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SUMMARY:Saarländisches Staatsorchester Saarbrücken
DESCRIPTION:Sébastien Rouland\, GMD\nPercussion Under Construction (Die Schlagzeuger des Saarländischen Staatsorchesters) \nPéter Eötvös (1944-2024)\nPsalm 151 in memoriam Frank Zappa \nMinoru Miki (1930-2011)\nMarimba Spiritual  \nNebojša Jovan Živković (*1962)\nTrio per Uno \nAnton Bruckner (1824-1896)\nSinfonie Nr. 9 in d-Moll \n\nAnton Bruckner konnte das Finale seiner letzten Sinfonie\, der Neunten\, nicht mehr vollenden. Allerdings bilden auch die drei vollständigen Sätze einen würdigen Abschluss seines Schaffens. Einerseits enthalten sie viele typische Merkmale seiner früheren Sinfonien\, etwa deren gewaltige Steigerungswellen oder auch die Brüche in der blockhaften Architektur. Andererseits weist die Neunte vor allem durch ihre kühne Harmonik weit in die Zukunft voraus. \nDiese Zukunft\, unsere Gegenwart\, ist im Programm der Sinfonie vorangestellt\, und zwar in Gestalt dreier Kompositionen für Perkussion. Péter Eötvös schrieb zu seinem „Psalm151 in memoriam Frank Zappa“: „Die 150 Psalmen der Bibel sind alle Lobgesänge. Im Zusammenhang mit dem frühen\, sinnlosen Tod von Zappa kann man Gott wirklich nicht loben\, nur protestieren.“ Zorn und Trauer angesichts der Hungersnöte in Afrika bewegten den Japaner Minoru Miki\, als er 1983/84 sein „Marimba Spiritual“ schrieb. Beim statischen ersten Teil hatte er ein Requiem für die Opfer im Sinn\, beim lebhaften zweiten ihre Auferstehung. Aus drei Teilen setzt sich Nebojša Jovan Živkovićs „Trio per Uno“ zusammen – die äußeren lassen an wilde Rituale eines archaischen Kults denken. \nIm Rahmen des Carillon & Percussion Festivals
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