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Neue Filmreihe: Frau. Freiheit. Leben.
Menschenrechte gelten für Menschen. Frauen sind Menschen. Dennoch erfahren Mädchen und Frauen weltweit Ausgrenzung, Benachteiligung oder Gewalt aufgrund ihres Geschlechts. Eine neue Filmreihe im Casino Filmtheater in Kooperation mit der Stadt Aschaffenburg (Bildungsbüro und Integrationslotsen) und Gesta e.V. setzt sich mit Fragen der Selbstbestimmung von Frauen weltweit auseinander. Gezeigt werden Filme, die zum einen Missstände aufzeigen und zum anderen Strategien zu Empowerment und Selbstwirksamkeit. Durch wechselnde Kooperationspartnerinnen und -partner bei den einzelnen Filmveranstaltungen - etwa zivilgesellschaftliche Gruppen oder soziale Träger im Stadtgebiet - werden zudem neue Filmideen und Zielgruppen mit eingebunden.
Am Montag, 23. Juni, wird anlässlich des Weltflüchtlingstags der Film „Samia“ gezeigt. Kooperationspartner ist die Seebrücke mit der Lokalgruppe Aschaffenburg. Der Film handelt von der laufbegeisterten neunjährigen Samia, die einmal die schnellste Frau Somalias werden möchte – doch Frauen ist es untersagt, Sport zu treiben…
Mehr Infos unter www.casino-aschaffenburg.de/filme/frauleben-freiheit-samia-43910/
Entstehung der Filmreihe:
Im Februar entstand eine neue Kooperation zwischen dem Bildungsbüro und den Integrationslotsen der Stadtverwaltung, Gesta e.V. und dem Casino Filmtheater: Gezeigt wurde der Film „Googoosh – made of fire“ über die iranische Pop-Ikone Faegheh Atashin – Googoosh – die in ganz Zentralasien berühmt ist und seit vielen Jahren in den USA lebt und arbeitet. Die Vorstellung war voll besetzt, viele persisch-sprechende Besucherinnen und Besucher fühlten durch den Film ein Stückchen Heimat. Einige Deutsche lernten einen Weltstar kennen, deren Namen man hier noch nicht gehört hat. Daraus wurde schnell die Idee zur neuen Filmreihe geboren: „Es gibt so viele tolle Filme, die wir zeigen möchten, für die es aber oft nicht einfach ist, ein Publikum zu finden!“, meint Doris Kroth, Theaterleiterin des Casino Filmtheaters.
Die Zusammenarbeit mit der Stadt Aschaffenburg ermöglicht nun einen etwas günstigeren Eintrittspreis, Gesta e.V. und die wechselnden Partnerinnen und -partner liefern Ideen zu Filmen und bringen immer wieder neues Publikum mit, das sich über Filme über oder aus dem Herkunftsland freut – gern auch im Originalton mit deutschen Untertiteln. Am 17. Mai wurde die oscar-nominierte Produktion „Die Saat des heiligen Feigenbaums“ von Mohammad Rasoulof gezeigt.

