In Sonntagsreden wird die deutsch-italienische Beziehung gemeinhin als Idylle beschworen. Italophile Deutsche und germanophile Italiener*innen loben dann gerne das, was man einst als "Wahlverwandtschaft" feierte. In Wirklichkeit vernebeln Stereotypen und Vorurteile, Fehlinformation und Fake news, ja zuweilen Hass und Hetze, den Blick. Italien, seit Jahrhunderten Sehnsuchtsort der Deutschen, leidet an chronischen Krankheiten: Politische Instabilität, monströse Bürokratie, schwaches Wirtschaftswachstum, wachsender Brain drain. Und Deutschland, im Belpaese als das Land des Pflichtbewusstseins und der Systematik, als Lokomotive, die Italien mitzieht, respektiert, schwächelt. Die Corona-Krise legt bloß, was als Defizit schon lange am Fundament von Staat und Wirtschaft sägte: Überregulierung, Reformstau, marode Infrastruktur, mangelnde Digitalisierung. In unserer Veranstaltung wollen wir den Nebel lichten, ein klares Bild schaffen und anhand zweier neuer Publikationen analysieren, ob und wie die Beziehung nachhaltig und zukunftsfähig gestaltet werden kann. Ulrich Ladurner (tbc), Journalist bei DIE ZEIT, Autor des 2019 erschienenen Buchs „Der Fall Italien”. Fabio Colasanti, Ökonom (ehem. Generaldirektor bei der Europäischen Kommission) und Autor des 2021 beim Villa Vigoni Editore Verlag erschienenen Sammelbands „The Value of Money. Controversial Economic Cultures in Europe: Italy and Germany“Das Gespräch zwischen Ulrich Ladurner und Fabio Colasanti wird moderiert von Sabine Seeger-Regling, ehem. Italienkorrespondentin und Beraterin für EU-Fragen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Deutsch-italienischen Zentrum Villa Vigoni statt. Sprache: Italienisch mit Simultanübersetzung Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.
Die Geschichte der Beziehungen zwischen Dante und der deutschen Welt ist weit verflochten: von der kaiserlichen Rezeption der Monarchie bis zu Goethes Urteil, von den römischen Fresken der Nazarener über die irdische Hölle von Thomas Manns Doktor Faustus bis zu den jüngsten Polemiken. In diesem Gespräch, anlässlich des 700. Todestages des berühmten Dichters, behandeln wir die wichtigsten Stationen des „deutschen“ Dante und weiten den Fokus dann auf eine Reflexion über das Verhältnis Dante und Europa aus, wie es uns aus seinen politischen Schriften bekannt ist. Dr. Marco Grimaldi lehrt Literaturwissenschaft an der Universität Rom („La Sapienza“). Er hat u.a. das Buch „Dante, nostro contemporaneo: Perché leggere ancora la Commedia” veröffentlicht. Die Veranstaltung findet auf Italienisch, in Kooperation mit dem Deutsch-italienischen Zentrum Villa Vigoni statt. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.
Jeden zweiten Montag im Monat zeigt die vhs in Zusammenarbeit mit dem Landesmediendienst Bayern einen "Seniorenfilm". Jede Generation hat ihre Themen, ihre Filme, ihre Vorlieben - und so hat der Landesmediendienst etwa hundert Filme aus den Bereichen Unterhaltung, Bildung, Erinnerung und Filmkunst zusammengestellt. In diesem Semester zeigen wir passende Filme zu unserem Semesterthema "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland". . Neugierig geworden? Kommen Sie einfach vorbei! Mo 13.9.21, Mo 11.10.21, Mo 8.11.21, Mo 13.12.21, Mo 10.01.22. jeweils 15:00 - 17:00 Uhr Nur mit Anmeldung!
Ein großer Teil industrieller Produktion läuft heute automatisiert in scheinbar menschenleeren Fabrikhallen, die von Fachkräften überwacht werden. Auch hochqualifizierte Tätigkeiten werden mehr und mehr durch Künstliche Intelligenz unterstützt. Dies eröffnet Potentiale für sicheres Arbeiten, beispielsweise wenn KI-basierte Assistenzsysteme von anstrengenden oder gefährlichen Tätigkeiten entlasten und bei komplexen Prozessen unterstützen. Gleichzeitig stellen sich Fragen der psychosozialen Bedeutung der Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Wie kann die zunehmende Zusammenarbeit von Mensch und Maschine gerecht und menschenzentriert gestaltet werden? Wie wird die Aufgabenverteilung zukünftig aussehen? Welche Kompetenzen benötigen Menschen in der Zusammenarbeit mit „Kollegin KI“ Darüber diskutieren wir mit unseren Expert*innen. Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein und Ihre Fragen in die Diskussion einzubringen. Prof. Dr. Linda Onnasch, Ingenieurpsychologin an der Humboldt-Universität zu Berlin Linda Onnasch leitet den Lehrstuhl Ingenieurpsychologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. In ihrer Forschung beschäftigt sich Frau Onnasch mit dem Einfluss komplexer Assistenzsysteme auf Entscheidungsprozesse und Handlungssteuerung im Arbeitskontext sowie mit Konsequenzen einer menschähnlichen Gestaltung von Robotern auf Verhalten und Erleben in der Mensch-Roboter-Interaktion. Frau Onnasch promovierte 2015 an der TU Berlin zum Einfluss der Aufgabenteilung und Systemzuverlässigkeit in der Zusammenarbeit von Mensch und Automation. Von 2015 bis 2017 war sie als wissenschaftliche Beraterin bei HFC Human-Factors-Consult GmbH tätig. Sie hat als Projektleiterin mit internationalen Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammengearbeitet. Seit 2018 ist sie Vorstandsmitglied der Human Factors and Ergonomics Society - Europe Chapter. Darüber hinaus engagiert Linda Onnasch sich für Gleichstellung und Diversität. Sie ist Gründerin und Vorsitzende der Gleichstellungskommission am Institut für Psychologie der Humboldt-Universität und Mentorin im Programm “mentoring³ – Frauen in der Wissenschaft gezielt fördern” der Research Academy Ruhr. Dr.-Ing. Matthias Peissner, Institutsdirektor, Leiter Forschungsbereich Mensch-Technik-Interaktion am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO Dr. Matthias Peissner ist Institutsdirektor und leitet den Forschungsbereich Mensch-Technik-Interaktion am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO. Seine interdisziplinären Teams arbeiten an Lösungen, die ein effizientes Zusammenspiel von Mensch und intelligenter Technik ermöglichen. Schwerpunkte seiner Arbeit sind anpassungsfähige Systeme, zukünftige Arbeitsumgebungen sowie die Gestaltung positiver Nutzungserlebnisse. Er koordiniert das KI-Fortschrittszentrum »Lernende Systeme und kognitive Robotik«, das Teil des international renommierten Cyber Valley in Stuttgart/Tübingen ist. Als Experte für die menschengerechte Gestaltung von KI-Systemen engagiert er sich in der »Plattform Lernende Systeme« und der »Global Partnership on AI«. In ISO TC159 SC4 WG5 ist er in der internationalen Normung von Benutzungsschnittstellen tätig. Er ist einer der Gründer und langjähriges Vorstandsmitglied der »German Usability Professionals Association e.V.« (G-UPA) sowie Mitglied des Kernteams des Stuttgarter AI-Circles. Moderation Katja Weber, Deutschlandfunk Nova und radioeins/rbb Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe Stadt Land DatenFluss des Deutschen Volkshochschul-Verbandes. Die Reihe wird in Kooperation mit dem Offenen Kanal Mainz OK:Mainz und dem Offenen Kanal Berlin ALEX umgesetzt. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.
Die Volkshochschule Sailauf bietet zum bundesweiten Tag des Geotops den 56. geologisch-mineralogischen Rundgang um die Steinbrüche der Hartkoppe und Rehberg an. Joachim LORENZ führt um die beeindruckenden Steinbrüche. Inhalt der Führung: - Rundgang um die Steinbrüche in der Hartkoppe und am Rehberg (Weglänge ca. 2 km bei ca. 30 m Höhenunterschied) - Erläuterung der komplexen Geologie der im Steinbruch sichtbaren Verhältnisse unter Verwendung von aktuellen Skizzen und Grafiken vom kristallinen Grundgebirge über den Zechstein und Buntsandstein bis zur letzten Eiszeit - Die Geologie der Umgebung Sailaufs und soweit zum Verständnis nötig des Spessarts mit Hilfe von geologischem Kartenmaterial - Erklärung der Entstehung des Gesteins Rhyolith ("Quarzporphyr") und seiner chemischen wie mineralogischen Zusammensetzung - Bedeutung als mineralogisches Forschungsobjekt (umfangreiche Altersdatierungen der Gangmineralisation) - Fundort für zahlreiche, teilweise sehr seltene Mineralien, von denen einige erstmals in Deutschland beziehungsweise in Europa gefunden wurden. Die Mineralien Sailaufit und Okruschit - wurden hier erstmals weltweit gefunden und analysiert! - Ist das Arsen im Steinbruch wirklich so gefährlich wie es in der Presse dargestellt wurde? - Achate - Wunder in Farbe und Struktur - Kurzer Blick in die geologische Zukunft des Spessarts in Mitteleuropa - Vogelschutz: Uhu, Wanderfalke und Turmfalke
Dieser Kurs bietet eine abwechslungsreiche und gesundheitsorientierte Ganzkörpergymnastik mit dem Ziel die Muskulatur zu kräftigen. Koordinationsübungen fördern die geistigen und motorischen Fähigkeiten, verbessern Ausdauer und Haltung. Wohlbefinden und neue Kraft schenkt eine abschließende Dehnungs- und Entspannungsphase.
Jeden zweiten Montag im Monat zeigt die vhs in Zusammenarbeit mit dem Landesmediendienst Bayern einen "Seniorenfilm". Jede Generation hat ihre Themen, ihre Filme, ihre Vorlieben - und so hat der Landesmediendienst etwa hundert Filme aus den Bereichen Unterhaltung, Bildung, Erinnerung und Filmkunst zusammengestellt. In diesem Semester zeigen wir passende Filme zu unserem Semesterthema "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland". Neugierig geworden? Kommen Sie einfach vorbei! Mo 13.9.21, Mo 11.10.21, Mo 8.11.21, Mo 13.12.21, Mo 10.01.22. jeweils 15:00 - 17:00 Uhr Nur mit Anmeldung!
Jutta Allmendinger studierte Soziologie und Sozialpsychologie an der Universität Mannheim und war wissenschaftliche Mitarbeiterin am dortigen Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen. Anschließend studierte sie Soziologie, Volkswirtschaftslehre und Statistik an der University of Wisconsin. An der Harvard University wurde sie 1987 promoviert (Ph.D.). Von 1988 bis 1991 war sie wissenschaftliche Angestellte am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin, danach an der Harvard Business School tätig. Sie habilitierte sich 1993 an der Freien Universität Berlin. 1992 erhielt sie einen Ruf als Professorin für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München; seit 2003 war sie dort beurlaubt, um als Direktorin das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zu leiten (bis 2007). Von 1999 bis 2002 war Jutta Allmendinger als erste Frau Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Soziologie. Im April 2007 übernahm sie die Leitung des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) und wurde an der Humboldt-Universität zu Berlin zur Professorin für Bildungssoziologie und Arbeitsmarktforschung ernannt. Seit 2012 ist sie Honorarprofessorin für Soziologie an der Freien Universität Berlin. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.
Improvisationstheater. DIE TABUTANTEN & TLS (Theatre Language Studio Frankfurt) präsentieren: Leben 24/7! Improvisationstheater (auch kurz Improtheater genannt) ist eine sehr kommunikative und interaktive Kunstform. Es gibt kein Drehbuch, keine Regie, keine Proben und keine Wiederholung; alles was auf der Bühne passiert, passiert genau einmal. Das Publikum entspannt sich und wird gut unterhalten während die Schauspieler*innen aus dem Moment heraus anhand von Inspirationen der Zuschauer komisch-skurrile und charmante Charaktere entwickeln. So entstehen spannende Szenen. Seien Sie bei diesem besonderen Event dabei! Es wird so abwechslungsreich sein wie das Leben selbst - NUR BESSER! Die Show wird für Anfänger*innen und Fortgeschrittene gut zu verstehen sein. Bei Fragen ist ein Dolmetscher vor Ort. Improvisational Theatre, (also called Improv Theatre) is a very communicative and interactive form of art. There is no script, no director, no rehearsal and no repetition; everything that happens on stage happens only once. Whether the audience relaxes or participates, they will be perfectly entertained while the actors/actresses develop comical, charming characters at the spur of a moment, thus creating exciting scenes. Join this special event! It will be as diversified as life itself - BUT BETTER! The show will be easy to understand for beginners as well as for advanced learners. There will be an interpreter present for questions. Adresse des erfahrungsraumes: Seestr. 3, Ecke Merlostraße (hellblau-graues Haus) 63741 Aschaffenburg Bitte durch das große Tor gehen, nach ganz hinten durchlaufen und die Treppe hoch!
Kein anderer europäischer Fluss verbindet so viele Völker, Länder und Kulturen wie die Donau. Der Fluss war seit der Antike Mittler und Grenze zugleich zwischen Römern und Barbaren, Christen und Muslimen, Katholiken und Orthodoxen. Auf 2250 Flusskilometern zwischen Passau und dem Schwarzen Meer berührt die Donau Kulturlandschaften wie die Wachau, ausgedehnte Tiefebenen wie die Puszta und Mittelgebirge wie am Donauknie und am Eisernen Tor. Passau, Melk, Wien, Bratislava, Pécs, Novi Sad, Budapest, Belgrad, die alte bulgarische Hauptstadt Veliko Tarnovo , Bukarest, Constanta und andere mehr laden zu eindrucksvollen Ausflügen ein. Spätestens flussabwärts von Belgrad ist der Strom unserem Kulturkreis nicht mehr so vertraut, er führt uns in immer fernere und auch fremdere Kulturen und Landschaften. Anmeldung erforderlich!
Unser beliebtes Pubquiz mit musikalischer Note: Üben Sie Ihr Englisch und erweitern Sie Ihre Kenntnisse mit dem irischen Singer-Songwriter Joe Ginnane. Beantworten Sie in fröhlicher Runde Fragen zu verschiedenen Themen und erleben Sie Joe "unplugged". Das Pubquiz ist in Großbritannien und Irland eine weit verbreitete Tradition, die in den Pubs immer für Stimmung sorgt. Our popular pub quiz with a musical touch: practice your English and improve your knowledge with Irish singer-songwriter Joe Ginnane. Answer questions on various topics in a cheerful group and enjoy Joe "unplugged". Guaranteed to generate a lively and cheerful atmosphere in the pubs, the pub quiz is a widespread tradition in Great Britain and Ireland. Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung an! Eine Anmeldung garantiert die Teilnahme bei hohem Interesse und eine Information über Ausfall/Verschiebung.
Über das Thema Trennung/Scheidung bestehen noch immer häufig unrichtige Vorstellungen und Irrtümer über die anschließenden Rechte und Pflichten des Einzelnen. Der Vortrag soll über diese Irrtümer aufklären und helfen Fehler zu vermeiden. Wer sich von seinem Partner trennt, sollte sich schon vorher möglichst umfassend informieren und die Konsequenzen einer Scheidung abschätzen können. Steht man vor der Trennung/Scheidung, sind gute Beratung und vor allem guter Rat unverzichtbar. Es stellen sich viele Fragen: Wer bekommt was? Wem "gehören" die Kinder? Wie viel Unterhalt ist zu zahlen? Wie gehe ich mit Wohnrecht, Finanzamt, Umgangsregelungen für die Kinder usw. um? Welche konstruktiven Wege sind noch möglich, welche Schritte sind zu unternehmen? Was kann ich selbst regeln? Wo finde ich einen guten Fachanwalt? Der Vortrag gibt einen ersten Überblick über die wichtigsten Themen rund um das Thema Trennung/Scheidung. Die Referent*innen sind Fachanwälte für Familienrecht. Kooperation von ISUV und vhs Aschaffenburg.
Vielleicht ist Ihnen beim Einkaufen auf einigen Produkten schon das farbige Siegel mit den Buchstaben A bis E aufgefallen? Der sogenannte Nutri-Score ist in letzter Zeit immer häufiger in den Supermarktregalen anzutreffen. Was ist der Nutri-Score genau und wie kann er beim Einkaufen hilfreich sein? Gibt es Erfahrungen mit vergleichbaren Siegeln in anderen Ländern? Wo liegen die Grenzen des Nutri-Scores? Antworten auf diese Fragen sowie Hintergrundinformationen zur Pflichtkennzeichnung auf Lebensmittel-Verpackungen erhalten Sie in diesem Vortrag. Bitte melden Sie sich für den Vortrag an! Eine Anmeldung garantiert die Teilnahme bei hohem Interesse und eine Information über Ausfall/Verschiebung.
Meldungen über angebliche Wahlmanipulationen in Deutschland, Gerüchte zum Abschuss von Flug MH17 über der Ukraine oder Versuche, Influencer für die Verunglimpfung des Biontech-Vakzins gegen Covid-19 zu engagieren – das sind drei bekanntere Desinformationsaktivitäten, deren Ursprung im Ausland vermutet wird. Wir sprechen mit Ihnen und unseren Expert*innen darüber, welche vom Ausland gestreuten Desinformationen in letzter Zeit zu beobachten waren, wie diese digitalen Desinformationsflüsse funktionieren und inwieweit digitale Desinformationen aus dem Ausland unsere Gesellschaft beeinflussen können. Unsere Expert*innen: Svenja Boberg (Universität Münster), Mitarbeiterin im BMBF-Projekt „Erkennung, Nachweis und Bekämpfung verdeckter Propaganda-Angriffe über Online-Medien“ Daniel Laufer, Redakteur beim ARD-Politmagazin Kontraste In Kooperation mit der bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit veranstaltet der der Bayerische Volkshochschulverband einmal im Monat die digitale Veranstaltung Demokratie im Gespräch. An jedem 2. Mittwoch im Monat präsentieren Expert*innen sachkundig und unterhaltsam einen aktuellen Aspekt des Megathemas der Digitalisierung und diskutieren mit dem Publikum. Eine Kooperation der Volkshochschulen in Bayern mit der Bayerischen Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit und der Akademie für Politische Bildung in Tutzing. Expertinnen und Experten referieren zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung. Diskutieren Sie mit! Die Veranstaltung findet als Zoom-Webinar statt, d.h. Sie werden nicht gesehen und gehört in der Veranstaltung und können sich über den Chat beteiligen. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Die Veranstaltung ist gebührenfrei.
Gute Kartoffel, Deutschland und Autobahn - das waren Oded Zinghers Sprachkenntnisse, als er 1966 zum ersten Mal nach Deutschland kam. Und das, obwohl die Sprache seiner Mutter und auch die seines Vaters Deutsch war. Wie kam es dazu? Oded Zingher wurde 1944 in Tiberias, damals britisches Mandatsgebiet Palästina EI, geboren. Den Staat Israel gab es noch nicht. Seine Eltern waren Untertanen des Königs Georg VI. Offizielle Amtssprachen waren Englisch, Arabisch und Hebräisch. Zu Hause sprachen die Eltern miteinander Deutsch, das für die Kinder eine unbekannte Sprache war. Oded Zinghers autobiographischer Vortrag beschäftigt sich mit dem wechselvollen Leben jüdischer Emigranten und ihrer Familien im Tiberias von damals.
Trotz der verfassungsmäßigen Trennung von Staat und Kirche haben Religionen das Werden der USA von Beginn an mitbestimmt. Weder die Amerikanische Revolution noch der Aufbau der neuen Republik wären ohne die Mitwirkung evangelikaler und liberaler Protestanten denkbar gewesen. Seit den 1850er Jahren kam dann eine politisch zunehmend bedeutsame katholische Minderheit hinzu. Der Vortrag spürt der historischen Bedeutung der verschiedenen christlichen Religionsgemeinschaften nach und geht zusätzlich auf deren aktuelle Rolle ein. Michael Hochgeschwender ist Professor für Nordamerikanische Kulturgeschichte an der LMU München und zählt zu den besten Kennern der USA. Bei C.H. Beck hat er zuletzt „Die Amerikanische Revolution: Geburt einer Nation“ veröffentlicht. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.
Nicht nur durch bekannte regionale Rezepte - dank der Liebe und der Passion der Großmütter - lieben wir die italienische Küche. Auch die kulinarischen Traditionen, von den Alpen bis zu den Zitronenhainen Siziliens, und die typischen Produkte Italiens lassen uns die leidenschaftliche Beziehung verstehen. Non solo attraverso ricette regionali ben note - grazie all'amore e alla passione delle nonne - amiamo la cucina italiana. Le tradizioni culinarie, dalle Alpi ai limoneti della Sicilia, e i prodotti tipici d'Italia ci permettono anche di capire il rapporto appassionato.
Das Projekt "Stolpersteine in Aschaffenburg - Die Menschen hinter den Steinen" soll es Menschen ermöglichen, mehr Hintergrundinformationen zu den "Stolpersteinen" via Smartphone zu erhalten. Seit 2014 suchen in jedem Schuljahr 15 Schülerinnen und Schüler des Projektseminars Geschichte der 11. und 12. Jahrgangsstufe des Karl-Theodor-v.-Dalberg-Gymnasiums im Stadt- und Stiftsarschiv Aschaffenburg biographische Informationen über die jüdischen Bürger, denen in den vergangenen Jahren in Aschaffenburg "Stolpersteine" gewidmet wurden. Diese werden von den Schülerinnen und Schülern dem Rabin-Gymnasium in Kfar-Saba (Israel) in Zusammenarbeit mit Holocaust-Überlebenden ins Hebräische übersetzt und durch Archivarbeit in Israel vervollständigt. Das Projekt geschieht auf Anregung und in Zusammenarbeit mit dem Aschaffenburger Oded Zingher (Verein Jüdisches Unterfranken e.V.), der eine Datenbank und Smartphone-App zu diesem Zweck programmiert hat. In diese App werden die Informationen aus der Archivarbeit eingearbeitet. Ziel der App ist es, interessierten Bürgern und Besuchern zu ermöglichen, bei einem Rundgang durch die Stadt an jedem Stolperstein passgenaue Informationen über die Menschen zu erhalten, die dort einmal gewohnt haben. Damit soll die Erinnerung an den Holocaust am Leben gehalten werden, gerade für die Zeit, in der es keine überlebenden Zeitzeugen mehr geben wird. Ziel des Projekts ist es aber auch, im Rahmen der Projektarbeit Jugendliche aus Israel und Deutschland in Kontakt zu bringen, gegenseitiges Verständnis zu fördern und über die gemeinsame Geschichte eine Basis für Toleranz und Freundschaft zu schaffen. Daher treffen sich seit 2016 die jeweils an dem Projekt arbeitenden Schülergruppen aus Deutschland und Israel in beiden Ländern jedes Jahr zu mehrtägigen Begegnungen. An dem Abend stellen Schüler*innen des Dalberg-Gymnasiums die Biografien einzelner Menschen hinter den Stolpersteinen vor. Oded Zingher und Stefanie Goethals präsentieren die Arbeit an der Datenbank. Anschließend können Zuhörer*innen mit den Akteuren über die Möglichkeiten und Ziele der Erinnerungsarbeit ins Gespräch kommen. Die Veranstaltung in Kooperation mit dem Stadtarchiv Aschaffenburg findet statt am bundesweiten Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Der Eintritt ist frei. Das Stolperstein- und Datenbank-Projekt freut sich über Spenden.
Zu Gast bei vhs.wissen live sind SZ JournalistInnen die zu aktuellen Themen berichten und mit Ihnen diskutieren. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt. Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von uns vor Seminarbeginn den Zugangscode. Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.