Fortschrittsbericht-2022-2023

Klimafreundlich durch die Region Der öffentliche Personennahverkehr in Aschaffenburg ist ohne die Stadtwerke undenkbar. Die Einbindung der Stadtwerke-Busse in die Verkehrsgemeinschaft Bayerischer Untermain (VAB) und in die Aschaffenburg Miltenberg Nahverkehrs-GmbH (AMINA) sowie der Service am Regionalen Omnibusbahnhof (ROB) machen Busfahren einfach, bequem, preiswert und zu einer echten Alternative zum Auto. Besonderes Augenmerk legen die Stadtwerke auf die Umweltfreundlichkeit ihrer Busse. Für die Anschaffung der zwölf Brennstoffenzellen-Busse erhielten die Stadt und die Stadtwerke vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) „im Rahmen der Richtlinie zur Förderung alternativer Antriebe von Bussen im Personenverkehr“ eine Förderzusage in Höhe von 3,648 Millionen Euro. Mit ihrer Wasserstoff-Strategie setzen die Stadtwerke neben der Umrüstung der Stadtbusflotte auch auf wasserstoffbetriebene Müllfahrzeuge. Das erste Abfallsammelfahrzeug wurde im Juli 2023 in Betrieb genommen. Jedes Jahr soll mindestens ein weiteres Brennstoffzellen-Fahrzeug für die Entsorgung folgen. Darüber hinaus entsteht auf dem Gelände der städtischen Verkehrsbetriebe eine Wasserstoff-Tankstelle, die Ende 2023 fertiggestellt sein soll. Auch für diese Maßnahmen haben die Stadtwerke jeweils staatliche Fördermittel erhalten. Ein eigenes Auto ist teuer und nicht immer notwendig. Für Menschen, die auf ein Auto verzichten möchten und können, aber trotzdem hin und wieder mobil sein wollen, zum Nachhaltige Mobilität. Intelligente Verwertung Die Stadtwerke leisten einen aktiven Beitrag zum Klima- und Umweltschutz. Dazu gehören nicht nur nachhaltige und regenerative Energieträger. Auch eine saubere Stadt und abfallfreie Landschaft sind ein wichtiges Stück Lebensqualität. Seit Mai 2022 stromern neben den 13 Hybridbussen auch drei reine Elektrobusse umweltfreundlich und leise durch Aschaffenburg. Jetzt geht der Flottenumbau in die nächste Runde – hin zu einer nachhaltigen und sauberen Mobilität. Die Stadtwerke Aschaffenburg arbeiten konsequent und mit Hochdruck an ihrer Wasserstoff-Strategie – auch für den ÖPNV. Um die Schadstoffbelastung im Stadtgebiet weiter zu reduzieren, haben wir im Februar beim polnischen Bushersteller Solaris zwölf Wasserstoffbusse bestellt, zehn 12 Meter lange Solobusse sowie zwei 18 Meter lange Gelenkbusse. Die ersten der zwölf neuen H2-Busse sollen bereits in 2024 auf Strecke gehen, sodass im kommenden Jahr weitere Dieselbusse für als geplant ausgemustert werden können. Mit den neuen wasserstoffbetriebenen Bussen fährt dann Ende des Jahres 2025 bereits ein Viertel der gesamten Stadtbusflotte emissionsfrei durch Aschaffenburg. Allein die Kosten für einen Solobus belaufen sich auf rund 650.000 Euro. Beispiel für größere Einkäufe oder Ausflüge, bieten die Stadtwerke Carsharing-Fahrzeuge an. Und wer lieber in die Pedale tritt: An 10 Stationen im Stadtgebiet sowie in den Stadtteilen Damm und Nilkheim stehen 50 hochwertige Fahrräder zum Bikesharing bereit. Auch die E-Mobilität gewinnt immer mehr an Fahrt. Daher baut die AVG ihre Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in der Stadt sowie im Landkreis kontinuierlich aus. Die AVG betreibt aktuelle 25 Ladesäulen mit 75 Ladepunkten. Zu finden sind sie in unseren Parkhäusern, an Sport- und Kulturstätten in den Gemeinden sowie vor dem Verwaltungsgebäude der Stadtwerke und dem Rathaus in Aschaffenburg. Hier fließt selbstverständlich 100 Prozent Ökostrom, im Jahr 2022 waren das 261.277 kWh. 43 Mobilitätskonzepte, Entsorgung, Verwertung – nachhaltig, klimaschonend und kundenorientiert Saubere Umwelt

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