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Oberbürgermeister Jürgen Herzing und Bürgermeister Arnaud Péricard unterzeichnen die Bekräftigungsurkunde. In der Mitte Vinzent Müller, einer der jüngsten Teilnehmer beim Galadinner (Foto: Tobias Wüst)
Die Gardetänzerinnen (v.l.) Tessa Pickert, Marleen Moritz, Emma Rettinger, Laura Albert, Emely Michel und Melina Michel am Stand der Stadt Aschaffenburg auf dem Europamarkt in Saint Germain en Laye (Foto: Michel Clavier)
50 Jahre Städtepartnerschaft mit Saint Germain en Laye
Im Rahmen eines Besuchs in der französischen Partnerstadt Saint Germain en Laye hat Oberbürgermeister Jürgen Herzing gemeinsam mit Bürgermeister Arnaud Péricard feierlich eine Bekräftigungsurkunde zur 50-jährigen Städtepartnerschaft unterzeichnet.
1975 ist die die Partnerschaft begründet worden, in einer Zeit, so Herzing in seiner Rede beim Festakt, in der die europäische Idee der Verständigung und Versöhnung nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs eine neue Grundlage erhalten habe. In diesen fünf Jahrzehnten haben beide Städte unzählige Schüleraustausche, kulturelle Projekte und Begegnungen zwischen Vereinen und Bürgern erlebt. „Unsere Städtepartnerschaft wurde nicht nur als symbolische Geste gegründet, sondern mit dem klaren Ziel, eine dauerhafte und konstruktive Freundschaft zu entwickeln.“
Die Welt, so Herzing weiter, habe sich seit der Gründung der Partnerschaft verändert. Die aktuelle politische Lage weltweit – und ganz besonders in Europa – stelle alle vor große Herausforderungen. „In einer solchen Zeit sind es gerade kommunale Partnerschaften wie die unsere, die das Fundament für ein geeintes, friedliches Europa bilden. Europa darf nicht nur eine politische Institution sein – Europa muss gelebt werden.“
Begleitet wurde die Aschaffenburger Delegation aus Jürgen Herzing, Stadtrat Tobias Wüst, Stadträtin Dr. Nicole Holzheu, Stadtwerke-Werksleiter Stefan Maunz, Ulrike Ader, Leiterin der Steinmetzschule, und Helmut Maier, Leiter des Amts für Sport, Gesundheit und Städtepartnerschaften, von Mitgliedern des Karneval-Klubs Kakadu, des Carnevalvereins ACV Losse Babbele, der Mainfunken und des Carnevalclubs Concordia.
Auf dem Europamarkt in Saint Germain en Laye war Aschaffenburg mit einem Stand vertreten. Die Karnevalsvereine führten Gardetänze auf, und die Meisterschüler der Steinmetzschule führten das Steinmetz-Handwerk vor.
Im Rahmen des Galadinners, an dem neben der städtische Delegation Vertreterinnen und Vertreter der Freundeskreise aus Saint Germain en Laye und Aschaffenburg, der Politik, der Schulleitungen und der Feuerwehr von Saint Germain en Laye teilnahmen, erhielt Bürgermeister Arnaud Péricard als Gastgeschenk ein von den Meisterschülern der Steinmetzschule angefertigtes Ambigramm (Wortmarke) zur Freundschaft mit Aschaffenburg.

