Warum Wasserstoff? Energie ohne klimaschädliche Treibhausgase: Wasserstoff (chemisch H₂) nimmt in der künftigen Energieversorgung und in der Industrie von morgen eine bedeutende Rolle ein. Es gilt als das Erdöl von morgen und ist als flexibler Energieträger unverzichtbar für die Energiewende. Die Aschaffenburger Stadtwerke arbeiten konsequent an der Umsetzung ihrer Wasserstoffstrategie. So sind für die Stadtwerke Aschaffenburg neben drei rein elektrisch betriebenen Bussen und 13 Hybridbussen bereits seit letztem Jahr ein H₂-Entsorgungsfahrzeug im Einsatz. Pünktlich zur Eröffnung der H₂-Tankstelle wurden zwölf neue Wasserstoffbusse, davon zehn Solobusse und zwei Gelenkbusse, geliefert. Damit fährt bereits fast ein Viertel der Stadtwerke-Bus- flotte emissionsfrei oder emissionsarm durch Aschaffenburg. Hierfür stehen im Wesentlichen batterieelektrisch betriebene Fahrzeuge oder Fahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb mittels H₂ zur Verfügung. Der Einsatz beider Antriebe in unserer Stadtbusflotte ermöglicht es uns zu testen, welcher Antrieb für uns die bessere Lösung ist. Klar ist, dass schwere Arbeitsmaschinen wie Müllfahrzeuge sich aufgrund der notwendigen Leistung, zumindest heute noch nicht rein elektrisch betreiben lassen. Das gilt auch für Busse mit längeren Umläufen. Die Finanzierung Die mit der H₂-Tankstelle und Brennstoffzellen-Bussen verbundenen großen Investitionen des Unternehmensverbunds Stadtwerke wären ohne Fördermittel nicht finanzierbar gewesen. Die Kosten für die H₂-Tankstelle beliefen sich auf rund 4 Millionen Euro. Rund 1,9 Millionen Euro Fördergelder erhielten die Stadtwerke hierzu vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Darüber hinaus steuerte das Bundesministerium für Digitales und Verkehr 4,5 Millionen Euro Fördergelder im Rahmen der „Richtlinie zur Förderung alternativer Antriebe von Bussen im Personenverkehr“ bei. Fördermittel dieser Maßnahme werden auch im Rahmen des Deutschen Aufbau- und Resilienzplans (DARP) über die europäischen Aufbau- und Resilienzfazilitäten (ARF) im Programm NextGenerationEU bereitgestellt. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt. Insgesamt konnten die Stadtwerke so 13,5 Millionen Euro in die zukunftsorientierte Mobilitätstechnologie Wasserstoff investieren. 8 H2-Strategie, Nachhaltig parken und laden, Regionales Energiewerk Untermain, Breitbandausbau Nilkheim, Digitales Gründerzentrum Innovation
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