Energiegespräche

 Energiewende im Heizungskeller: Was Hausbesitzer interessiert!

In der Reihe Aschaffenburger Energiegespräche hat die AVG am Donnerstag, dem 12.10.2023 zur Veranstaltung "Energiewende im Heizungskeller: Was Hausbesitzer interessiert!" eingeladen. Nahezu 400 Teilnehmer waren in der VIP-Lounge der f.a.n. frankenstolz Arena zu Gast, zusätzlich noch mehr als 60 Zuschauer im Livestream.

Voraussichtlich soll ab dem 1. Januar 2024 möglichst jede neu eingebaute Heizung mit mindestens 65 Prozent Erneuerbarer Energie betrieben werden. Viele Aschaffenburger Hausbesitzer*innen sind unsicher, wie sich das für sie auswirken kann. Zu Beginn der Veranstaltung stellte Stefan Maunz, Geschäftsführer der AVG, den Fahrplan zur kommunalen Wärmeplanung in Aschaffenburg vor. Immerhin heizen 90 Prozent der Aschaffenburger privaten Haushalte mit Erdgas, wie Referent Benjamin Schreck von der Kaminkehrer-Innung Unterfranken weiß. Der Weg zu einer neuen und erneuerbaren Heizungsanlage erscheint oft kompliziert und aufwendig.

Auch Beispiele aus der Praxis kamen in der Veranstaltung nicht zu kurz: Welchen Platzbedarf hat die neue Heizung? Wie sieht das Außengerät der Wärmepumpe aus? Wo stellt man das Gerät am besten hin, um niemanden zu stören? Peter Bayer von der SHK-Innung Aschaffenburg-Miltenberg zeigte anhand vieler Bildbeispiele, welche Möglichkeiten es gibt und macht deutlich: Der Umstieg ist kein „Hexenwerk“. Jede Immobilie solle mittels eines qualifizierten Energieeffizienzberaters separat beurteilt werden, um die beste zukunftsfähige Lösung zu finden. Zur Hektik bestünde wegen der langen Übergangsfristen jedoch kein Anlass.