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SUMMARY:Württembergische Philharmonie Reutlingen
DESCRIPTION:Jamie Phillips\, Dirigent\nRoman Borisov\, Klavier \nAnna Clyne (*1980)\n„Masquerade“ \nSergej Rachmaninow (1873-1943)\nRhapsodie über ein Thema von Paganini für Klavier und Orchester op. 43  \nEdward Elgar (1857-1934)\n„Enigma“-Variationen op. 36 \n\nAnna Clyne schrieb ihre „Masquerade“ 2013 für die legendäre „Last Night of the Proms“ in der Londoner Royal Albert Hall. Diesen Anlass machte sie auch gleich zum Programm des Stücks. Beim Schreiben stellte sie sich die Promenadenkonzerte in den Londoner Lustgärten des 18. Jahrhunderts vor. \nSergej Rachmaninow verband ebenfalls bildliche Vorstellungen mit seiner „Paganini-Rhapsodie“. Als ihn ein Choreograph um Erlaubnis bat\, das Stück verwenden zu dürfen\, schlug er gleich ein Szenario vor\, das die Legende des Teufelsgeigers aufgreift. Der Rhapsodie liegt Niccolò Paganinis Violin-Caprice op. 1 Nr. 24 zugrunde; ihr Thema wird in 24 Variationen abgewandelt. \nEin Variationen-Werk mit außermusikalischem Hintergrund schuf auch Edward Elgar. Das Besondere daran ist\, dass dieser Hintergrund zumindest teilweise rätselhaft blieb. Zwar deckte der Komponist Jahre später die Identität vieler der 14 Widmungsträger auf\, deren Namen er zuvor verschlüsselt hatte. Doch das eigentliche „Enigma“ nahm er mit ins Grab: Welche wohlbekannte Melodie zieht sich als imaginärer Kontrapunkt durch das ganze Werk?
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