Eröffnung der Ausstellung "Man Ray. Magier auf Papier...und der Zauber der Dinge" am 2. Juli 2021
Stadt Aschaffenburg
Beschreibung
00:00 Ausstellungeröffnung 00:25 Musikstück "Valse" 02:38 Elisabeth Süßer 03:38 Musikstück "Nuages" 08:37 Rede Oberbürgermeister Jürgen Herzing 14:12 Rede Dr. Christiane Ladleif 30:11 Elisabeth Süßer 30:50 Musikstück "Résonances" 33:18 Musikstück "Gnossienne 4" 37:14 Rede Dr. Belinda Grace Gardner 1:02:27 Elisabeth Süßer 1:03:44 Musikstück "L‘ accordage du menteur" 1:05:34 Musikstück "Pour les agréments" 1:11:55 Verabschiedung Dr. Christiane Ladleif Man Ray zählt zu den bedeutendsten Vertretern des Dadaismus und Surrealismus. In der Ausstellung wird ein besonderer Fokus auf die Rayographien des weltberühmten Künstlers gelegt: Zu Beginn der 1920er Jahre begann Man Ray mit Fotogrammen zu experimentieren. Vermutlich war es Tristan Tzara, Mitbegründer des Züricher Dadaismus, der Man Ray 1921 mit Christian Schads Fotogrammen, den bereits erwähnten Schadographien, vertraut gemacht hatte. Christian Schad hatte bereits gut zwei Jahre früher, 1919, in Zürich unter künstlerischen Gesichtspunkten mit dieser kameralosen Fototechnik experimentiert. Beide Künstler legten unabhängig voneinander Gegenstände auf Papier und setzten sie verschiedenen Lichtquellen aus. Die verschwommenen Konturen dieses "Fotos ohne Kamera" fand bei den Dadaisten und Surrealisten großen Anklang. Der Dichter Jean Cocteau bezeichnete Man Ray als "Poeten der Dunkelkammer" Die Ausstellung ist noch bis 24. Oktober 2021 in der Kunsthalle Jesuitenkirche zu sehen. Bildnachweis: Man Ray, Indestructible Object, 1923/65, Metronom, Heftklammer, Photographie, Holzkasten (Multiple), 21,5 x 11 x 11 cm, Edition MAT, Sammlung Marion Meyer, Foto: Marc Domage, Courtesy Association Internationale Man Ray, Paris Kamera und Schnitt: Felix Wöber //www.x-fiction-entertainment.de
Metadaten
Gepostet auf Youtube am: 9.7.2021
Archiviert am: 10.7.2021
Ursprüngliche URL (möglicherweise nicht mehr verfügbar): https://youtube.com/watch?v=CGrEcWQGGvk