Netzwerk-2-2022

STADTWERKE Linus Steigerwald (22) macht bei den Verkehrsbetrie- ben der Stadtwerke eine Ausbildung zur Fachkraft im Fahrbetrieb und ist im 2. Lehrjahr. Was macht Linus be- sonders Spaß und was sind die Her- ausforderungen? Was lernt Linus in seiner Ausbildung und was sind seine weiteren Pläne? Wir haben nachge- fragt. Netzwerk: Hallo Linus, Du machst eine Ausbildung zur Fachkraft im Fahrbetrieb. Was macht dieser Ausbildungsberuf für Dich so interessant? Linus Steigerwald : Das sind vor allem die Tätigkeiten des Fahrdienstes, also die typischen Aufgaben als Busfahrer. Dazu gehören vor allem das Fahren, Aus- künfte erteilen etc. Spannend finde ich aber auch die Arbeit im Kundenzentrum und die Beratung der Fahrgäste. Netzwerk: Was sind Deine Aufgaben, was lernst Du? Linus Steigerwald : Die Ausbildung ist sehr vielseitig. Hier bei den Stadtwer- ken durchlaufe ich diverse Abteilungen wie zum Beispiel die Werkstatt, den Ausbildung zur Fachkraft im Fahrbetrieb (w/m/d) Viel mehr als nur „on the road“ Außendienst, die Leitstelle, das Kun- denzentrum und eben den Fahrdienst. So können wir in allen Bereichen des Unternehmens eingesetzt werden. Wichtig ist natürlich der Führerschein als Voraussetzung für die Tätigkeit im Fahrdienst. Netzwerk: Wie lange dauert die Ausbildung und wo hast Du Berufs- schule? Linus Steigerwald : Die Ausbildung dauert im Regelfall drei Jahre. Voraus- setzung ist die mittlere Reife. Die Be- rufsschule ist in Nürnberg und wir ha- ben Blockunterricht. Aufgrund des großen berufichen Einsatzgebietes er- strecken sich die Fächer von Fahrzeug- technik über Kundenservice bis hin zur betrieblichen Organisation. Netzwerk: Warum hast Du Dich für die Stadtwerke als Ausbildungs- betrieb entschieden? Linus Steigerwald : Für mich spielt der Faktor Arbeitsplatzsicherheit eine gro- ße Rolle, den ich auf alle Fälle bei ei- nem kommunalen Unternehmen, wie den Stadtwerken, als gegeben sehe. Netzwerk: Wie können wir uns Deinen Arbeitsalltag vorstellen? Linus Steigerwald : Das ist, je nach Ein- satzgebiet, sehr unterschiedlich. Zur- zeit bin ich im Fahrdienst. Das heißt, ich hole morgens meinen Plan, den Bus und die Tachoscheibe, informiere mich über Umleitungen und neue Dienstan- weisungen. Anschließend führe ich eine Abfahrtskontrolle durch, damit ich die Kernaufgabe des Fahrdienstes, ein si- cheres Fahren gewährleisten kann. Netzwerk: Was liebst Du an Deinem Beruf? Was ist das Besondere an Deiner Arbeit? Linus Steigerwald : Das Besondere ist die Verantwortung, die ich täglich tra- ge, also meine Fahrgäste sicher und zu- verlässig an ihr Ziel zu bringen. Es ist eine Arbeit mit viel Sinn und Nutzen, das macht mir besonders Spaß. Denn ohne mich müssten die Fahrgäste zu Fuß gehen. Netzwerk: Du kennst Dich jetzt sicherlich bestens in Aschaffenburg aus? Linus Steigerwald : Ja, in Aschaffen- burg kenne ich mich mittlerweile besser 14

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