€ 180.000 140.000 100.000 60.000 Jahreseinnahmen Recyclinghofladen 2006 2008 2012 2014 2016 2018 2020 2022 Serviceorientierte und intelligente Wertstoffkreisläufe Sie leeren im Zwei-Wochen-Turnus rund 16.500 Restmüll- und 16.600 Bioabfalltonnen sowie alle vier Wochen 16.800 Tonnen mit Altpapier. Bei Bedarf und nach Anmeldung werden Sperrmüll und Grünabfall abgeholt. In Aschaffenburg entstehen so rund 33.600 Tonnen Abfall pro Jahr, davon circa 67 Prozent wiederverwertbare Wertstoffe. Jetzt online bestellen Die Abholung von Baum- und Strauchschnitt kann jetzt auch online über das Serviceportal der Stadtwerke bestellt werden. www.stwab.de/gruenschnitt Ob Biomüll, Altpapier, Restmüll, Altmetall, Altglas, Kunststoff, Elektroschrott – täglich fallen große Mengen Müll, Abfall und Wertstoffe an. Um die hohe Lebensqualität und Sauberkeit in unserer Stadt nachhaltig zu gewährleisten, sind unsere Mitarbeiter*innen in der Abfallwirtschaft im Einsatz. Sinnvolle und nachhaltige Verwertung Die Gesellschaft für Bioabfallwirtschaft in Landkreis und Stadt Aschaffenburg (GBAB), ein Gemeinschaftsunternehmen von Stadt und Landkreis Aschaffenburg, betreibt sowohl das Kompostwerk Aschaffenburg als auch eine Trocken-Vergärungsanlage. Sie verwertet die Grün- und Bioabfälle der Müllabfuhr und aus den zwei Recyclinghöfen im Stadtgebiet Aschaffenburg. Im Kompostwerk wird aus strukturarmen Grünabfällen, wie beispielsweise Rasenschnitt, Balkonpflanzen oder Laub, unter anderem der Aschaffenburger Kompost hergestellt und als Sackware wie auch lose angeboten. Die strukturreichen, holzigen Grünabfälle werden getrennt und zu Hackschnitzeln aufbereitet. Sie dienen zur Energieerzeugung im nahe gelegenen Biomasseheizkraftwerk. In der Vergärungsanlage der GBAB entstehen jährlich rund 1,2 Millionen m3 Biomethangas. Dieses Gas wird in zwei Blockheizkraftwerken zu rund 2,1 Millionen kWh rein ökologisch erzeugtem Strom sowie ca. 1,5 Millionen kWh erneuerbarer Wärme umgewandelt. Der Gärungsprozess ist so natürlich, als sei die Anlage eine große Beton-Kuh: Sie „frisst“ die Bioabfälle und produziert statt Milch und Fleisch eben Strom und Wärme. Das spart im Vergleich zur Stromerzeugung mit Kohle und der Wärmeerzeugung mit Heizöl pro Jahr 3.075 Tonnen CO2. Übrigens: Aus dem verbrennbaren Restmüll werden im Gemeinschaftskraftwerk Schweinfurt ebenfalls wieder Strom und Fernwärme erzeugt. 44 Mobilitätskonzepte, Entsorgung, Verwertung – nachhaltig, klimaschonend und kundenorientiert Saubere Umwelt
RkJQdWJsaXNoZXIy MjE3Nzg=