Fortschrittsbericht-2023-2024

Klimafreundlich durch die Region Nachhaltige Mobilität. Intelligente Verwertung. Die Stadtwerke leisten einen aktiven Beitrag zum Klima- und Umweltschutz. Dazu gehören nicht nur nachhaltige und regenerative Energieträger. Auch eine saubere Stadt und abfallfreie Landschaft sind ein wichtiges Stück Lebensqualität. Der öffentliche Personennahverkehr in Aschaffenburg ist ohne die Stadtwerke undenkbar. Die Einbindung der Stadtwerke-Busse in die Verkehrsgemeinschaft Bayerischer Untermain (VAB) und in die Aschaffenburg Miltenberg Nahverkehrs-GmbH (AMINA) sowie der Service am Regionalen Omnibusbahnhof (ROB) machen Busfahren einfach, bequem, preiswert und zu einer echten Alternative zum Auto. Besonderes Augenmerk legen die Stadtwerke auf die Umweltfreundlichkeit ihrer Busse. So stromern seit Mai 2024 neben den 13 Hybridbussen und drei batterieelektrischen Bussen jetzt auch zwölf Wasserstoffbusse umweltfreundlich, sauber und leise durch Aschaffenburg. Damit unterstreichen die Stadtwerke Aschaffenburg auch für den ÖPNV ihre Wasserstoffstrategie und reduzieren nachhaltig die Schadstoffbelastung im Stadtgebiet. Die zehn 12 Meter langen Solobusse sowie zwei 18 Meter langen Gelenkbusse stammen vom polnischen Bushersteller Solaris und sorgen dafür, dass in 2024 weitere Dieselbusse ausgemustert werden konnten. Mit den neuen wasserstoffbetriebenen Bussen fährt jetzt bereits ein Viertel der gesamten Stadtbusflotte emissionsfrei durch Aschaffenburg. Mit ihrer Wasserstoffstrategie setzen die Stadtwerke neben der Umrüstung der Stadtbusflotte auch auf wasserstoffbetriebene Müllfahrzeuge. Das erste Abfallsammelfahrzeug wurde im Oktober 2023 angeliefert und in einen Probebetrieb überführt. In Abhängigkeit der Betriebserfahrungen und der Förderregelungen sollen weitere Fahrzeuge mit alternativen Antriebskonzepten für die Entsorgung folgen. Besonderes Highlight: Im Mai 2024 wurde auf dem Gelände der städtischen Verkehrsbetriebe die erste Wasserstofftankstelle am Bayerischen Untermain in Betrieb genommen. Sowohl für die Tankstelle als auch für die Busse und das Müllfahrzeug haben die Stadtwerke jeweils staatliche Fördermittel erhalten. Ein eigenes Auto ist teuer und nicht immer notwendig. Für Menschen, die auf ein Auto verzichten möchten und können, aber trotzdem hin und wieder mobil sein wollen, zum Beispiel für größere Einkäufe oder Ausflüge, bieten die Stadtwerke in Kooperation mit dem Verkehrsclub Deutschland (VCD) Carsharing-Fahrzeuge an. Und auch die E-Mobilität gewinnt immer mehr an Fahrt. Daher baut die AVG ihre Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in der Stadt sowie im Landkreis kontinuierlich aus. Aktuell gibt es im gesamten Stadtgebiet rund 130 Stadtwerke-Ladesäulen. Sie sind insbesondere dort, wo Fahrer*innen von E-Fahrzeugen eine moderne Parkinfrastruktur zum sicheren Abstellen und Aufladen des Fahrzeugs vorfinden – in unseren Parkhäusern, am Klinikum, an Sport- und Kulturstätten in den Gemeinden sowie vor dem Verwaltungsgebäude der Stadtwerke, im neuen Solarparkhaus am Südbahnhof und vor dem Rathaus in Aschaffenburg. Hier fließt selbstverständlich überall 100 Prozent Ökostrom. Mit drei batterieelektrischen und zwölf neuen Wasserstoffbussen fährt jetzt bereits rund ein Viertel der gesamten Stadtbusflotte lokal emissionsfrei durch Aschaffenburg. 43 Mobilitätskonzepte, Entsorgung, Gelbe Tonne, Verwertung, Mitgliedschaft wirfuerbio Saubere Umwelt

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