Netzwerk-02-2024

Betankt werden können die Fahrzeuge mit 350 oder 700 bar. In fünf Speichern werden rund 1,3 Tonnen Wasserstoff vorgehalten. Das entspricht einem Energieinhalt von rund 4.000 Litern Diesel. Herzstück der Anlage ist ein Kompressor, der den gelagerten Wasserstoff auf bis zu 910 bar verdichten kann. Bezahlt werden kann an der H2-Tankstelle mit der H2-Mobility Tankkarte sowie per EC- und Kreditkarte. Die aktuellen Wasserstoffpreise an der Tankstelle sind zu finden unter www.stwab.de/h2-tankstelle Geplant: Anschluss an Wasserstoff-Pipeline Zunächst wird der Wasserstoff für die H2-Tankstelle per Lkw geliefert. Doch Ziel ist es, bis 2030 den Bayerischen Untermain bei Alzenau an die im Bau befindliche überregionale Wasserstoffleitung Midal Süd anzudocken. Vom möglichen Ausspeisepunkt und über die noch zu bauende „Wasserstoffleitung Bayerischer Untermain“ könnte der Wasserstoff direkt nach Aschaffenburg zu der Wasserstofftankstelle geliefert werden. Plan ist die Pipeline bis spätestens 2032 zu legen, damit dann der H2-Transport per Lkw entfällt. Neues aus den Verkehrsbetrieben Wann kommt mein Bus? Jetzt sind sie in Betrieb: die neuen Digitalen Fahrgastinformationen (DFI) an den zentralen Bushaltestellen. Die modernen Anzeiger, die unter anderem mit Echtzeitdaten aus den Bussen der Stadtwerke sowie der Verbundpartner gespeist werden, ersetzen die veralteten Systeme. Sie sind an den Bussteigen am ROB sowie an den Bushaltestellen Herstallturm, Freihofsplatz, Platanenallee, Löherstraße, Stadthalle und Dämmer Tor installiert. Neu ist auch die Installation von Übersichtsanzeigern am Busbahnhof (ROB) und am Grauen Stein. Alle DFIs sind barrierefrei, das heißt sie werden mittels Signalton leicht gefunden und lesen per Tastendruck die nächsten Abfahrten vor. Neue Bordrechner für Stadtbusflotte Die Busse der Stadtwerke-Flotte erhalten neue, moderne Bordrechner. Diese Systeme ermöglichen eine präzise Echtzeitauskunft, optimieren die Betriebsabläufe und verbessern die Kommunikation zwischen Leitstelle und Bus über VoIP (Voice over IP = Telefonie über das Internet). Die neuen Bordrechner lösen zudem die alten Verkaufsdrucker ab und beschleunigen die Kontrolle digitaler Tickets wie das Deutschlandticket beim Einstieg. Die Umrüstung der Busflotte soll bis Ende 2024 abgeschlossen sein. Sanierung am Busbahnhof (ROB) Die Fahrbahn am Aschaffenburger Busbahnhof (ROB) wurde von Mai bis November 2024 umfassend saniert. Dabei wurden die beschädigte Asphaltdecke durch langlebigen Beton ersetzt, die Leitelemente für sehbehinderte Personen sowie beschädigte Kanalabläufe und Busbordsteine erneuert. Die Bauarbeiten erfolgten in vier Abschnitten, um den Betrieb möglichst wenig zu stören. Trotz der Herausforderungen lag das Projekt dank guter Planung stets im Zeitplan. Ein großes Dankeschön gilt vor allem unseren Fahrgästen als auch dem Fahrpersonal für ihr Verständnis und ihre Geduld während der Baumaßnahmen, da durch die vier Bauabschnitte die Abfahrtspunkte immer wieder gewechselt werden mussten. Anpassung der Busfahrpläne Die Fahrzeiten der Stadtbusflotte waren über viele Jahre unverändert, sie entsprechen heute nicht mehr den tatsächlichen Fahrzeiten. Grund sind unter anderem Verkehrsänderungen wie neue Tempo-30-Zonen und Radstreifen, die den ÖPNV verlangsamen. Die Anpassung der Fahr- und Dienstpläne erfolgt im Frühjahr 2025. Sie soll den Betrieb effizienter gestalten, das Fahrpersonal entlasten und die Pünktlichkeit der Busse sicherstellen. Für den dadurch entstehenden Mehrbedarf an Personal werden drei zusätzliche Berufskraftfahrer*innen eingestellt. 7

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