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15.04.2025:
 80 Jahre Kriegsende in Aschaffenburg

80 Jahre Kriegsende in Aschaffenburg

80 Jahre Kriegsende in Aschaffenburg

Zum 80. Jahrestag des Weltkriegsendes am 8. Mai plant die Stadt Aschaffenburg gemeinsam mit Kooperationspartner*innen eine Reihe von Veranstaltungen, die den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit bieten sollen, sich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen.

 

Das Programm umfasst Führungen, Lesungen, Vorträge und Theateraufführungen. Höhepunkt des Gedenkens ist unter anderem die eindrucksvolle Theateraufführung „Bald ruh’ ich wohl - Eichmanns letzte Nacht“ von Kai Christian Moritz am 8. Mai, die einen tiefen Einblick in die letzten Stunden von Adolf Eichmann gewährt.

Weitere Veranstaltungen sind der Vortragsabend am 14. Mai in der Volkshochschule: „1945: Kriegsende und Neubeginn in Aschaffenburg“ sowie eine Lesung von Ilko-Sascha Kowalczuk mit dem Titel „Freiheitsschock“ am 15. Mai im Hofgarten Kabarett, die im Rahmen der Reihe „Zeit für Vielfalt“ stattfindet.

Für Schulklassen finden rund um den 8. Mai Lesungen aus Schüleraufsätzen aus den Nachkriegsjahren mit anschließender Diskussion und Bunkerführung statt. Diese Aufsätze werden unter dem Titel „Aschaffenburger Schüler im Krieg – das Kriegsende 1945 aus der Sicht von Kinderaugen“ auch für eine Abendveranstaltung für interessierte Bürgerinnen und Bürger am 8. Mai genutzt.

 

Weitere Informationen sowie die genauen Veranstaltungsdaten zu den einzelnen Programm-punkten sind zu finden unter www.aschaffenburg.de/80jahre

 

Hintergrund:

Am 8. Mai 2025 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum achtzigsten Mal. Die Stadt Aschaffenburg hatte bereits am 3. April 1945 nach neun Tagen intensiver Kämpfe kapituliert. Millionen von Menschen verloren während des Krieges ihr Leben, und die Welt erlebte eine tiefgreifende Veränderung. Acht Jahrzehnte später stellt sich die Frage: Wie lebendig ist die Erinnerung noch? In einer Zeit, in der die letzten Zeitzeuginnen immer weniger werden und neue Generationen heranwachsen, die den Krieg nur aus Geschichtsbüchern und den digitalen Medien kennen, wird es immer wichtiger, die Bedeutung dieses einschneidenden historischen Ereignisses zu bewahren und weiterzugeben.