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SUMMARY:Collegium Musicum Aschaffenburg
DESCRIPTION:Thomas Jung\, Dirigent\nJudith Gennrich\, Mezzosopran \nRichard Wagner (1813-1883)\n„Siegfried-Idyll“\n„Wesendonck-Lieder“ \nWolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)\nSinfonie Nr. 40 in g-Moll \n\nSo eine Geburtstagsüberraschung wie Cosima Wagner am 25. Dezember 1870 möchte man auch einmal erleben: Ihr Richard hatte heimlich das „Siegfried-Idyll“ komponiert und ließ es nun in der heimischen Villa uraufführen. Auf den Sohn der beiden\, den 1869 geborenen Siegfried\, bezieht sich der Titel des Werkes\, ebenso aber auf das gleichnamige Musikdrama\, dem sämtliche Themen entlehnt sind. \nJahre zuvor hatte sich Wagner in die Amateurdichterin Mathilde Wesendonck verliebt und fünf ihrer Texte vertont. Sie war jedoch die Ehefrau seines Züricher Mäzens Otto Wesendonck\, und so prägte die Idee der unglücklichen\, entsagenden Liebe sowohl die fünf Lieder als auch das etwa gleichzeitig entstandene Musikdrama „Tristan und Isolde“. \nAnders als Wagner wäre Wolfgang Amadeus Mozart wohl nicht auf die Idee gekommen\, seine eigenen aufgewühlten Gefühle in einer dramatischen Lebenssituation in Musik zu übersetzen – auch wenn die Romantiker seine Sinfonie g-Moll KV 550 in diesem Sinne missverstanden. Wohl aber findet man einen Ausdruck von Trauer\, Verzweiflung und erregter Unruhe in seinen Opern wieder. Und darin liegt dann doch wieder eine Parallele zu Wagner.
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