung in einer starken Gemeinschaft. verbrauchen ihn gleichzeitig. Die AVG liefert nicht mehr den Strom, sondern sie optimiert mithilfe eines digitalen „CommunityManagers“ Stromerzeugung und -verbrauch. Hierfür setzt die AVG auf eine Software-as-a-Service-Lösung (SaaS) der coneva GmbH, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, private und gewerbliche Energieerzeuger und -verbraucher zu verbinden. Das zweistufige Energiemanagementsystem (EMS) vernetzt in der Strom-Community die einzelnen Messstellen mittels der coneva SmartBox Compact. Das EMS sorgt dafür, dass überschüssiger Strom von Teilnehmern den Haushalten zur Verfügung gestellt wird, deren Produktion nicht für den Eigenbedarf ausreicht. Erst wenn alle TeilnehmerHaushalte der Strom-Community versorgt sind, wird eventuell zu viel produzierter Strom in den Community-Speicher eingespeist. Solange der selbst produzierte Strom gleich oder größer als der eigene Stromverbrauch ist, fällt für die Teilnahme an der StromCommunity lediglich eine individuelle monatliche Servicepauschale an. Die AVG berechnet sie auf Basis der Erzeugungsanlagen und des Verbrauchs. Der an die Community gelieferte Strom wird vergütet und umgekehrt fallen für von der Community bezogenen Strom entsprechend Kosten an. Dank Digitalisierung können Photovoltaik-Anlagen, Brennstoffzellenheizungen, Blockheizkraftwerke, Heimspeicher, etc. intelligent miteinander vernetzt werden. Genau wie beim Carsharing viele Menschen gemeinsam Autos nutzen, können auf der Community-Plattform alle Mitglieder ihren selbst produzierten Strom untereinander teilen. In der Strom-Community werden also die Rollen getauscht. Die Mitglieder werden zu Prosumern und damit zu wichtigen Partnern der Energiewende. Sie sind gleichermaßen Produzent (Producer) und Konsument (Consumer), sie erzeugen Strom, z. B. über eine eigene Photovoltaik-Anlage und/oder Brennstoffzelle, und Neu: der KLIMAZähler Der KLIMAZähler ist ein Online-Tool, das die durch Klimaschutzmaßnahmen eingesparten CO2-Emissionen der Stadtwerke Aschaffenburg darstellt. Der KLIMAZähler soll somit, ergänzend zur Treibhausgasbilanz, die Einflüsse der Stadtwerke auf den Klimawandel kommunizieren. Für jede Klimaschutzmaßnahme, die von den Stadtwerken umgesetzt oder begleitet wurde, werden die eingesparten CO2-Emissionen auf Basis aktueller, wissenschaftlicher Daten errechnet. Mit dem KLIMAZähler zeigen die Stadtwerke auf ihrer Internetseite jederzeit nachvollziehbar, durch welche Maßnahmen seit 2019 bereits wie viel an CO2-Emissionen eingespart wurde. Außerdem werden die verursachten und vermiedenen CO2-Emissionen aufgezeigt. Durch Klicken auf verschiedene Icons erfährt man beispielsweise, wie viel Flüge nach Mallorca oder wie viel neugepflanzte Bäume die eingesparten CO2-Menge entspricht. Der KLIMAZähler und der Maßnahmenzähler auf der Homepage der Stadtwerke ersetzt die Klimabilanz, die bisher auf den letzten Seiten des Fortschrittsberichts veröffentlicht wurde. Die Stadtwerke halten sich bei Ihrer Treibhausgasbilanz an den international anerkannten Standard des GHGProtocols (Greenhouse Gas Protocol). Weitere Infos unter https://www.stwab.de/klimaschutz Video: Einbau der Smartbox 12 H2-Strategie, Digitales Gründerzentrum, Klimaschutz-Initiative, Stadtwerke-Karte, Strom-Community – Heute schon auf morgen vorbereiten Innovation
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